Bezogen auf die (süß)würzig-holzartige-Note fallen mir aus dem Stegreif ein: Muegler (A*Men Pure Coffee), Armani (Rose d’Arabie), Davidoff (Zino) und mit Abstrichen Tom Ford (Oud Wood). Bin auch der Meinung, dass ich da ähnliches zuvor schon bei Comme de Garton mal gerochen habe, kann nur gerade nicht auf einen spezifischen Duft verweisen, mag mich hier aber irren - zu lange her.
Bin ganz Deiner Meinung, das Haus ist mir nicht sonderbar sympathisch.
Auch das Werben mit exotischen Komponenten lockt mich nicht.
Deine weitere Beschreibung hat mir sehr gefallen!
🏆
Die ganze Aufmachung, Geschichte der Brand ist mir ein Graus. Dazu gerne auch die Rezension von FvSpee, weiter oben lesen. Handwerklich ist *Imperial* schon okay gemacht, für das, was es sein will: würzig-holzig und langanhaltend. Aber diese auf Kernschmelze getrimmte Süß(Holz-)raspelei-Orgie bin ich schon seit geraumer Zeit leid. Ein wirkliches Ärgernis sind aber die vollmundigen Angaben des Herstellers: Da ist von exotischem kambodschanischen Oud die Rede, veredelt und vollendet durch indisches Guakaholz und Sandelholz! Und Lavendel soll auch noch enthalten sein, den ich kaum wahrnehme, da alles mittels der süßbalsamischen Angelikaraupe wegplaniert wurde. Hier auf Jagd nach einzelnen Noten zu gehen, ist schier unmöglich. Ist es bei Nasomatto bisweilen auch, aber durchweg spannender inszeniert. Der hier ist im wahrsten Sinne des Wortes: belanglos!
Mit dieser Gleichung tarierst du vortrefflich die Mainstream-Waage aus. Mehr auch nicht. Letztlich geht es überall darum, die Absatzmärkte auszukundschaften. Ist eine DNA mehrheitlich geschätzt, wird die Kuh bis zum Exodus gemolken...
Auch das Werben mit exotischen Komponenten lockt mich nicht.
Deine weitere Beschreibung hat mir sehr gefallen!
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