Source 2024

Source von Vallense
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7.8 / 10 6 Bewertungen
Ein neues Parfum von Vallense für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2024. Der Duft ist würzig-erdig. Es wird noch produziert.
Vergleich
Ähnliche Düfte
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Duftrichtung

Würzig
Erdig
Rauchig
Süß
Synthetisch

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
MandarineMandarine schwarzer Pfefferschwarzer Pfeffer
Herznote Herznote
CypriolCypriol Karmawood®Karmawood® OudOud PralinePraline WeihrauchWeihrauch
Basisnote Basisnote
AmberAmber BenzoeBenzoe Duftendes MariengrasDuftendes Mariengras MoschusMoschus

Parfümeur

Bewertungen
Duft
7.86 Bewertungen
Haltbarkeit
7.65 Bewertungen
Sillage
6.86 Bewertungen
Flakon
8.010 Bewertungen
Eingetragen von Franfan20, letzte Aktualisierung am 20.07.2025.

Duftet ähnlich

Womit der Duft vergleichbar ist

Rezensionen

4 ausführliche Duftbeschreibungen
8
Sillage
9
Haltbarkeit
8.5
Duft
Annabraucht

47 Rezensionen
Annabraucht
Annabraucht
2  
Woher der plötzliche Wandel?!
Ich fall direkt mit der Tür ins Haus:
Habe den Duft aufgesprüht und fand ihn grausam! Ein kalter Aschenbecher. Ernsthaft, ich habe mich gefragt wieso ich die einzige bin, die das riecht.

Kurze Zeit später bekomme ich grüne Noten. Wie etwas Grünes, Unreifes, Bitteres. Ist jetzt auch nicht wirklich besser, oder?!
Abwaschen wollte ich ihn dennoch nicht, weil ich fair bleiben und dem Duft alle Chancen geben wollte.

Jetzt, etwa anderthalb Stunden später, sitze ich im Garten, 27 Grad. Keine Sonne. Drückende Luft, leichter Wind. Und mein Gott, dieser Wind weht mir den schönsten Duft um die Nase. Leicht grüne, oudige Noten. Und das ist eigentlich ÜBERHAUPT NICHT mein Beuteschema. Wirklich nicht. Grüne Noten in Verbindung mit Frische oder Zitrusnoten immer gerne. Aber nicht mit maskulinen, holzigen Akkorden. Ja fast sogar schon verbranntes Holz.

In der Basis - nach Stunden - versteckt sich meiner Meinung nach ein Sandelholz. Weich cremig plus Benzoe.
Also einfach wunderschön.

Er wirkt so selbstbestimmt, erwachsen und einfach sicher in dem was man tut. Das ist der erste seiner Art, der mir so gut gefällt, dass davon wirklich eine größere Abfüllung her muss.
Danke, dass ich das testen durfte.
0 Antworten
7
Preis
8
Flakon
7
Sillage
8
Haltbarkeit
8
Duft
BeanBandit

7 Rezensionen
BeanBandit
BeanBandit
3  
Notizen eines erfolgreichen Hauttests
Wanderbrief: "Mystery" Christmas Special
Kandidat: Vallense – Source (uni)
Papierstreifentest: positiv (3.5/2.5/3.0 --> 7.0) --> Hauttest Donnerstag früh

Start würzig und leicht süßlich, definitiv maskuliner Duft. Wo ist die Mandarine???
gefällt soweit, eher dunkler Duft
wird holziger, leicht erdige Noten kommen hervor (--> Oud)
Duft passt bestimmt gut zu ‚feinem Zwirn‘, formelle / informelle Anlässe
Sillage mittel

nach 10 Minuten: zusätzlich leichte Weihrauchklänge, rieche ich hier Moschus?
Augen zu: ich im frischen (weißen?) Hemd mit dunkler Jeans
Finde ihn nicht mehr süßlich.

nach 30 Minuten: bleibt schön würzig mit erdig-holzigen Noten, Weihrauch im Hintergrund, dezentes Oud
etwas Saubermoschus, wie bereits zuvor
Sillage mittel

nach 4h: würzig und harzig, etwas holzig, etwas Weihrauch
Sillage abgenommen, geht Richtung hautnah

nach 6h: warm, würzig, harzig-ambriert, leicht weihrauchig

nach 8h: würzig-warm-ambriert und wieder etwas süßlich
Sillage hautnah

Fazit: Duft mit klassischem Charakter, für Männer über 35
Frühling / Herbst / nicht zu warme Sommertage
3.5/3.5/3.5 --> 8.0 --> AF besorgen
2 Antworten
6
Sillage
6
Haltbarkeit
9
Duft
First

232 Rezensionen
First
First
Hilfreiche Rezension 7  
Welcome to the club!
Ich hatte als Kind eine sogenannte "Clubjacke". Eine "Clubjacke", so lernte ich, war dunkelblau, hatte einen einem Jackett ähnlichen Kragen, der sich überklappen ließ, sowie zwei unten runde und oben eckige Brusttaschen. Die Brusttaschen, die Manschetten und die Jacke selbst ließen sich durch strahlende Knöpfe aus glänzendem Metall schließen. Meine "Clubjacke" war hüftlang und wurde nur zu festlichen Anlässen getragen. Außerdem hatte sie ein aufgesticktes Wappen in Rot, Blau und Gold auf weißem Grund. Ich fragte damals, was das denn für ein "Club" sei, denn ein Club war für mich ein Zusammenschluss von Leuten, die irgendeine offizielle Gemeinsamkeit hatten, z.B. ein Sportclub. Zu meiner Enttäuschung erfuhr ich, dass meine Jacke zu keinem echten Club gehörte, sondern nur Jacken von Clubs nachempfunden war. Im Zuge dessen erfuhr ich auch von den englischen Gentlemen's Clubs des letzten Jahrhunderts.
Später sollte ich in so einigen Büchern, Filmen und Serien einen Eindruck solcher Gentlemen's Clubs erhalten. Vermutlich habe ich auf diese Weise kein realistisches Bild vom Clubleben jener Zeit bekommen können, was mich aber nicht daran hinderte, es mir lebhaft vorzustellen, bishin zu der Vorstellung, wie es wohl wäre, so einem Club anzugehören. Dass nur Männer in einen solchen Club aufgenommen werden konnten, wusste ich zwar, verstand es aber nicht. Und so musste mit meiner Vorstellung, wie es in einem solchen Club wohl wäre, automatisch auch die Vorstellung verknüpft werden, wie es wohl wäre, ein Mann zu sein.

In diese alte Vorstellung, Mitglied eines englischen Clubs zu sein, entführt mich der Duft von Source:
Hell, säuerlich-rauchig ist Source im ersten Moment nicht meiner. Mir kommt es vor wie die angenehmste Art von Weihrauch, wobei ich Weihrauch eigentlich nicht so gerne mag, plus die torfig-säuerliche Geschmacksnote von Whiskey. Auch Whiskey mag ich deshalb nicht so gern. Dennoch ist die Kopfnote auch für mich durchaus tragbar und o.k., was ich von vielen ähnlichen Kopfnoten nicht sagen kann. Der Grund ist: Hier wirkt alles natürlich.
Schon nach wenigen Minuten kann ich die Bibliotheksanmutung von Moincha nachvollziehen: Ja, so können alte, angestaubte Folianten riechen, deren Ledereinbände sich säuerlich-seltsam von den vielen Händen, sie sie berührt haben, aufzulösen beginnen. Aber das Bild der Bibliothek hält bei mir nur sehr kurz, denn jetzt wird der Duft süßlich. Es bildet sich schleichend eine süßlich-rauchige Melange, die weder allzu rauchig noch süßlich im Sinne von essbar anmutet, sondern eher wie ich mir einen alten, weichen Ledersessel in meinem britischen Club des letzten Jahrhunderts vorstelle. Zusammen mit dem Whiskey sehe ich nun auch uralte, rissige Ledersessel und dunkles Mobiliar in glänzendem Holz, mit dem ein oder anderen Folianten auf Beistelltischen.
Es wird zwar geraucht, aber nicht übermäßig und die Zigaretten und Zigarillos sind von hoher Qualität. Es wird Whiskey getrunken, aber auch das nicht übermäßig, sondern gepflegt, und natürlich ist auch der Whiskey von guter Qualität. Vielleicht ist diese Clubassoziation der Grund, warum der Duft eine solch freundliche Ruhe ausstrahlt, eine Verlangsamung im besten Sinne, eine Konzentration auf das Wesentliche in Zeiten, in denen man noch per Hand Briefe schreiben musste, die vielleicht sogar noch mit Kutschen zum Hafen gefahren werden mussten, um dort mit Schiffen zu ihrem Ziel gebracht zu werden. Diese Langsamkeit, diese bodenständige Ruhe, enthebt mich von jeglicher Hektik des gegenwärtigen Alltags. Ich versacke tief in meinem Clubsessel.
Einige Stunden später sind der Rauch fast und die Säure ganz verschwunden. Zurück bleibt Süße und ein Hauch von Puder beginnt sich einzustellen.

Am Ende verklingt Source angenehm milde und leicht nussig weiterhin beruhigend mit etwas Moschus auf Holz.

Welcome to the club!
17 Antworten
Moincha

15 Rezensionen
Moincha
Moincha
Hilfreiche Rezension 5  
Die vergessene Bibliothek des Einsiedlers
Mit Source betreten wir eine uralte, vergessene Bibliothek. Das Dach ist schon vor langer Zeit eingestürzt und zwischen den dicken, alten Wurzeln der Bäume kaum noch auszumachen. Auf den morschen, halb zersetzten Holzregalen sind die letzten Reste von einst herrlichen Büchern zu sehen. In verblasstes Braun und Grau gebunden, ist das Papier so häufig feucht geworden, dass die Seiten modrig und unlesbar geworden sind. Vollkommen reglos steht Staub in der Luft, und kein Geräusch durchbricht die Stille. Eine einzelne Wand der Bibliothek steht noch, und wenn du lang genug bleibst, wird irgendwann ein schmaler Sonnenstrahl durch das verwitterte Fenster fallen und die Bibliothek in kühles Licht tauchen.
Fass nichts an, tu keinen Schritt, sondern sieh und dann geh, und kehre nie mehr zurück.

Source ist ein Duft, der inszeniert werden muss. Er hat ein Geheimnis, das ergründet werden möchte, und wer in der Bibliothek mit Turnschuhen herumpoltert, wird sie zerstören. Source ist ein sehr erdiger und etwas würziger Duft ohne Patchouli, mit Tendenzen ins modrig-Faulige, dem Schimmligen aber weicht er aus. Mit der Zeit, wenn die Harze auftreten, wird er ein wenig leichter und heller. Wer einen Weg findet, beim Tragen das Alte und Geheimnisvolle aufzugreifen, dem wird er eine mystische Aura schenken. Wer sich aber gedankenlos heranwagt, dem wird Source für die Dauer des Tragens viele Winter rauben.
3 Antworten

Statements

2 kurze Meinungen zum Parfum
CedrolemonCedrolemon vor 4 Monaten
Oud welches sporadisch eine animalisch oder nussigfäkale Note bekommt.Ansonsten interessant grünwürzig.Ich mag die synthetische Süsse nicht.
2 Antworten
FirstFirst vor 5 Monaten
6
Sillage
6
Haltbarkeit
9
Duft
Der ist etwas Besonderes! Erst hell-rauchig-säuerlich-würzig-transparent, später süßlich-blumig-nussig, dabei natürlich wirkend. Wow!
11 Antworten

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
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