CK Be von Calvin Klein
Flakondesign:
Fabien Baron
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7.0 / 10 747 Bewertungen
Ein Parfum von Calvin Klein für Damen und Herren, erschienen im Jahr 1996. Der Duft ist frisch-holzig. Es wurde zuletzt von Coty vermarktet.
Aussprache Vergleich
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Duftrichtung

Frisch
Holzig
Würzig
Zitrus
Synthetisch

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
WacholderbeereWacholderbeere BergamotteBergamotte MandarineMandarine MinzeMinze
Herznote Herznote
GewürzeGewürze weißer Pfirsichweißer Pfirsich
Basisnote Basisnote
SandelholzSandelholz OpoponaxOpoponax TonkabohneTonkabohne

Parfümeur

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Bewertungen
Duft
7.0747 Bewertungen
Haltbarkeit
5.4614 Bewertungen
Sillage
5.1577 Bewertungen
Flakon
6.4606 Bewertungen
Preis-Leistungs-Verhältnis
7.1328 Bewertungen
Eingetragen von DonVanVliet · letzte Aktualisierung am 18.01.2026.
Quellenbasiert & geprüft

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Rezensionen

40 ausführliche Duftbeschreibungen
9.5Duft 8Haltbarkeit 6Sillage
FlirtyFlower

81 Rezensionen
FlirtyFlower
FlirtyFlower
Top Rezension 34  
Wonach suchst du, wenn du nach dir suchst?
Ein neuer Job, ein neues Parfum, ein neues Image ... Was braucht man nicht alles, um zu überleben?

Als ich da in der Dunkelheit liege, habe ich das Gefühl das Dunkel wäre unendlich. Doch als der Wecker klingelt, merke ich, dass es sich gar nicht um ein dunkles Loch in meinem Inneren handelt, sondern um das Morgengrauen, das wider Erwarten einen neuen Tag verspricht.

Wegen den Vorstellungsgesprächen habe ich gelesen, dass gerade Männerparfums Frauen im Gespräch kompetenter wirken lassen sollen. Als ich dann aber Thommy aufsprüht habe, habe ich doch mitten im Gespräch das Gefühl, mir würde ein Damenbart wachsen.

Und als ich dann auch Dior Sauvage ausprobiere, fühle ich mich durch die Waldigkeit des Dufts wie ein kleiner ungeschminkter Waldschrat, der da unrasiert und ungefiltert wie der kleine Schwan dasitzt, als wäre er nie aus seinem Häßliche-Entlein-Stadium hinausgekommen.

Ob ich mich gerade durch diese hervorgerufenen Gefühle wirklich kompetenter fühle. Naja, ich weiß es nicht.

Also bin ich weiterhin auf der Suche, nach dem idealen Duft, dem idealen Outfit und der idealen Strategie. CK be hatte ich mir neulich im dm mitgenommen, wegen einer wirklich tollen Bewertung auf Parfumo und versuche es einfach mit dem Duft.

Ein alter Kollege hat mir außerdem zur Bewerbungsstrategie ein Buch geschenkt. Ich kann es nur jedem von euch ans Herz legen, wenn der Jobschuh drückt und man etwas Neues suchen muss.

Es heißt: „Hilfe – ich arbeite in einem Irrenhaus“. Tatsächlich helfen einem die Beschreibungen der Cheftypen einige besonders abstruse Exemplare bereits im Vorfeld auszusortieren. Für Leute in schwierigen Situationen, ist es auch eine Hilfe, um zu verstehen, dass Karriere nicht immer etwas mit Qualifikation zu tun hat.“

Anyway… Als ich dann eines Tages im Saturn stehe (eingedieselt in CK be), um mir einen USB-Stick zu holen, habe ich das Gefühl, dass die göttliche Eingebung nicht besser sein könnte. Ein USB-Stick in Form eines Schlüssels. Es ist als würde mir eine Gehirnblähung entschweben und *plopp* - steht da eine Dame mittleren Alters, ok sagen wir Ende vierzig, neben mir. Sie hat rotbraune Haare, die ihr in geflochtener Form bis zum Hintern reichen. Sie hat ein Pony und ist insgesamt relativ zierlich und trotz ihr sportlichen Klamotten relativ grazil und zierlich in ihrer Art.

Sie fragt mich: „Was wollen Sie damit?“ – Ich sage einfach mit einem dummdämlichen Grinsen: „Glauben Sie es ist der Schlüssel zum Erfolg?“ Sie lacht und *schwupps* ist sie mir sympatisch. Als ich erzähle, dass ich den Stick für ein Vorstellungsgespräch möchte, lacht sie wieder und stellt sich mir als Vera aus Kanada vor. Sie sagt, „ich habe früher auch immer nach dem richtigen Job gesucht. Und ich muss dir verraten, dass ich eine Zwillingsschwester habe, die mir wie ein Ei dem anderen gleicht. Ich habe mich damals bei ihrer Firma beworben und hab mir gedacht, ich brauch den Job, ich will den Job, ich krieg den Job. Doch man kann eben nichts erzwingen.“

Ich schaue sie mit großen braunen Augen an und sage einfach nur. „Wie meinst du das?“ Sie sagt: „Weißt du, ich wollte unbedingt ein Verkaufstalent sein. Ich wollte vorgeben jemand zu sein, der ich nicht bin. Wenn es mit einem Job sein soll, weil es passt, wird es auch klappen.“

Und noch immer sehe ich sie mit großen braunen Augen an… „Tja“, sagt Vera: „Wenn du für eine Aufgabe bereit bist und du für etwas passt, dann wird es klappen. Doch in der Sekunde, wenn du versuchst etwas zu erzwingen, wird es ohnehin nicht klappen.“

Sie sagt etwas, dass sich in Kombination mit CK be für immer in mein Herz brennen sollte:

„Don’t obsess, don’t prove it right.
When it’s meant to be, it will be.”

Und als ich das in der Sekunde erkenne, merke ich wie ich CK be noch gar nicht wahrgenommen habe. Einfach, dass ich mich mit diesem Duft fühle wie ich selbst. Der Duft ist frisch und dennoch krautig, aber nicht wie ein ganzer Wald, so dass ich mich wie ein geschrumpfter Waldschrat fühlen muss. Er hat einen gewissen Halt, in dem er tatsächlich Kompetenz ausstrahlt, ohne jedoch das eigene Naturell seines Trägers zu untergraben. Er ist unisex und gerade dadurch, würde er weder bei Frauen noch bei Männern anstoßen. Aber mit dem richtigen Make Up, hilft dir der Duft immer noch du selbst zu sein.

Und wenn ihr in einer Situation seid, in der ihr nicht wisst, wie ihr euch verhalten sollt, in der ihr nicht wisst, was ihr tragen sollt oder was das Beste wäre, kann ich dazu nur sagen:

Tut und seid so, wie es euch glücklich macht, denn die richtigen Menschen, egal im Job oder privat, werden es verstehen und euch bleiben.

Und seid einfach weiterhin ihr selbst, denn alle anderen sind bereits vergeben. (Oscar Wilde)

EPILOG
Ein großes "Entschuldigung" an alle, die den Kommentar schon mal gelesen haben. Ich hatte ihn gelöscht, aber habe das sehr bereut. Und an jeden, der einen schweren Tag hat! Durchhalten! Und immer das Beste hoffen!
16 Antworten
9Duft 2Haltbarkeit 2Sillage
Eisbaer

9 Rezensionen
Eisbaer
Eisbaer
Top Rezension 23  
"Time keeps on slipping, slipping, slipping..."
Verklärung kann etwas wunderschönes sein. Waren die Sommer als Kind wirklich sonniger? Waren die Weihnachten wirklich weißer? War das Leben wirklich so viel unbeschwerter? Ich habe mir lange darüber Gedanken gemacht. Als Kind der 1990er Jahre bin ich sehr wohl der Meinung, dass wir damals noch regelmäßig weiße Weihnachten hatten. Fotos aus der Zeit können das belegen. Was aber die Sommer angeht: Die sind heute mit Sicherheit genauso heiß und genauso sonnig wie damals. Trotzdem bin ich der Meinung, dass die Sommerzeit der 90er eine besondere war. Vermutlich größtenteils wegen fehlenden Internets. Das Treffen mit Freunden wurde über das Telefon vereinbart, wenn überhaupt. Meistens traf man sich aber einfach spontan - entweder im Hinterhof der Neubausiedlung, auf dem Spielplatz oder auf dem Basketballfeld. Und wenn an besonders heißen Tagen der Eismann klingelte, dann gab es ein Wettrennen, wer als erster seine Wohnung erreichen, seinen Eltern 50 Pfennig für eine Kugel Vanille abschwatzen und sich anschließend die vordersten Plätze in der Schlange vor dem Eiswagen sichern können würde.

Ich liebe diese Erinnerungen. Im Laufe der Jahre wurde mir nach und nach klar, dass ich mit Sicherheit verklärt bin. Meine Eltern beispielsweise empfanden die 90er Jahre als sehr anstrengend und nervenaufreibend. Ich glaube ein bisschen, dass jeder, der von sich behaupten kann, eine wunderschöne Kindheit gehabt zu haben, verklärt ist. Leider ist das Wort eher negativ behaftet. Ich jedoch halte Verklärung für etwas ganz wunderbares - es ist eine der tollsten Funktionen, die unser Gehirn hat: Bewahre Dir das Positive und sortiere das Schlechte bestmöglich aus. Diese Fähigkeit ermöglicht uns Zeitreisen. Reisen in jene Lebensabschnitte, die wir unbewusst jeden Tag in uns tragen - und wie schön ist es, wenn wir uns gezielt jener schönen Erlebnisse besinnen, die wir einst hatten. Zumal wir dies optimal triggern können: Durch Fotografien und Filme, durch Musik - und durch Gerüche. Hier kommt "CK Be" von Calvin Klein aus dem Jahr 1996 ins Spiel. Zufällig ausgewählt? Nein, ganz bewusst. "CK Be" ist einer dieser Düfte, die den angesprochenen Trigger-Effekt innehaben. Er katapultiert mich zurück in die Sommerzeit der 90er Jahre.

Ich nehme "CK Be" als einen sehr frischen Duft wahr. Zwei bis drei Sprüher aus dem tiefschwarzen Flakon und sofort eröffnet sich eisgekühltes Minzwasser mit einer leichten Mandarine im Hintergrund. Nach etwa zwei bis drei Minuten kommt dann die Wacholderbeere zum Vorschein und der Duft entwickelt sich in eine tief-holzige Richtung. Allerdings reden wir hier nicht von frischen Wacholderbeeren auf einem edlen Esstisch als Stillleben serviert - vielmehr entsteht der Eindruck, als sei in der Baustoff- und Holzabteilung im Hornbach eine Flasche Gin zersplittert. :-) Allerdings ist das gar nicht negativ gemeint, denn diese Kombination hat wirklich etwas eigenständiges und überaus angenehmes. Die Frische der Minze, die stets erhalten bleibt, gefällt mir dabei am besten. Dies macht den "CK Be" sehr spritzig und leicht. Nun steht natürlich irgendwie die Frage im Raum: Den hast Du doch aber nicht als Kind getragen oder? Die Antwort lautet jaein. Mein Bruder (knappe fünf Jahre älter) trug damals als Sportler hin und wieder ein leichtes Eau de Toilette. Die ganze Palette von AXE war dabei, "Cool Water" von Davidoff war dabei - und eben auch "CK Be". Bewusst aufgetragen habe ich ihn nicht, das stimmt - aber ich habe (wie das wohl sehr viele Parfumos als Kinder gemacht haben) mir hin und wieder einen kleinen Sprüher geklaut, wenn niemand hinsah. Bemerkt wurde dies vermutlich nie, denn schon damals war der "CK Be" von der allerleisesten Sorte: Er hält auf der Haut keine halbe Stunde durch, eine Sillage gibt es nicht einmal kurz nach dem Aufsprühen.

Die genannten Faktoren stören mich in diesem Fall jedoch nicht, denn Calvin Kleins "CK Be" ist für mich kein Duft zum Tragen. Er dient mir als kleine halbstündige Zeitreise in meine Vergangenheit. Er verursacht ein Kopfkino bei mir. Mein Bruder gehörte damals zur Fußballfraktion, ich tendierte viel stärker zum Basketball. Wenn ich heute CK Be rieche, denke ich an Spiel- und Bolzplätze, auf denen Fußball und Basketball gespielt wird. Ich denke an brütend heiße Sommertage, an meine aufgeklebten Tattoos, an meine gelb-schwarze Gum Watch von Crazy Planet (wer kennt die noch?), an das Bimmeln der Glocke des Eiswagens mit dem Aufdruck von Bugs Bunny vorne drauf. Speaking of Bugs Bunny: Auch Erinnerungen an den Film "Space Jam" weckt der "CK Be" in mir. Und natürlich Erinnerungen an meinen Bruder. Am gemeinsamen Herumrennen auf den Sportplätzen und im Hinterhof, an unzählige Schürfwunden, an seinen Ghettoblaster, mit dem er sämtliche Ballspiele zu untermalen pflegte. :-) Aber auch an die ruhigeren Sommerabende, wenn wir als Familie zum Grillen draußen saßen oder wenn mein Bruder und ich im Kinderzimmer gemeinsam ganze Städte aus Legosteinen bauten. Ich liebe es, wenn Düfte es schaffen, mir die unterschiedlichsten Bilder ins Gedächtnis zu holen. Leider dauert beim "CK Be" das Erlebnis wie gesagt nur sehr kurz an. Aber dies verzeihe ich ihm. Ich bin sehr happy, dass es ihn heute noch gibt und ich freue mich immer, wenn er mich für ein paar Minuten in der Zeit reisen lässt.

Wenn Calvin Klein "CK Be" Musik wäre:

"Fly Like An Eagle" von Seal
"Ready Or Not" von Fugees
"Lonely" von Nana
"Don't Let Go" von En Vogue
Aktualisiert am 16.04.2020 - 14:16 Uhr
8 Antworten
8Duft 5Haltbarkeit 2.5Sillage
Gaukeleya

109 Rezensionen
Gaukeleya
Gaukeleya
Top Rezension 23  
Downbeat
CK Be ist seit 16 Jahren fester Bestandteil meiner Sammlung, und das will etwas heissen, wenn ich als wechselwarme, eher vielseitige Sammlungsbesitzerin gerade diesen Duft immer wieder leerkriege und nachkaufe. Einen Duft, der mal sehr populär war, intensiv beworben wurde, Mainstream ist, 90´s ist und nicht gerade für Exklusivität, Raffinesse, HatKeinAnderer, KenntKeinAnderer steht, sondern vielmehr den Beigeschmack von Massengeschmack, synthetischer Sexyness, gewaltigem Marketingschwurbel und gealtertem Hype mit sich bringt.

Dennoch! Erworben erstmalig zu Zeiten einer Hipness-Welle, die mich Ende der 90er erfasste und mitriss, mitten hinein in die Welt von Trip Hop, Kruder & Dorfmeister, Kid Loco, Retrostyle, ID-Magazine, coolen Plattenläden (meine Karriere als DJane wurde nur knapp ausgebremst) und angesagten Underground-Partys. Downbeat hatte mich total besetzt, und das Lebensgefühl, welches hier transportiert wurde, ebenso.

Wer mich bis dato kannte, erkannte mich nicht mehr. Ich war von mir selbst auch ein bisschen überrascht, ehrlich gesagt, offenbar gab es in meinem Leben und in meinem Inneren etwas, was noch erfahren werden wollte, und hier fand ich den Einstieg in eine mir bis dahin fremde Welt. Das erforderte Mut. Mut, Dinge hinter sich zu lassen. Mut zum Abenteuer, Mut zum Einstecken von Kritik, Niederlagen, Zurückweisung, denn für mich ging es um mehr als nur die Musik, die freilich eine phantastische untermalende Klangtapete meines inneren Gemütszustandes darstellte. Ich wagte einiges - und gewann vieles. Nicht immer, aber vor allem etwas Wichtiges: nämlich Erkenntnisse über mich selbst, die mich bis heute tragen.

Begleitet hat mich während dieser Zeit CK Be. Jeden Tag. Er gab mir das Rüstzeug für das Heraustreten aus der Passivität; seine Sanftheit, seine feine Frische, seine herbe Holzigkeit, seine leichte Würze mit einem Anflug von Androgynität, ohne zu maskulin zu wirken, die leichte Kühle - oder sollte ich sagen: seine Coolness ;-) - das alles stärkte mich auf meinen Ausflügen in eine mir bis dahin fremde (Innen)Welt.

Zu Beginn dominiert die minzige Frische an mir, etwas kräftig, etwas Zitrus, und die scharfe Würze von Wacholder. Ja, auch ich erschnuppere im fortschreitenden Verlauf weichen, frischen Lavendel (auch wenn er hier nicht aufgeführt ist). Würzig bleibt es dann auch durchgehend, jedoch nicht gewürzschrankwürzig, sondern weich und zart, skinnig und diskret, ein wenig salzig auch, wie leicht verschwitze Haut. Pfirsich? Bei mir Fehlanzeige. Es sei denn, er ist verantwortlich dafür, dass CK Be einen olfaktorischen, zarten Samtschleier auf der Haut hinterlässt wie die sprichwörtlich besungene Pfirsichhaut. Denn weich und zart ist er, trotz aller Würze, und das macht ihn so schön und auch besonders. Knarzig wäre das Letzte, was mir zu CK Be einfiele, oder nein: das Vorletzte, das Letzte wäre: laut.

Hier ist alles leise und fein ineinander verwoben, der Duftverlauf nicht sonderlich überraschend, eher linear bis auf den sehr frischen Einstieg, die Basis ist weich und sanft, wie man es eben auch vermutet laut Duftpyramide. Absolut unsüss, einfach nur skinnig mit zarter Holzigkeit. Wie man sich gleichfalls denken kann, ist die Sillage bescheiden. Doch genau das macht diesen Duft aus, er erinnert mich in Teilen ein wenig an die Iso-E-Super-Düfte, und als ich mir unlängst Molecule 01 aufsprühte, fühle ich mich an CK Be erinnert - dieselbe salzige, skinnige Würzigkeit konnte ich wahrnehmen.

Es mag an meinen speziellen Assoziationen liegen, dass CK Be mir auch heute noch an schwierigen Tagen Kraft und Mut gibt, doch vielleicht ist es auch die zeitlose Lässigkeit, die er transportiert und seine Fähigkeit, dass ich mich mental mit Hilfe dieses Duftes zu zentrieren, zu konzentrieren und gleichzeitig zu entspannen vermag. Er fördert an mir die Gelassenheit, er fördert meine innere Kraft, ich kann ihn sogar bei Kopfschmerzen tragen. Mit ihm fühle ich mich Ich.

Meine Ritterrüstung: das ist CK Be.
7 Antworten
8Duft 6Haltbarkeit 6Sillage
Dini1977

13 Rezensionen
Dini1977
Dini1977
Sehr hilfreiche Rezension 23  
Ich finde den total unterbewertet :-)
Sooo ein toller Duft! Aus dem Jahre 1996 und top aktuell mit Wacholderbeere, Sandelholz und TONKA. Findet man heute in den angesagten Düften zu hauf. Seiner Zeit also voraus und doch aktuell! Etwas reines, Waschmittelähnliches, Bügelwäscheähnliches hat er für mich. Die Minze macht es frisch und jederzeit tragbar. In der Basis dezent holzig und würzig. Also nochmal, ich finde den top aktuell und mag ihn sehr. Preis/Leistung ist auch der Knaller. Nach über 20 Jahren ist wieder eine Flasche eingezogen und hat einige hochpreisige Kandidaten hinter sich gelassen :-)
9 Antworten
9Duft 8Haltbarkeit 6Sillage
Bobby

31 Rezensionen
Bobby
Bobby
Top Rezension 15  
Be mit Moschus, be ohne Moschus, just be
Zunächst zum Kommentar von Blauemaus: Ich bin mir zwar sicher, es ist ein Moschusduft - aber: mit der Haltbarkeit bin ich sehr zufrieden...
Ich liebe Moschusdüfte und kämpfe dabei gegen zwei Probleme: oft sind mir Moschusdüfte zu weiblich, süßlich, blumig, und außerdem sind sie manchmal nicht lange genug haltbar. Ich meine damit Düfte, die Moschus im Namen oder zum Thema haben.
CK be ist für mich ein ziemlich perfekter (Herren-)Moschusduft. Beim Papierstreifentest und auf meiner Haut gewinnt er in puncto Haltbarkeit mehr als deutlich gegen heftige Moschusbomben wie Bulgari pour homme extreme.
Dass viele die mangelnde Sillage und Haltbarkeit hier beklagen, liegt eben auch daran, dass Moschus weniger ein eindeutiger Geruch als vielmehr eine Art Gefühl, ein Träger von etwas ist. Im besten Falle, so sehe ich das, trägt er sich selbst. Dadurch ist auch die Gewöhnung an den eigenen Geruch sehr schnell erreicht, und damit auch der Eindruck, man verströme keinen Duft mehr. Ich trage einen Moschusduft daher immer mit etwas Pause dazwischen – dann fällt er mir wieder schön auf und ich nehme ihn wieder besser wahr, als wenn ich ihn jeden Tag tragen würde. Vergleichbar ist für dieses Phänomen für mich nur Ozongeruch – viele behaupten, Ozon nicht riechen zu können, weil sie vielleicht denken „so riecht Luft eben“. Es ist aber eine Art Klarheit und Schärfe in der Luft, wie man sie im Hochsommer morgens in einer Großstadt schon wahrnehmen kann. So auch Moschus: Er zaubert eine feine, glänzende Wärme und Nähe. Er ist eine Duftaura, ein Duftraum, ein Fixateur. Die Wärme, die durch Moschus auf der Haut entsteht, kann man natürlich, bezogen auf den eigentlichen Ursprung, „animalisch“ nennen. Ich finde, er unterstützt einfach den Eindruck von (menschlicher) körperlicher Wärme.
Moschus ist ein wesentlicher Bestandteil von CK be, sagt Flaconi, und zwar in allen drei Duft-Phasen. Fragrantica, Pieper, Becker und Douglas einigen sich auf Moschus in der Basisnote. Ob Parfumo da mit gehen wird – egal. Für mich ist CK be, wie für viele, nicht nur eine Erinnerung an die eigene Jugend (die leisen, synthetischen, minimalistischen, stylischen, reduzierten, schicken 90-er-Düfte, zu denen für mich vor allem auch noch Emporio Armanis HE zählt), sondern eben auch der schönste Moschusduft.
6 Antworten
Weitere Rezensionen

Statements

84 kurze Meinungen zum Parfum
17
8
"Von Zeit zu Zeit trag ich den Alten gern" - zarte, weiche Synthetikfrische, zwar etwas outdated mittlerweile, aber doch immer noch fein.
8 Antworten
vor 9 Jahren
15
1
Klassiker unter den sauber-Düfen. Riecht wie frisch gewaschen, nie unangenehm, günstig und immer tragbar.
1 Antwort
vor 10 Jahren
11
Würzig und weich, ein zwar leiser Duft, der bei mir mit 12 und mehr Stunden allerdings eine mehr als beachtliche Haltbarkeit aufweist.
0 Antworten
10
Leichter Puderholzcremeduft. Stört absolut niemanden. Für den Preis gern mal ausprobieren. Habe schon für größere Scheisse mehr ausgegeben.
0 Antworten
9
5
Der Nostalgieduft,
wenn ich an die schönen 90er erinnert werden möchte.
Frisch, holzig und etwas seifig mit einer besonderen Note.
UNISEX
5 Antworten
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Torten Radar

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