Nirvana Black Elizabeth and James 2014 Eau de Parfum
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Top Rezension
Stillstand im Vanille-Einklang
Elizabeth and James ist ein Label der Olsens. Gradlinige Mode mit einem Touch Romantik und einer Spur verträumten Hippie.
Nirvana (Sanskrit) ist ein Ausdruck aus dem Buddhismus und wird als eine überweltliche Leerheit beschrieben. Im Gegensatz zum Samsara (Weg des Leidens) ist das Nirvana das Ziel und somit ein Loslassen von all dem Weltlichen und besonders Faktoren wie Ich-Sucht, Gier, Eitelkeit ect. Im Nirvana finden wir jene seelige Ruhe, einen Zustand der Zustandslosigkeit, die uns in Einklang mit uns selbst bringt.
Etwas erschrocken folgte ich somit den Worten meiner Vorkommentatorin, die im Nirvana dunkle und verruchte Stunden mit der Assoziation Sex vorzufinden sucht. Würde Buddha noch leben, hätte ihn diese Aussage spätestens in das diesbesagte befördert. In der Hölle würde ich doch eher Highheels und Leder erwarten ;-)
Doch was hat es nun auf sich mit dem Duft der Olsens?
ALs ich ihn mir letzten Mai bei einem Reisenden in die USA bestellte, wußte ich nicht, worauf ich mich einließ. Ich bin auch nicht enttäuscht, von dem was ich erhielt.
In den Medien wird Nirvana Black als schmeichelnd holzig-vanilliger Duft mit einem Hauch dunkler Pudrgkeit beschrieben. Ein Blick auf die Mode der Olsens lässt ihn absolut passend wirken. Ein Zeitzeuge für hippen Mainstram, der sich sehen und natürlich auch schnuppern lassen kann.
Der Duft ist linear, beginnt mit der erwähnten holzigpudrigen Würze und schwebt gemächlich in eine unsüß fluffige Vanillewolke. Interessant ist dabei dieser aromatische Hauch Synthetik, ein Tick schmeichelnder Textilreinigungssynthese, die dem Duft einen außergewöhnlichen Touch verleiht. Was auch immer in diesem Duft verarbeitet wurde; er endet in einem recht trockenen Bett aus holziger Veilchenwurzel.
Mit ihm verbinde ich:
Ruhe
Entspannung
Zartheit
Loslassen
Wohlfühlen
Schlichtheit
...
Fazit:
Geschenkt ist er absolut ok! Aber ob ich 50ml für 140€ bei Amazon kaufen würde, bezweifle ich sehr. Nicht, dass er mir mißfällt, ganz im Gegenteil, aber in mein Beuteschema passt er nicht wirklich.
Von diesem Duft ist keine Explosion zu erwarten, auch keine Innovation und das ist vielleicht die Verbindung zu seinem Namen: denn jetzt steht alles still, ich verweile in dieser trockenholzigen Vanillewolke ruhig in mir - ganz unaufgeregt, harmonisch, ausgeglichen und nackt - bedeckt mit einem Hauch Veilchenwurzel.
Ein ganz kleiner (olfaktorischer) Vorgeschmack auf das Nirvana?
Für Vanillefans auf jeden Fall ein Tip, doch das Zeug zum Klassiker hat er leider nicht. Irgendwann wird er wohl sang- und klanglos in seinem Namen verschwinden, wie viele andere schöne Düfte zuvor.
Parallelen finde ich zu: Vanilla Fields von Coty
Nirvana (Sanskrit) ist ein Ausdruck aus dem Buddhismus und wird als eine überweltliche Leerheit beschrieben. Im Gegensatz zum Samsara (Weg des Leidens) ist das Nirvana das Ziel und somit ein Loslassen von all dem Weltlichen und besonders Faktoren wie Ich-Sucht, Gier, Eitelkeit ect. Im Nirvana finden wir jene seelige Ruhe, einen Zustand der Zustandslosigkeit, die uns in Einklang mit uns selbst bringt.
Etwas erschrocken folgte ich somit den Worten meiner Vorkommentatorin, die im Nirvana dunkle und verruchte Stunden mit der Assoziation Sex vorzufinden sucht. Würde Buddha noch leben, hätte ihn diese Aussage spätestens in das diesbesagte befördert. In der Hölle würde ich doch eher Highheels und Leder erwarten ;-)
Doch was hat es nun auf sich mit dem Duft der Olsens?
ALs ich ihn mir letzten Mai bei einem Reisenden in die USA bestellte, wußte ich nicht, worauf ich mich einließ. Ich bin auch nicht enttäuscht, von dem was ich erhielt.
In den Medien wird Nirvana Black als schmeichelnd holzig-vanilliger Duft mit einem Hauch dunkler Pudrgkeit beschrieben. Ein Blick auf die Mode der Olsens lässt ihn absolut passend wirken. Ein Zeitzeuge für hippen Mainstram, der sich sehen und natürlich auch schnuppern lassen kann.
Der Duft ist linear, beginnt mit der erwähnten holzigpudrigen Würze und schwebt gemächlich in eine unsüß fluffige Vanillewolke. Interessant ist dabei dieser aromatische Hauch Synthetik, ein Tick schmeichelnder Textilreinigungssynthese, die dem Duft einen außergewöhnlichen Touch verleiht. Was auch immer in diesem Duft verarbeitet wurde; er endet in einem recht trockenen Bett aus holziger Veilchenwurzel.
Mit ihm verbinde ich:
Ruhe
Entspannung
Zartheit
Loslassen
Wohlfühlen
Schlichtheit
...
Fazit:
Geschenkt ist er absolut ok! Aber ob ich 50ml für 140€ bei Amazon kaufen würde, bezweifle ich sehr. Nicht, dass er mir mißfällt, ganz im Gegenteil, aber in mein Beuteschema passt er nicht wirklich.
Von diesem Duft ist keine Explosion zu erwarten, auch keine Innovation und das ist vielleicht die Verbindung zu seinem Namen: denn jetzt steht alles still, ich verweile in dieser trockenholzigen Vanillewolke ruhig in mir - ganz unaufgeregt, harmonisch, ausgeglichen und nackt - bedeckt mit einem Hauch Veilchenwurzel.
Ein ganz kleiner (olfaktorischer) Vorgeschmack auf das Nirvana?
Für Vanillefans auf jeden Fall ein Tip, doch das Zeug zum Klassiker hat er leider nicht. Irgendwann wird er wohl sang- und klanglos in seinem Namen verschwinden, wie viele andere schöne Düfte zuvor.
Parallelen finde ich zu: Vanilla Fields von Coty
8 Antworten
MinkaPinka vor 5 Jahren
Ich widerspreche dem Vergleich mit Vanilla Fields von Coty. Vanilla Fields hat eine süße Vanille. Nirvana Black hat eine holzige Vanille, die weniger süß ist im Vergleich zu Vanilla Fields.
Michelangela vor 2 Jahren
Paralelen sind kein direkter Vergleich sondern einfach nur richtungsweisend (Vanille). Sonst hätte ich ihn einen Duftzwilling genannt. ;)
FvSpee vor 6 Jahren
2
Dafür auch nach 5 Jahren noch einen buddhistischen Zurechtrückungspokal!
Palonera vor 8 Jahren
1
Das liest sich nach einem liebenswerten Begleiter - doch zu diesem Preis müßte auch ich ihn nicht haben.
Jumi vor 9 Jahren
1
Sehr treffender Kommi! Auch ich finde ihn ok, aber wünschte mir mehr Kraft und Ausdruck von ihm.
Skjomi vor 10 Jahren
2
Sehr gut beschrieben, ich empfinde ihn auch so. Wirklich nicht übel, aber kaufen würde ich ihn nicht.
Zora vor 10 Jahren
1
Toll und informativ beschrieben. Vanillefan wäre ich zwar, aber das synthetisch tönt so nach Nichthabenmuss.
Ergoproxy vor 10 Jahren
2
Also ein Duft für danach.:)))

