
BeJot
110 Rezensionen

BeJot
Sehr hilfreiche Rezension
18
Das Mädchen und die Freude
Die Mittagssonne brennt, ich verkrieche mich in den Schatten an einer Häuserwand und setze mich auf die Steintreppe.
Die Tür hinter mir geht auf und eine Schar Kinder kommt auf die Straße. Mit Stöcken zeichnen sie Linien auf die Erde, hüpfen und lachen. Dann rennen sie weiter die Straße entlang. Ein Mädchen kommt zurück und setzt sich neben mich. Sie strahlt mich mit ihren dunklen Augen an, schaut auf meine Hände und fragt mich etwas. Ich verstehe die Sprache nicht, aber ihr Herz. Plötzlich springt sie auf, rennt ins Haus und kommt kurz darauf mit einem Kästchen zurück. Sie hält es mir hin und öffnet den Deckel. Ein braune, nach Gras und Erde duftende Paste kommt zum Vorschein. Seitlich zieht das Mädchen einen dünnen Pinsel hervor, nimmt meine Hand und schaut mich fragend, lächelnd an. Ich lächele zurück und nicke. Mit geschickten Strichen malt sie mir einen feinverzierten Ring um meinen Finger.
Strahlende Augen und eine kleine kaum merkbare Verbeugung.
Welch ein Geschenk!
Lebensfreude!
—
Der Duft startet für mich fremd, lehmig. Erinnert mich an Mitti Attar. Er wirkt trocken, wie von der Sonne gebrannt. Nach einer knappen Stunde wird er grüner, nicht mehr so trocken und entwickelt langsam eine leichte, grüne Schärfe. So fremd mir der Duft im ersten Moment auch ist, er wird immer vertrauter und stimmt mich fröhlich.
Die Tür hinter mir geht auf und eine Schar Kinder kommt auf die Straße. Mit Stöcken zeichnen sie Linien auf die Erde, hüpfen und lachen. Dann rennen sie weiter die Straße entlang. Ein Mädchen kommt zurück und setzt sich neben mich. Sie strahlt mich mit ihren dunklen Augen an, schaut auf meine Hände und fragt mich etwas. Ich verstehe die Sprache nicht, aber ihr Herz. Plötzlich springt sie auf, rennt ins Haus und kommt kurz darauf mit einem Kästchen zurück. Sie hält es mir hin und öffnet den Deckel. Ein braune, nach Gras und Erde duftende Paste kommt zum Vorschein. Seitlich zieht das Mädchen einen dünnen Pinsel hervor, nimmt meine Hand und schaut mich fragend, lächelnd an. Ich lächele zurück und nicke. Mit geschickten Strichen malt sie mir einen feinverzierten Ring um meinen Finger.
Strahlende Augen und eine kleine kaum merkbare Verbeugung.
Welch ein Geschenk!
Lebensfreude!
—
Der Duft startet für mich fremd, lehmig. Erinnert mich an Mitti Attar. Er wirkt trocken, wie von der Sonne gebrannt. Nach einer knappen Stunde wird er grüner, nicht mehr so trocken und entwickelt langsam eine leichte, grüne Schärfe. So fremd mir der Duft im ersten Moment auch ist, er wird immer vertrauter und stimmt mich fröhlich.
Aktualisiert am 28.02.2026, 13:56 Uhr
21 Antworten



Mysore-Sandelholz
Hennastrauchblüte

Chizza
Cfr
Floyd




































