
Chizza
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Chizza
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Sokotra ist eine jemenitische Insel aber hier ist alles importiert, trauriger Smiley
Socotra ist eine Insel bei Jemen, kennt man unter Umständen als Parfumfreund für den von dort stammenden Weihrauch. Der ist hier allerdings gar nicht enthalten. Immerhin omanischer Weihrauch ist gegeben, knapp 1330 Kilometer entfernt, tatsächlich per Flugzeug direkt zu erreichen, insofern ein kleiner, zu verschmerzender Faux-Pas.
Nun, mit dem ersten Sprühstoß erinnert mich Socotra von Hunayn an eine Art Lederwarenladen, bei welchem sich Leder aller Art mit dazugehörigen Pflegemitteln eine Symbiose eingeht. Doch Socotra ist vielschichtiger, verharrt hier nicht. Ein rauchige Facette legt sich darüber, darunter eine sanft-harzige Melange. Bis hierhin also ein famoses Entree.
Doch der Duftverlauf entpuppt sich als flach, als eindimensional. Auf eine holzige Basis, welcher eine harsch-harzige Nuance innewohnt, folgt nicht mehr viel. Eigentlich nur unauthentischer, leicht süßlicher Safran, gehässig formuliert. Geneigt, Satisfaktion zu fordern, habe ich mich eines Besseren besonnen - insinuierend, dass da mehr kommen wird, ja geradezu muss - und bin "am Ball geblieben".
Das lies sich relativ simpel neben beruflichen Telefonaten bewerkstelligen, denn es passiert gar nicht mehr viel. Positiv darf erwähnt werden, dass das Resultat grundsolide ist. Moderater Weihrauch, typisches Benzoeharz, trocken holzige Noten, omnipräsenter aber nicht nerviger Safran.
Alles in allem ist Socotra ein schöner Duft, leider kann der starke Auftakt nicht gehalten werden. Ob man dies verschmerzen kann, muss jeder für sich evaluieren. Nicht jeder Duft muss einer Dissertation gleichen, ich kann mich damit prinzipiell begnügen, insistiere nicht auf vielen olfaktorischen Wendungen. Aber ich halte auch fest dass mich Socotra sukzessive von Test zu Test weniger faszinierte und die ursprüngliche Note immer weiter herab gesenkt worden ist auf der Chizza`schen Duftskala, welche ohnehin für euch alle Gültigkeit haben sollte.
Nun, mit dem ersten Sprühstoß erinnert mich Socotra von Hunayn an eine Art Lederwarenladen, bei welchem sich Leder aller Art mit dazugehörigen Pflegemitteln eine Symbiose eingeht. Doch Socotra ist vielschichtiger, verharrt hier nicht. Ein rauchige Facette legt sich darüber, darunter eine sanft-harzige Melange. Bis hierhin also ein famoses Entree.
Doch der Duftverlauf entpuppt sich als flach, als eindimensional. Auf eine holzige Basis, welcher eine harsch-harzige Nuance innewohnt, folgt nicht mehr viel. Eigentlich nur unauthentischer, leicht süßlicher Safran, gehässig formuliert. Geneigt, Satisfaktion zu fordern, habe ich mich eines Besseren besonnen - insinuierend, dass da mehr kommen wird, ja geradezu muss - und bin "am Ball geblieben".
Das lies sich relativ simpel neben beruflichen Telefonaten bewerkstelligen, denn es passiert gar nicht mehr viel. Positiv darf erwähnt werden, dass das Resultat grundsolide ist. Moderater Weihrauch, typisches Benzoeharz, trocken holzige Noten, omnipräsenter aber nicht nerviger Safran.
Alles in allem ist Socotra ein schöner Duft, leider kann der starke Auftakt nicht gehalten werden. Ob man dies verschmerzen kann, muss jeder für sich evaluieren. Nicht jeder Duft muss einer Dissertation gleichen, ich kann mich damit prinzipiell begnügen, insistiere nicht auf vielen olfaktorischen Wendungen. Aber ich halte auch fest dass mich Socotra sukzessive von Test zu Test weniger faszinierte und die ursprüngliche Note immer weiter herab gesenkt worden ist auf der Chizza`schen Duftskala, welche ohnehin für euch alle Gültigkeit haben sollte.
19 Antworten



bulgarischer Tabak Absolue
Drachenblut
malaysisches Oud
rote Zeder
Safran
Zibet Absolue
Zimt
Benzoe Absolue
Labdanum
omanischer grüner Weihrauch
omanischer roter Weihrauch
Schmuckzypresse
schwarze Ambra
Weihrauch
weiße Ambra
Floyd
Chizza



































