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Mombasa333

Mombasa333

Rezensionen
1 - 5 von 60
Nettes H/S Upgrade
In seiner Natur gleicht der Colonia Il Profumo Millesimato sehr dem Colonia Il Profumo. Ein wunderschön weicher Duft mit warmen zitrischen Akkorden auf trockenem Holz.

Der Millesimato unterscheidet sich allerdings in seiner Stärke von seinem Duftbruder. Während der Colonia Il Profumo mit seinem weichen Petitgrain glänzt, überzeugt der Millesimato mit einem Orangenblatt-Rosmarin-Booster. Im Effekt verstärkt sich Sillage und Haltbarkeit und passt sich damit dem aktuellen Trend der gesteigerten Performance von Düften an. Der Duft bleibt ausgewogen wirkt mir aber etwas zu potent, zu gewollt.

Unabhängig vom Preis würde ich mich für den Colonia Il Profumo entscheiden. Zwar leidet dann die Performance, aber das ist zu verkraften. Berücksichtigt man dann noch den fast doppelt so hohen Preis, sprüh ich persönlich bei Bedarf lieber einmal mehr nach.

Es ist und bleibt eine sonnige, italienische DNA, welche überzeugt. Der Colonia Il Profumo bleibt aber mein Favorit.
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Orpheon - Vom Blumenmeer zum Stadtstrand im Sommer
Der Orpheon als Eau de Toilette überzeugt auf ganzer Linie und geht dabei einen anderen Weg als sein Eau de Parfum. Während das EdP vor allem durch leicht überwältigende Blumen glänzt, geht das neue EdT eher in eine Hochsommer-Variante.

Der Duft steht für mich genau auf der Trennlinie zwischen einem frischen, zitrischen Duft (durch die Mandarinenschale) und einem Gin-Tonic angehauchten Duft (stärkere Präsenz der Wacholderbeere als im EdP). Er muss sich aber auch nicht entscheiden. Er kann beides.

Das macht den Duft vielseitig einsetzbar und er wird aus meiner Sicht vor allem im Sommer bei hohen Temperaturen glänzen. Er ist mit dem Gin-Tonic-Ansatz aber auch perfekt für Beruf und Freizeit geeignet. Das einzige was mir etwas negativer auffällt ist die abgenommene H/S. Während ich das EdP noch bei einer starken H/S gesehen habe, würde ich diese bei dem EdT als durchschnittlich bewerten. Das ergibt aber auch für mich in Bezug auf das Hochsommer-Bild durchaus Sinn. Bei allen Unterschieden zum EdP bleibt trotzdem der blumige Charakter bestehen, rückt aber nun in die zweite Reihe. Die Basis des Orpheon ist damit gesichert.

Der Duft rückt für mich etwas mehr in Richtung unisex. Das war er auch vorher, aber ich denke bei dieser Variante dürften auch noch mehr Männer überzeugt werden.

Insgesamt wurde der Orpheon für mich mit dieser Variante modernisiert und speziell für den Sommer angepasst.
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Mein Abschied vom Winter
Der D'Olcezza steht für die Süßigkeit, die Süßigkeit die im Winter sicher zahlreich verputzt wurde.

Im Zentrum steht hier ganz klar für mich der Kakao und die Praline, die den Duft ähnlich wie den Moonlight gestaltet. Der feine Unterschied - der D'Olcezza startet mit einem pfeffrigen Piment und den roten Beeren, welche den Duft am Anfang bestimmen und es dann erst zur feinen Schokoladenseite übergeht. Moschus, Kokosmilch, Jasmin und Vanille sind nicht dominant, sorgen aber für Ausgeglichenheit und für einen nicht zu süßen Duft.

Ein luxuriöser Duft der Wärme spendet und ebenso eine überdurchschnittliche Präsenz mit sich bringt. Mein letzter Gourmand für diesen Winter, ein würdiger Duft für diesen Abschied.
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Goldener Aufgang am Wohlfühlhimmel
Xerjoff Düfte zu erkunden macht immer wieder Vergnügen. Die verschiedenen Richtungen, aber vor allem die konstante Ausgewogenheit der Düfte inklusive besonderer Verläufe beeindrucken mich bei der Marke nachhaltig.

Genau so ist es bei diesem Schmuckstück. Mit dem Gibeon wurde ein richtiger Wohlfühl-Duft geschaffen der zugleich cremig hautanliegend ist und auf der anderen Seite einen gewissen Luxus ausstrahlt.

Die Kopfnoten nehme ich kaum war, wenn dann überraschenderweise etwas Zimt im Dry-Down. Im Fokus steht ganz klar der Moschus, die Vanille und die Rose, die einzigartig ausgeglichen kombiniert werden. Ein Hauch von Wellness assoziiere ich mit dem Duft, am meisten denke ich aber an Urlaubsstimmung, an Entspannung.

Ein ruhiger Duft der dem aktuellem Trend der Performance-Monster Widerstand leistet. Die Haltbarkeit ist langanhaltend, die Sillage hält sich aber aufgrund des cremigen Charaktere in Grenzen. Dieser Duft ist Luxus.

So auch der Preis, aber das sollte jetzt bei Xerjoff niemanden überraschen.

Insgesamt ist der Duft für mich richtig klasse geworden und erweitert meine Duftwelt um eine weitere spannende Facette.
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Wenig Noten, viel Verlauf
Hat man den Flakon des Tabac Sahara in der Hand steigt sofort die Vorfreude auf den folgenden Test. Das muss gleich gesagt werden, der Flakon ist einsame Spitze.

Zum Duft. Die Himbeere startet sehr spritzig und die Frucht ist wunderbar zu Beginn wahrzunehmen. Es bleibt kurz fruchtig und dann folgt die warm-süße Ambra die schon sehr präsent ist. Ich sehne mich nach dem Tabak, dieser ist allerdings sehr trocken und sehr dezent.

Die Ambra ist leider für mich zu viel im Vordergrund, aber die Himbeere gefällt mir. Daher kommt es vielleicht auch zu dem "muffigen" Eindruck den einige in ihren Statements beschreiben. Nach einiger Zeit setzt er sich aber schön warm auf die Haut.

Die H/S ist top und der Preis ist angemessen.

Insgesamt kann man den Duft schon gut tragen. Für die Freizeit, Dates und Clubs passt der gut. Für die Arbeit würde ich ihn nicht unbedingt empfehlen.
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