Eternity Calvin Klein 1988 Eau de Parfum
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Top Rezension
Pure Weiblichkeit
Eternity lernte ich 1991 kennen und ich war mir nicht sicher, ob ich es mochte oder nicht. Es war anders, für meine Nase völlig neu und außergewöhnlich, als alles was ich davor an Düften jemals gerochen hatte.
Eine Duft verrückte Freundin von mir trug es mit Freude und nebelte sich heftig damit ein. Ihre Duftschleppe verschlug mir manchmal den Atem, so stark war die Sillage von Eternity. Ich blieb skeptisch und vergaß diesen Duft auch wieder.
Wenige Jahre später las ich von der großen Parfumeurin Sophia Grojsman. Die Düfte, die sie komponiert hatte, gefielen mir bis auf wenige Ausnahmen alle besonders gut. Ihre überaus femininen Kreationen waren genau nach meinem Geschmack: So lieblich und einladend. Nicht streng und cool, sondern freundlich. Ja, ein Duft kann durchaus freundlich sein. Champagne, Beautiful, Paris, Gloria Vanderbilt, um nur einige zu nennen: Alles fantastische Grojsman Düfte, die die Weiblichkeit hervorheben und Freundlichkeit verbreiten.
Ich legte mir einige Düfte von Sophia Grojsman zu, aber um Eternity machte ich weiterhin einen Bogen. Es sprach mich nicht so richtig an.
Doch hin und wieder stieg mir unverhofft, z.B. beim Einkaufsbummel, Eternity in die Nase. Und ich erinnere mich auch, dass ich bei meiner Zahnärztin ebenfalls einen kaum merklichen Hauch von Eternity wahrnahm. So bezaubernd wenig, dass er unglaublich reizend und schön auf mich wirkte. Eternity umgarnte mich mit abstraktem "Marzipan" und zarter Freesie. Rose und Gartennelke gaben dem Duft eine betörende, moderne Blumigkeit. Für mich nun ungewöhnlich attraktiv. Um es kurz zu machen, Eternity hat mich etwa 10 Jahre nach seinem Erscheinen doch noch überzeugt und zum Kauf verführt.
Sein Geheimnis werde ich nie ergründen. Wie könnte ich auch? Die Pyramide ist lediglich ein Anhaltspunkt für mich und das Marzipan, das ich rieche, ist bestimmt keines und existiert nur in meiner Wahrnehmung. Die Komposition duftet für mich sehr ausgewogen und rund. Die Basisnote, bestehend aus Amber, Patchouli, Sandelholz, Moschus, Heliotrop, ist verführerisch und hält einen ganzen Tag an mir und meiner Kleidung. Ich verwende Eternity ganz zurückhaltend, denn nur so entfaltet es seinen Zauber.
In diesen Wintertagen fühle ich mich mit dem harmonischen Duft wohlig eingehüllt und ganz Frau.
Eine Duft verrückte Freundin von mir trug es mit Freude und nebelte sich heftig damit ein. Ihre Duftschleppe verschlug mir manchmal den Atem, so stark war die Sillage von Eternity. Ich blieb skeptisch und vergaß diesen Duft auch wieder.
Wenige Jahre später las ich von der großen Parfumeurin Sophia Grojsman. Die Düfte, die sie komponiert hatte, gefielen mir bis auf wenige Ausnahmen alle besonders gut. Ihre überaus femininen Kreationen waren genau nach meinem Geschmack: So lieblich und einladend. Nicht streng und cool, sondern freundlich. Ja, ein Duft kann durchaus freundlich sein. Champagne, Beautiful, Paris, Gloria Vanderbilt, um nur einige zu nennen: Alles fantastische Grojsman Düfte, die die Weiblichkeit hervorheben und Freundlichkeit verbreiten.
Ich legte mir einige Düfte von Sophia Grojsman zu, aber um Eternity machte ich weiterhin einen Bogen. Es sprach mich nicht so richtig an.
Doch hin und wieder stieg mir unverhofft, z.B. beim Einkaufsbummel, Eternity in die Nase. Und ich erinnere mich auch, dass ich bei meiner Zahnärztin ebenfalls einen kaum merklichen Hauch von Eternity wahrnahm. So bezaubernd wenig, dass er unglaublich reizend und schön auf mich wirkte. Eternity umgarnte mich mit abstraktem "Marzipan" und zarter Freesie. Rose und Gartennelke gaben dem Duft eine betörende, moderne Blumigkeit. Für mich nun ungewöhnlich attraktiv. Um es kurz zu machen, Eternity hat mich etwa 10 Jahre nach seinem Erscheinen doch noch überzeugt und zum Kauf verführt.
Sein Geheimnis werde ich nie ergründen. Wie könnte ich auch? Die Pyramide ist lediglich ein Anhaltspunkt für mich und das Marzipan, das ich rieche, ist bestimmt keines und existiert nur in meiner Wahrnehmung. Die Komposition duftet für mich sehr ausgewogen und rund. Die Basisnote, bestehend aus Amber, Patchouli, Sandelholz, Moschus, Heliotrop, ist verführerisch und hält einen ganzen Tag an mir und meiner Kleidung. Ich verwende Eternity ganz zurückhaltend, denn nur so entfaltet es seinen Zauber.
In diesen Wintertagen fühle ich mich mit dem harmonischen Duft wohlig eingehüllt und ganz Frau.
9 Antworten
Honigmelone vor 11 Jahren
Ich habe auch ewig gebraucht, bis ich ihn für mich entdeckt habe, es war auch 2001. Die massive Überdosierung an anderen hatte mich zunächst abgeschreckt. Daher ein Zurückhaltungspokal für Dich.
Kleopatra vor 11 Jahren
Ich konnte auch nie mit Eternity. Aber Dein Kommi gefällt mir!
June69 vor 11 Jahren
Als der Duft raus kam, mochte ich den nicht. Später habe ich den als Pröbchen gehabt und ich war überrascht, dass ich den doch toll fand. Zum Kauf ist es jedoch nie gekommen, da kamen andere Düfte in die Quere. Jetzt kommt er auf die Wunschliste:)
Kittycat vor 11 Jahren
Toller Kommentar. Mir ging's genauso. E. hat mich auch erst dieser Tage so richtig überzeugt ... Aber Marzipan rieche ich überhaupt nicht raus.
Inger vor 11 Jahren
Ich komme mit Eternity nicht klar. Irgendetwas stört mich dabei immer. Dein Kommentar ist aber sehr informativ- vielleicht teste ich dann doch einmal wieder!
Sunshine00 vor 11 Jahren
ich hatte den auch, gerade als er raus kam. Fand den damals auch klasse, hab es Jahre später noch mal probiert, ging leider gar nicht mehr an mir, aber schön beschrieben.
Gaukeleya vor 11 Jahren
Ich hab es leider bis heute nicht geschafft, den Duft wirklich zu mögen. Er hat was Schönes, aber irgendwas stört mich enorm. Wahrscheinlich diese süsse Karotte, die ich konsequent wahrnehme (ich mag keine Karotten). Dein Kommi ist aber einwandfrei :)
Pluto vor 11 Jahren
Ich hab den auch nicht prickelnd in Erinnerung, aber nach Deinem schönen Kommi muss ich mal dran schnuppern, vielleicht heute schon, wenn ich in die Stadt komme!
Sonjoschka vor 11 Jahren
Der ist einfach schön. Meine Flasche stammt noch von ganz zu Anfang und ist noch nicht gekippt. Ein feiner Duft, wenn er nicht überdosiert wird.

