
Floyd
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Floyd
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सहारा बाम - Balsam der Wüste
Die letzten Rhizome vor der weiten Wüste streifen kampferkühle Bitterstoffe auf die rissige Haut Deiner Beine. Flirren Dornen winziger Rosenmetalle im Gestrüpp der schwindenden Steppe. Zedern zerbrechen Bleistiftminen im Zimtstaub der verdorrten Erde. Darüber weht leise in der Ferne das weiche Gespinst einer Rinde, die tabakblättrige Moospelze trägt im Licht der sinkenden Sonne. Und der Himmel malt Medizin aus Benzoe wie Balsamseide auf Deine Wunde.
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Gulabsingh Johrimal aus Delhi gehört zu den ältesten noch existierenden traditionellen Dufthäusern Indiens, dem Land, in welchem vor über 5000 Jahren vermutlich der Grundstein der Parfumherstellung gelegt wurde. Seit dem Jahr 1816 stellt Gulabsingh Johrimal unter anderem Attars, Öl-Essenzen und Parfums auf altehrwürdige Art her. Die früheren, nummerierten Produkte wirken wie Naturgewalten, die weit ins indische Duftgedächtnis zurückreichen.
Die neueren Mischungen, zu welchen auch "Sahara Oudh" zählt, wirken transparenter, zurückhaltender, vielleicht dafür etwas raffinierter in ihrer Machart. Da ist zuerst der kampferartig bittere Kalmus, gespitzt mit etwas kühler Zypressennadel, in welchem fast metallische Rosendornen zu flirren scheinen. Zarte Bleistiftnoten (ich vermute die Zeder) tragen zum silbrigen Eindruck bei, bevor der Zimt erst scharf, dann wärmer aufstaubt. Bald scheinen die erdigen Nuancen des Kalmus sich mit dem Labdanum-Harz aus der Basis zu verbinden, welches seinerseits braun moosige und bald Tabak-artige Aromen zu Tage fördert. Von da an dreht der Duft, steigen ganz zaghaft aber sehr gut wahrnehmbar fast schon medizinische Benzoenoten auf, unterstrichen von dezenter Vanille und Spuren von Oud, das wie weiche Rinde lediglich etwas Struktur in die balsamischer werdenden Harze bringt. Wohltuend und beruhigend.
(Mit Dank an Snoopyelfi und ElAttarine)
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Gulabsingh Johrimal aus Delhi gehört zu den ältesten noch existierenden traditionellen Dufthäusern Indiens, dem Land, in welchem vor über 5000 Jahren vermutlich der Grundstein der Parfumherstellung gelegt wurde. Seit dem Jahr 1816 stellt Gulabsingh Johrimal unter anderem Attars, Öl-Essenzen und Parfums auf altehrwürdige Art her. Die früheren, nummerierten Produkte wirken wie Naturgewalten, die weit ins indische Duftgedächtnis zurückreichen.
Die neueren Mischungen, zu welchen auch "Sahara Oudh" zählt, wirken transparenter, zurückhaltender, vielleicht dafür etwas raffinierter in ihrer Machart. Da ist zuerst der kampferartig bittere Kalmus, gespitzt mit etwas kühler Zypressennadel, in welchem fast metallische Rosendornen zu flirren scheinen. Zarte Bleistiftnoten (ich vermute die Zeder) tragen zum silbrigen Eindruck bei, bevor der Zimt erst scharf, dann wärmer aufstaubt. Bald scheinen die erdigen Nuancen des Kalmus sich mit dem Labdanum-Harz aus der Basis zu verbinden, welches seinerseits braun moosige und bald Tabak-artige Aromen zu Tage fördert. Von da an dreht der Duft, steigen ganz zaghaft aber sehr gut wahrnehmbar fast schon medizinische Benzoenoten auf, unterstrichen von dezenter Vanille und Spuren von Oud, das wie weiche Rinde lediglich etwas Struktur in die balsamischer werdenden Harze bringt. Wohltuend und beruhigend.
(Mit Dank an Snoopyelfi und ElAttarine)
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Labdanum
Kalmus
Zypresse
Zimt
Jasmin
Rose
balsamische Noten
Benzoe
Zeder
Amber
Oud
Vanille
ElAttarine



































