Altruismus
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Altruismus vor 9 Monaten
Gewöhnungsbedürftig
Nun, als ich mir die Rezension von *FreyaFall* durchgelesen habe, war ich irgendwie angefixt.
Vor allen "grüne Noten und Tee" in der Herznote haben es mir angetan.
Ich liebe den Duft von grünen Tee.
Also schnell den Bestellfinger gezückt und.....ihr wisst schon.....
Voller Eifer den Duft ausgepackt und aufgesprüht. Moment.....den kennst Du doch.....grübel....irgendein ehemaliger Duft aus Deiner Sammlung riecht ähnlich....jaaaa, der "L'arc | Al Haramain / الحرمين" bzw. hier nicht in der Datenbank aufgeführt "Musk VIP" von Fragrance World.
Der Auftakt von Musk Blend ist alkoholisch, syntethisch grün, diffus blumig und irgendwie fruchtig.
Den in der Herznote angepriesene Tee kann ich leider nicht riechen, dieser geht wahrscheinlich in der dominanten synthetisch grünen Note unter.
Der Moschus spielt hier schon sehr schnell seine Karten aus und ist staubtrocken, dass selbst die Sahara neidisch werden könnte. Leider ist der Moschus hier nicht kuschelig, sondern eher wie das Puder auf Omas Schminktisch: trocken, fast schon knirschend zwischen den Duftmolekülen. Das muss man echt mögen um nicht zu sagen gewöhnungsbedürftig. Dazu diese penetrante grüne, diffus fruchtige Note, echt schwierig.
Der gesamte Duftverklauf ändert sich leider recht wenig, der Duft bleibt weitestgehend linear.
In der Basis gesellt sich neben dem dominanten Moschus und diffus grüner Frucht noch etwas würziger Tabak hinzu. Leider vermag dieser die Trockenheit auch nicht mehr zu retten.
Die Haltbarkeit liegt locker bei 12h aufwärts. Auf Kleidung ggf. noch länger. Die Silage ist auch nicht zu verachten. Ich würde dem schon eine gewisse Opulenz zuschreiben.
Ich muss sagen, ein außergewöhnlicher Duft, defintiv synthetisch und wirklich KEIN Blindkauf-Kandidat.
Vor allen "grüne Noten und Tee" in der Herznote haben es mir angetan.
Ich liebe den Duft von grünen Tee.
Also schnell den Bestellfinger gezückt und.....ihr wisst schon.....
Voller Eifer den Duft ausgepackt und aufgesprüht. Moment.....den kennst Du doch.....grübel....irgendein ehemaliger Duft aus Deiner Sammlung riecht ähnlich....jaaaa, der "L'arc | Al Haramain / الحرمين" bzw. hier nicht in der Datenbank aufgeführt "Musk VIP" von Fragrance World.
Der Auftakt von Musk Blend ist alkoholisch, syntethisch grün, diffus blumig und irgendwie fruchtig.
Den in der Herznote angepriesene Tee kann ich leider nicht riechen, dieser geht wahrscheinlich in der dominanten synthetisch grünen Note unter.
Der Moschus spielt hier schon sehr schnell seine Karten aus und ist staubtrocken, dass selbst die Sahara neidisch werden könnte. Leider ist der Moschus hier nicht kuschelig, sondern eher wie das Puder auf Omas Schminktisch: trocken, fast schon knirschend zwischen den Duftmolekülen. Das muss man echt mögen um nicht zu sagen gewöhnungsbedürftig. Dazu diese penetrante grüne, diffus fruchtige Note, echt schwierig.
Der gesamte Duftverklauf ändert sich leider recht wenig, der Duft bleibt weitestgehend linear.
In der Basis gesellt sich neben dem dominanten Moschus und diffus grüner Frucht noch etwas würziger Tabak hinzu. Leider vermag dieser die Trockenheit auch nicht mehr zu retten.
Die Haltbarkeit liegt locker bei 12h aufwärts. Auf Kleidung ggf. noch länger. Die Silage ist auch nicht zu verachten. Ich würde dem schon eine gewisse Opulenz zuschreiben.
Ich muss sagen, ein außergewöhnlicher Duft, defintiv synthetisch und wirklich KEIN Blindkauf-Kandidat.
Altruismus vor 1 Jahr
Ein Calone/Tiare Hammer
Calone und Tiare starten als starkes Duett in der Kopfnote. Erinnert fern, fast schon abstrakt, an Strand, Sonnenmilch und Meeresbrise: deutlich stechend aquatisch und leicht cremig floral muffig.
Diese Kopfnote hält sich bei mir sehr lang und ist den ganzen Duftverlauf über präsent. Später versuchen leicht würzige Nuancen Ihre Anwesenheit zu verkünden, gehen aber leider in der Kopfnote unter. Erst die Basis schmeichelt mir wieder mit weich warmen, süßlich dezent holzigen Noten. Im Ganzen finde ich den Duft thematisch verfehlt. Unter "Mediterranée" würde ich etwas anderes verorten. Allein das starke Opening welches fast alles andere erschlägt muss man ertragen bzw. mögen. Haltbarkeit liegt bei mir bei ca. 4-5h mit mittlerer Silage. Auf Kleidung 12h+ und somit deutlich länger haltbar. Der Flakon ist, wie alle anderen der Linie, sehr schön gelungen.
Diese Kopfnote hält sich bei mir sehr lang und ist den ganzen Duftverlauf über präsent. Später versuchen leicht würzige Nuancen Ihre Anwesenheit zu verkünden, gehen aber leider in der Kopfnote unter. Erst die Basis schmeichelt mir wieder mit weich warmen, süßlich dezent holzigen Noten. Im Ganzen finde ich den Duft thematisch verfehlt. Unter "Mediterranée" würde ich etwas anderes verorten. Allein das starke Opening welches fast alles andere erschlägt muss man ertragen bzw. mögen. Haltbarkeit liegt bei mir bei ca. 4-5h mit mittlerer Silage. Auf Kleidung 12h+ und somit deutlich länger haltbar. Der Flakon ist, wie alle anderen der Linie, sehr schön gelungen.
Pfingst..wer?
Ich gewinne immer mehr den Eindruck das Pfingstrose als proklamierter Inhaltsstoff leider nichts mit der reellen Pfingstrose zu tun hat. So schafft es 4711 leider auch nicht den authentischen Duft der Pfingstrose wiederzugeben.
Sicherlich ist das lieblich blumig frische Ensemble gefällig gestaltet und wird viele Nasen begeistern, jedoch ohne Authentizität. Das Sandelhölzchen in der Basis steuert ein wenig gegen die blumige Pracht, schafft es leider doch nur als Statist aufzutreten. Etwas dezent pudriges begleitet das Blütenmeer in die Basis.
Wie bei Colognes üblich spielt sich das Ganze relativ zügig ab, so das man 2-3h etwas wahrnehmen kann, bevor es hautnah zugeht.
Als blumiger Sommer-Frischling oder Erfrischer allemal zu gebrauchen jedoch ohne Wow- oder Aha-Effekt.
Wer Authentizität sucht, zieht weiter.
Sicherlich ist das lieblich blumig frische Ensemble gefällig gestaltet und wird viele Nasen begeistern, jedoch ohne Authentizität. Das Sandelhölzchen in der Basis steuert ein wenig gegen die blumige Pracht, schafft es leider doch nur als Statist aufzutreten. Etwas dezent pudriges begleitet das Blütenmeer in die Basis.
Wie bei Colognes üblich spielt sich das Ganze relativ zügig ab, so das man 2-3h etwas wahrnehmen kann, bevor es hautnah zugeht.
Als blumiger Sommer-Frischling oder Erfrischer allemal zu gebrauchen jedoch ohne Wow- oder Aha-Effekt.
Wer Authentizität sucht, zieht weiter.
3 Antworten
Altruismus vor 6 Jahren
Die Rose ist nicht mystisch
Myth Bloom startet mit einer deutlich tonangebenden Wildrosennote recht stiefmütterlich. Ein wenig altbacken wirkt dieser Eindruck. Der Klee mildert dies jedoch mit seinen dezent herb grün sowie krautig frischen Anteilen im Hintergrund schön ab, so daß der Start im Ganzen als frisch-herb-rosig zu beschreiben ist.
Die Minze scheint gut eingewoben zu sein, denn ich kann sie nicht direkt identifizieren. Jedoch unterstützt sie sicherlich den frischen Eindruck.
Apfelblüte duftet meines Wissens nicht sehr stark und spielt somit, wenn überhaupt, nur im Hintergrund ihr lieblich zart blumiges Wesen aus. Auch hier eher unterstützend als leiser Begleiter anstatt tonangebend.
Nach ca. 2-3h klingt die Basis mit der Zeder und den hellen Hölzern dezent holzig trocken und hautnah aus.
Für mich ist an diesem Duft nichts mystisch wie es der Name suggerieren möchte. Ich meine, das Ganze ist gefällig zusammengestellt, wenn auch eine leichte Synthetiknote mitschwingt.
Abgesehen von dürftiger Haltbarkeit und Silage ist der Duft im Frühling/Sommer sicherlich ein angenehmer Alltagsbegleiter, wenn man den Duft von Wildrosen mag. Allerdings ist nachlegen angesagt, da der Duft einen Arbeitstag nicht übersteht, was auf Grund des Preises von deutlich unter 20€ wohl zu verschmerzen ist.
Die Minze scheint gut eingewoben zu sein, denn ich kann sie nicht direkt identifizieren. Jedoch unterstützt sie sicherlich den frischen Eindruck.
Apfelblüte duftet meines Wissens nicht sehr stark und spielt somit, wenn überhaupt, nur im Hintergrund ihr lieblich zart blumiges Wesen aus. Auch hier eher unterstützend als leiser Begleiter anstatt tonangebend.
Nach ca. 2-3h klingt die Basis mit der Zeder und den hellen Hölzern dezent holzig trocken und hautnah aus.
Für mich ist an diesem Duft nichts mystisch wie es der Name suggerieren möchte. Ich meine, das Ganze ist gefällig zusammengestellt, wenn auch eine leichte Synthetiknote mitschwingt.
Abgesehen von dürftiger Haltbarkeit und Silage ist der Duft im Frühling/Sommer sicherlich ein angenehmer Alltagsbegleiter, wenn man den Duft von Wildrosen mag. Allerdings ist nachlegen angesagt, da der Duft einen Arbeitstag nicht übersteht, was auf Grund des Preises von deutlich unter 20€ wohl zu verschmerzen ist.
Dark Room
Arabian Nights, das perverse Miststück. Jacques persönlicher Dark Room.
Gebohnerte Lederchaps, gestählte Männerkörper, Dunkelheit, strenge Würze, schwitzig-feucht, stickig, süß, schwülstig, urinös, raumfüllend, unnachgiebig und dreckig.
Lust und Verlangen, die Neugier des Unbekannten, abstoßend anziehend.
Das Glimmen verbrauchter Lust, das verruchte Opfer hemmungslosen Sexes,
der Rest, der nach einer ekstatischen Nacht (in den Laken) zurückbleibt.
Eher Tom of Finnland als Arabian Nights.
Gebohnerte Lederchaps, gestählte Männerkörper, Dunkelheit, strenge Würze, schwitzig-feucht, stickig, süß, schwülstig, urinös, raumfüllend, unnachgiebig und dreckig.
Lust und Verlangen, die Neugier des Unbekannten, abstoßend anziehend.
Das Glimmen verbrauchter Lust, das verruchte Opfer hemmungslosen Sexes,
der Rest, der nach einer ekstatischen Nacht (in den Laken) zurückbleibt.
Eher Tom of Finnland als Arabian Nights.
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