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Megaboss

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Rezensionen
Verstehe die Bewertungen nicht
Ich hatte das Vergnügen und konnte den Duft aufgrund einer Probe mehrfach in verschiedenen Situationen testen. Zu Beginn muss gesagt werden, dass dieser Duft das Rad nicht neu erfindet. Er orientiert sich an bestehenden Düften, wobei ich vor allem zu Beginn starke Ähnlichkeiten Oud Satin Mood Extrait de Parfum rieche. Also seifige Rose auf leichter Oud-Basis. Dazu gesellt sich eine deutliche Karamell-Note, die den Duft femininer macht. Meiner Meinung nach kann aber auch ein Mann diesen Duft tragen, gerade wenn das Outfit ein wenig eleganter ist.
Zum Duft an sich kann ich nur sagen, dass er ziemlich linear bleibt und sich nicht großartig entwickelt. Einzelne Noten, wie der ganz leichte Oud-Akkord, werden mit der Zeit weniger. Am Ende bleibt ein nicht unharmonischer und keineswegs billig riechender süßer und leicht pudrig/cremiger Duft.
Alles in allem kann ich die Duft-Bewertung von 7.2 (Stand 06.24) nicht verstehen. Ähnliche Düfte, wie der oben genannte OSM hat zur gleichen Zeit eine Duft-Bewertung von 8.5.
Wo der Born from Fire jedoch Abstriche machen muss, ist bei der H/S. Diese ist auf keinen Fall schlecht, jedoch knallt sie nicht so rein, wie bei vergleichbaren Rose/Oud Düften. Nach 8 Stunden konnte ich den Duft dennoch wahrnehmen, auf der Kleidung bleibt er natürlich noch deutlich länger.
Falls man auf diese Art von Parfüms (Rose/Oud) steht, die tendenziell ins weibliche gehen, kann ich ihn mit Sicherheit empfehlen. Gerade der Preis ist für 100 ml echt fair.
1 Antwort
Ich war ein bisschen enttäuscht
Ich habe mich von den vielen sehr guten Bewertungen, sowohl hier auf Parfumo, als auch von den ganzen bekannten Parfum-YouTubern verleiten lassen, diesen Duft mir zu kaufen. Man muss dazu sagen, dass ich ihn deshalb auch blind gekauft habe.

Als der Duft ankam und ich die ersten Sprühstöße auf meinen Arm gesprüht habe, war ich zunächst überwältigt. Man riecht viele Gewürze (nehme vor allem den Pfeffer, Zimt und Safran wahr), die von einer Vanille-Note eingebettet sind. Man könnte meinen, man steht in einem Gewürzladen auf dem Weihnachtsmarkt. Den Kreuzkümmel, der für viele etwas schwieriger ist, rieche ich kaum. Auch die Grapefruit kommt kaum zur Geltung. Zusammengefasst, das Opening ist für das, was der Duft darstellen soll, sehr gelungen.

Nach 15-30 min kommt der Duft dann etwas zur Ruhe, die Gewürze schwächen sich ab und er wird cremiger und die Tabak-Note kommt mehr und mehr zum Vorschein. Und genau ab diesem Zeitpunkt finde ich den Duft nicht mehr so gelungen. Vielleicht liegt das auch an mir, aber die Mischung aus Vanille, Tabak und dem Amber nehme ich nur noch als Brei wahr. Der Duft hat keine Ecken und Kanten mehr, sondern verschwimmt.

Zur Haltbarkeit kann ich sagen, dass der Duft sehr lange auf meiner Haut hält. Ich sprühe ihn abends auf und am nächsten Morgen kann ich ihn immer noch riechen. Auch die Projektion, gerade zu Beginn, ist sehr stark.

Zusammengefasst: Wenn man den Drydown mag, dann ist das echt ein richtiger guter Duft, gerade für den Preis, den man dafür zahlt. Jedoch würde ich ihn mir nicht mehr kaufen.
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