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Eternity (Eau de Parfum) von Calvin Klein
Flakondesign:
Pierre Dinand
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Eternity 1988 Eau de Parfum

Platz 254 in Parfums für Damen
7.0 875 Bewertungen
Ein Parfum von Calvin Klein für Damen, erschienen im Jahr 1988. Der Duft ist blumig-frisch. Es wird von Coty vermarktet. Der Name bedeutet „Ewigkeit”.
Aussprache Vergleich
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Duftrichtung

Blumig
Frisch
Grün
Würzig
Pudrig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
grüne Notengrüne Noten FreesieFreesie ZitronenblüteZitronenblüte MandarineMandarine SalbeiSalbei
Herznote Herznote
GartennelkeGartennelke MaiglöckchenMaiglöckchen NarzisseNarzisse weiße Lilieweiße Lilie JasminJasmin VeilchenVeilchen RingelblumeRingelblume RoseRose
Basisnote Basisnote
MoschusMoschus AmberAmber HeliotropHeliotrop SandelholzSandelholz PatchouliPatchouli

Parfümeur

Videos
Bewertungen
Duft 7.0
875 Bewertungen
010
Haltbarkeit 7.6
683 Bewertungen
010
Sillage 7.2
647 Bewertungen
010
Flakon 6.8
643 Bewertungen
010
Preis-Leistung 8.0
300 Bewertungen
010
Eingetragen von DonVanVliet, aktualisiert am 20.08.2026
Quellenbasiert & geprüft

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Rezensionen

76 ausführliche Duftbeschreibungen
10Duft 10Haltbarkeit 8Sillage
Medusa00

846 Rezensionen
Medusa00
Medusa00
Top Rezension 40
Pretty Woman


Es hat eine Ewigkeit gedauert, bis Eternity den Weg zu meiner Nase fand und das habe ich einer lieben Parfuma zu verdanken. Ich weiß bis heute nicht warum dieser tolle Duft immer an mir vorbei gerauscht ist.
Eternity erschien 1988, von der grandiosen Sophia Grojsman geschaffen, der wir auch Tresor, Yvresse, Volupté, Tentations u.v.a.m. zu verdanken haben. Tja und von Sophia kamen nie schüchterne Düfte.
1988, eine Zeit als die Donnerdüfte ein bißchen zurück gedrängt wurden und Frauen endlich wieder begannen BH zu tragen. Da bin ich jetzt mal ganz knallhart die, ich laß die Dinger baumeln Zeit, war nicht immer sehr ästhetisch und außerdem ungesund. Ich habe immer gesagt die Stalaktiten kommen (ist eine Eselsbrücke für Leute, die sich nie merken können in welcher Richtung die Tropfsteine wachsen. Stalaktiten hängen von oben runter und die – miten von unten nach oben), aber wahrscheinlich haben ältere Frauen nur die Schwerkraft genutzt, damit es die Falten aus dem Gesicht zieht.
Ach genug von Busensachen oder auch nicht. Anfang der 90er nahm Eternity so richtig Fahrt auf und der Wonderbra betrat die Bühne und erinnerte die Frauen an eine neue Weiblichkeit. Pretty Woman lief in den Kinos hoch und runter und dazu sang Roy Orbison diesen Schmusesong, gefolgt von Roxette mit : „Lay a whisper on my pillow
Leave the winter on the ground
I wake up lonely, there's air of silence
In the bedroom and all around“
Beide Songs passen zum spritzig, kräuterigen Auftakt von Eternity, damit weder Duft noch Film ins Schnulzige abrutschen. Die Ewigkeit rettet sich in die 90er mit einem großen Blumenstrauß. Die verrückte Mode der 80er ist out. Nicht bei den Jugendlichen. Die tragen überdimensionierte Hosen mit knallengen, bauchfreien Shirts und klobigen Bergsteigerschuhen. Dazu kullern sie sich heimlich zu Simply Red und Postern von Queen und Wham auf´m Divan mit Betthimmel rum.

Die Eltern waren die letzten Überlebenden von Poison, obwohl Mami das Gift noch in geheimen Nächten trug und der Papi dazu am Lüster schaukelte.
Die Mode wurde eleganter. Frisuren waren angesagt. Vidal Sassoon erlebte ein Revival, kurze, peppige Schnitte und Pagenköpfe beherrschten das Hauptbild. Mantelklieder, Etuikleider, schicke Hosenanzüge, Pastellfarben und Stilettos bestimmten die elegante Frau, die sich in den Chefetagen durchsetzte. Gemäßigte, aber dennoch elegante und wahrnehmbare Düfte wie Eternity gehörten dazu.
Jedoch waren Firmenpatriarchen noch immer die „Herrschende Klasse“ und glaubten alle Sekretärinnen auf ihrem moschusgetränkten Sandelholztisch vernaschen zu können. Bis dann die aus dem „Club der Teufelinnen“ kam. Sie hatte den schwarzen Gürtel im Judo und der Patriarch war nach ihrer Behandlung nur noch ein... jedenfalls war er grün und blau an Stellen, die er doppelt hatte. Diese Heilung dauert dann eine Ewigkeit.

Aktualisiert am 27.12.2021, 15:31 Uhr
17 Antworten
2Duft 8Haltbarkeit 8Sillage
loewenherz

932 Rezensionen
loewenherz
loewenherz
Top Rezension 27
Avada Kedavra
heißt in der Welt des berühmten Zauberschülers Harry Potter der unverzeihlichste und schlimmste unter den drei sogenannten Unverzeihlichen Flüchen. Avada Kedavra vernichtet das Lebewesen, auf das er gerichtet wurde, auf der Stelle, währenddessen ein greller, grüner Blitz zu sehen ist. Er hinterlässt dabei keinerlei verräterische Spuren, und für Avada Kedavra gibt es auch keinen Gegenfluch.

Ich habe mit dem Kommentieren von Eternity lange gewartet - und hätte es wohl möglicherweise auch weiterhin sein gelassen, bis er mir gestern ganz 'unverhofft' mal wieder unter und in die Nase kam. Denn unter allen mir bekannten Düften ist dieser hier tatsächlich der einzige mir nahezu Unerträgliche. Den Grund dafür fände ich wirklich gerne heraus, denn weder ist er dafür bekannt, als besonders polarisierend wahrgenommen zu werden, noch finde ich unter seinen Ingredienzen solche, mit denen ich grundsätzlich auf Kriegsfuß stände, noch riecht er billig oder minderwertig. Es muss also etwas in seinem Arrangement, in seiner Orchestrierung sein, denn Eternity löst bei mir einen so starken physischen Widerwillen aus, dass ich den hier gar nicht näher beschreiben will.

Eternity ist einer - so kommt es mir zumindest vor - der für mich einfach nicht 'wenig' geht. Eternity ist immer präsent, ist immer dominant, macht immer den ganzen Raum mit sich voll. Was seltsam ist, denn eigentlich schätze ich ihn nicht als einen ein, den frau wählt, wenn sie 'den ganzen Raum mit sich voll machen' will. Und doch ist da eine betäubende Kraft in seiner lawinenartig erstickenden Blumigkeit, der ich schon damals nicht gewachsen war - und es - wie jüngst noch mal bestätigt - auch immer noch nicht bin. Eternity und seine alles stumm machende Dichte bleiben meine ganz persönliche olfaktorische Nemesis - der eine, der für mich unverzeihlich bleibt, Avada Kedavra in einem schlichten, unschuldigen Flakon, für den es keinen Gegenfluch gibt.

Fazit: beworben wurde er in den 90ern von der zum auf die Knie gehen schönen Christy Turlington, die ich damals wie heute sehr verehr(t)e. Hat alles nichts geholfen, Christy - tut mir Leid.
Aktualisiert am 23.10.2017, 12:56 Uhr
11 Antworten
10Duft 10Haltbarkeit 8Sillage
Ciubie

6 Rezensionen
Ciubie
Ciubie
Top Rezension 49
Nr. 66
Ich gestehe alles. Schuldig in allen Anklagepunkten.

Ich gehe ins Nagelstudio, und das schon seit meinem 17. Lebensjahr, das ist lange her.

Ich bin notorisch nervös. Ich bin die mit dem Kugelschreiber, der klickt, bis alle den Verstand verlieren. Die mit dem Bein, das wippt, bis der Tisch wackelt. Eine richtige Nervensäge. Und: ich kaue meine Fingernägel. Eigentlich. Denn ich gehe ja ins Nagelstudio und lasse mir mit einer durchsichtigen Millimeter-Schicht aus Polymer und Monomer den Spaß daran verderben. So sieht’s aus.

Eines kalten, verschneiten Abends ging ich wieder ins Nagelstudio. Es liegt in unmittelbarer Nähe zu meiner Lieblingsdrogerie, in der ich mir, fast rituell, vor dem Termin irgendeinen Duft aufsprühe, damit ich für mein Gegenüber nach einem langen Arbeitstag möglichst angenehm rieche.

Es war ein Abend, an dem die Kundinnen sehr gesprächig waren und gute Laune zu haben schienen, als hätten wir uns alle darauf geeinigt, heute Abend keine Fremden zu bleiben. Die Stimmung war locker und vertraut, etwas, das ich in all den Jahren so noch nicht erlebt habe.

Eine Frau kam mit mir ins Gespräch. Sie hatte sich gerade ihre Nägel in kreischendem Lila lackieren lassen und sah aus, als hätte sie Zweifel an ihrer Farbwahl bekommen. „Diese Farbe steht dir super“, rief ich, gefangen in einer UV-Lampe, zu ihr rüber. “Oh, ich bin mir total unsicher gewesen, die Nr. 66 hatte ich noch nie, aber jetzt fühle ich mich besser. Danke!“

Gegenüber im Fußbad hatte eine junge Frau mit kleinem Hund auf dem Schoß einen Lachanfall, weil sie die Behandlung so kitzelte. Alle 15 Minuten machte die riesige Standuhr im Eingangsbereich einen Gong und erinnerte uns daran, dass auch dieser kleine, absurde Mikrokosmos einer Zeitrechnung unterliegt. Die Winkekatzen auf dem Tresen schauten, trotz ihrer fröhlichen Tätigkeit, ernst und im Fernsehen sang eine vietnamesische Sängerin eine Ballade, die ich nicht verstand, deren Dramaturgie mir aber sofort einleuchtete. Herzschmerz klingt eben auf allen Sprachen gleich. Ein gut geschriebenes Durcheinander.

Mein Körper hatte offenbar kurz vergessen, seinem unaufhörlichen Bewegungsdrang zu folgen, denn ich saß dort, still, kein Wippen, und tat, was ich ganz gut kann: beobachten, sortieren, rahmen.

Gong.

Und dann fiel mir noch etwas auf. Ein Duft, der nicht hierher gehörte. Zu klar und frisch für einen Raum, in dem Aceton die Hauptrolle spielte. Zu frühlingshaft für den mit Matsch und Streusand belegten Boden. Er tauchte immer dann auf, wenn ich mich bewegte und ich verstand, dass ich der angenehme Störfaktor war. Ich drehte mein Handgelenk ein Stück, unauffällig, als wäre es verboten, daran zu schnüffeln, und da war er wieder, der schöne Duft. Von nebenan, fiel mir ein. Von diesem kurzen Zwischenstopp in der Drogerie. Eternity. Ein Sprühstoß auf das Handgelenk, einer in die Luft und ich war hindurchgegangen, ohne weiter darüber nachzudenken. In Anbetracht meiner schwitzigen Ausgangslage ein kleiner Selbstbetrug mit angenehmem Ausgang.

Die Frau mit den lila Nägeln beugte sich leicht vor „Manchmal“, sagte sie „muss man Sachen einfach ausprobieren, sonst bleibt man immer bei Beige.“
Ich sah auf meine perfekt neutralisierten, kurzen Nägel. „Ich bin Team transparent“, sagte ich.

„Noch“, sagte sie.

Noch. Kein großes Wort, aber es hallte nach.

Als ich später bezahlte und hinausging, empfing mich wieder der Schnee. Die Welt war leise, wie immer nach solchen Innenräumen, in denen zu viel gleichzeitig passiert. Ich blieb kurz stehen und roch wieder diesen Duft. Er war noch da. Natürlich war er das, Parfum ist hartnäckig, wenn es einen überzeugen möchte. Mir wurde klar, dass ich mir gerade mit bemerkenswerter Genauigkeit eine Erinnerung gebaut hatte, ohne es zu merken.
Nicht den Abend als Ganzes, das wäre zu unübersichtlich gewesen, sondern seine brauchbaren Einzelteile: eine fremde Frau mit lila Nägeln in einem Raum, der mich für ein, zwei Stunden in Ruhe ließ, und einen Duft, der etwas anderes versprach, als einen verschneiten Januar.
Ich hatte einem vollkommen durchschnittlichen Abend einen Rahmen gegeben, bis er eine Bedeutung bekam. Ziemlich effizient, wenn ihr mich fragt.

Eternity Eau de Parfum riecht nach Blumen, genauer: nach Maiglöckchen. Ich müsste lügen, wenn ich von etwaigen Nuancen berichte, denn ich rieche nichts anderes. Es sind Maiglöckchen, die frisch aus der Erde sprießen, noch ganz zart. Nicht die volle Wucht Weißblüher, sondern eher grün. Unterlegt mit einer Synthetik, die ich als sportlich und angenehm empfinde. Man muss sparsam dosieren, sonst wird er etwas nervend intensiv. Seine wahre Schönheit entfaltet er aber auf Stoff. Kleidung, die besprüht wurde, riecht noch am nächsten und am übernächsten Tag frisch und irgendwie weich und seidig. Es ist, meiner Meinung nach, ein Duft für den Schal, die Jacke, den Bademantel, Bettwäsche oder Handtücher.

Ich ging weiter durch den Schnee, der meiner inneren Entwicklung keinerlei Beachtung schenkte und völlig gleichgültig rieselte. Vielleicht nehme ich beim nächsten Mal etwas anderes als transparent.

Oder auch nicht.

Aber das Parfum kaufe ich. Und ich weiß, dass es mich jedes Mal, wenn ich es rieche, nicht bloß an Maiglöckchen erinnern wird.

Sondern an Lila Nr. 66 und Mut in kleinen Dosen.
Aktualisiert am 06.04.2026, 14:15 Uhr
14 Antworten
7Duft 8Haltbarkeit 8Sillage
DonJuanDeCat

2060 Rezensionen
DonJuanDeCat
DonJuanDeCat
Top Rezension 18
Ein heftiger Blumenstrauß
Hallo hallo :)
Heue wage ich mich mal zu einem Duft, der sicher als echter Klassiker gilt,… und vermutlich bereits schon 2345 Mal beschrieben wurde. Aber ich dachte mir, „Hey, was soll’s? Schließlich hast du dir auf Parfumo ohnehin deinen Ruf als Kommentareschreiber versaut…. äh… … ich meinte eher einen Ruf als nervigen Schreiberling erarbeitet, so dass es kaum noch jemanden verwundern sollte, wenn auch ich ein paar Worte zu diesem Duft hier schreibe!“ :D

Tja… soooo… wisst ihr was? Ich muss zuerst mal zugeben, dass ich noch nie ein besonders großer Fan von Eternity war. Zumindest vom EDP für Damen nicht, da ich alle anderen Eternitys (noch) nicht kenne. Meine Mutter anderseits steht irgendwie total auf diesen Duft, so dass der Flakon nie zu Ende zu gehen scheint (da sie es immer wieder nachkauft, auch wenn ich ihr mittlerweile so einige Damendüfte gezeigt habe und sie mittlerweile auch mehrere Düfte besitzt, nur weil sie gesehen hat, dass ich auch so um die 20 Düfte habe… kann es sein, dass Parfums vor allem bei Frauen für Sucht-Anfälle sorgen und ihr immer mehr haben wollt? Und nein, damit meine ich nicht nur dich, du Duft-Freak aus Wiesbaden, die mich überall hineinschleppt, wo auch nur irgendwas mit Düften zu tun hat…!) :DD

He he,… argh, ich bin sowas von tot, wenn ich sie das nächste Mal sehe… :D

Ähm, wo war ich noch? Ach ja, ich wollte paar Worte hier zu diesem Duft verlieren!

Der Duft:
Der Duft beginnt mit allerlei Blumen, die (für mich) erst bei näherem Betrachten bzw. erschnüffeln sich einigermaßen erschließen. Wie immer kann ich viele Blumennoten nicht frei aus dem Kopf benennen, sondern benötige bei einigen die Duftpyramide. Na jedenfalls rieche ich Narzissen, Freesien (die hier irgendwie weniger stickig bzw. trocken rüberkommen als in anderen Düften), wässrige Blumendüfte wie das blumig duftende Wasser bei Floristen sowie süßlich duftende Maiglöckchen. Dazu kommen leicht bitter duftende Mandarinenschalen hinzu, krautige Noten (wobei ich hier nicht wie angegeben auch tatsächlich den Salbei heraus riechen kann, sondern mehr Kräuter allgemein) und vor allem noch schöne grüne Noten, die an Pflanzensäfte erinnern.
Etwas später kann ich weitere Blumen ausmachen, wie leicht puderig-süßliche Veilchen und etwas herbere Nelken.
Leider gibt es auch irgendwas scharf-reifes, das ist schwer zu beschreiben. Eine Duftnote, die synthetisch duftet, aber anderseits auch nicht wirklich synthetisch rüberkommt. Etwas, was wie gesagt scharf bzw. bitter duftet, dann ins stickige abdriftet und mich persönlich ein klein wenig stört. Ich denke mal, dass ist einfach so eine Nebennote von all den blumigen Noten und es kann durchaus sein, dass euch Damen dies nicht so viel ausmacht wie mir. Jedenfalls wird der Duft für mich dadurch recht schwer und ich habe das Gefühl, als ob der Duft noch so einige Minuten in der Luft bleiben könnte, obwohl sich die Duftträgerin längst verduftet haben sollte :D
Am Ende ist der Duft weiterhin stark blumig, aber mittlerweile dann ein wenig weicher. Dazu kommt noch Moschus und gibt dem Duft eine reinlich-süßliche Duftnote.

Die Sillage und die Haltbarkeit:
Die Sillage ist außerordentlich hoch. Denn er ist recht raumfüllend. Wie vorhin beschrieben ist der Duft nicht nur gut an einer zu riechen, sondern bleibt auch einige Zeit dort haften, wo die Duftträgerin mit diesem Duft entlang gelatscht ist :D Naja, Liebhabern von starken Düften wird dies freuen, ich empfehle aber trotzdem, bei der Dosierung etwas aufzupassen.
Die Haltbarkeit ist recht lange ausgefallen, da er über zehn Stunden lang hält.

Der Flakon:
Der Flakon ist rechteckig und hoch, scheint eine hohe Qualität zu haben und liegt gut in der Hand. Der Hals ist verchromt und zylindrisch und daran angeschlossen ist der T-förmige Sprühkopf, der auch gleichzeitig der Deckel ist, bzw. ist der Sprühkopf in den Deckel integriert worden. An sich nicht soo besonders, aber immerhin noch ganz nett.

So, naja… der Duft ist jetzt natürlich nicht soo schlecht, aber ich werde dennoch wohl nie ein großer Fan von Eternity sein, doch ich habe die Flanker davon noch nicht ausprobiert, man kann also nie wissen. Das EDP jedenfalls ist an sich wie gesagt nicht schlecht, ich fühle mich allerdings durch die vielen blumigen Noten, die auch lange recht heftig ausstrahlen, ein wenig erdrückt. Es kann sein, dass dieser Duft damals total angesagt war, aber mittlerweile sollte man sich vielleicht auch mal andere Düfte anschauen, doch ich weiß anderseits auch, wie es ist, wenn man einen Duft lieb gewonnen hat und sich davon nicht mehr lossagen möchte.

Eigentlich wäre er fast ein Allrounder gewesen, doch durch seine Intensität ist er doch mehr ein Duft für den Herbst und Winter geworden. Er kann in diesen kälteren Monaten als Alltagsduft benutzt werden (dann aber lieber gering dosiert aufgetragen) als auch zum Ausgehen, wobei zum Ausgehen für mich wesentlich schönere Düfte gibt, aber hey, jedem das Seine :)

Meiner Mutter werde ich zum Geburtstag aber sicher etwas anderes schenken, also einen anderen Duft, damit ihre Düfte-Anzahl auch mal wieder steigt und sie nicht mehr so viel jammern sollte, dass ich selber so viele Düfte besitzen würde, oder zumindest mehr Düfte als sie habe… (hmm… das jammern scheint bei uns wohl in der Familie zu liegen… :DD).

Also dann, bis dann, und habt alle noch einen schönen Abend :)
5 Antworten
9Duft 8Haltbarkeit 7Sillage
Saraaah

11 Rezensionen
Saraaah
Saraaah
Top Rezension 24
Königin
Gut, ok. Eines vorab - ich bin wahrscheinlich voreingenommen und werte nicht ganz objektiv, denn: der Duft lässt mich immer an meine Mama denken. Besser gesagt an frühere Zeiten/meine Kindheit, denn das war jahrelang ihr Signatureduft. Ich war ein kleines Mädchen und wie für wahrscheinlich alle kleinen Mädchen, war meine Mama meine Königin. Natürlich ist sie das auch jetzt noch, allerdings himmelt man sie als kleines Mädchen noch mehr an. Durch Eternity roch sie für mich auch wie eine Königin. Einige Jahre später, hat sie den Duft immer zu Hause, auch wenn sie ihn nicht mehr ganz so oft trägt. Es hat sich nun so weiterentwickelt, dass auch ich den Duft sehr gerne trage und immer daheim haben muss. Er gibt mir auf der einen Seite ein total frisches Gefühl, auf der anderen Seite fühle ich mich den ganzen Tag geborgen und ich werde SO oft angesprochen, wie gut ich denn rieche, vielleicht auch deshalb, weil ich mich so wohl damit fühle. Ich hoffe, dass dieser Duft seinem Namen gerecht wird und noch ewig produziert wird, sodass ich mir einen kleinen Bruchteil meiner Kindheit immer wieder aufsprühen kann. Ich hab dich lieb, Mami!
8 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

150 kurze Meinungen zum Parfum
Eternity ...
damals ein großer Duft
*Blütenperlentauglitzern*
auf Moschus-Creme-Patch!
Erhabene Momente
für die Ewigkeit (1. Duftliebe)
*-*
33 26
26 Antworten
Es ist nicht peinlich, wenn Du zu der Gruppe gehörst, die diesen ewigen Mainstreamer fantastisch findet. Steh einfach dazu. Ich tu's auch.
32 9
9 Antworten
1997: Sinnlich, heiß, orientalisch angehaucht, blumig-süß, sexy. DISCO!!!
2021: Frisch, dahingehaucht, warm-blumig, angenehm, clean. BÜRO.
30 12
12 Antworten
vor 4 Jahren
Wolkendüne.Ich streichel'dich aus der Ferne,dein Blumenmeer bleibt in mir-die Zeit lässt sich nicht betrügen. Blütentrost auf meinen Augen..
25 17
17 Antworten
Es ist unverkennbar.
Es ist von Sophia Grojsman.
Es ist extrem weiblich.
Es wird geliebt u. gehasst.
Es ist mein wundervoller Zaubermix.
27 9
9 Antworten
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Diskussionen

Themen zum Parfum im Forum
SkylabSkylab vor 6 Jahren
Calvin Klein Eternity - Aktuell vs. Vintage!?
Mein Signatur Anfang 90 ziger. Komplimente Fänger, fast halber Studiengang hat dann auch danach gebrochen. Heute ist Eternity Damenversion zumindest nie so haltbar und raumfullend wie die, die ich damals besaß...

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