
Funumai1
34 Rezensionen

Funumai1
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Heidelbeere als flüchtiges Geheimnis
Jawa ist ein Duft, der nicht sofort alles preisgibt. Gerade das macht ihn für mich so spannend. Besonders die Heidelbeer-Note ist hier kein klar greifbarer Akkord, sondern eher eine Ahnung. Etwas Dunkles, Fruchtiges, das immer wieder durchscheint und genauso schnell wieder verschwindet. Man weiß, dass sie da ist – und genau dieses Nicht-Greifbare erzeugt Reiz.
Grundsätzlich bewegen wir uns in einem orientalischen Duftbild, das im ersten Moment fast an einen Weihnachtsmarkt erinnert. Warm, würzig, leicht süß. Doch Jawa bleibt nicht bei diesem vertrauten Eindruck stehen, sondern verschiebt ihn. Er wirkt eigenständiger, weniger gemütlich, weniger vorhersehbar.
Nach dem Aufsprühen trifft mich eine intensive Gewürzwolke. Anis und Honig sind deutlich präsent und geben den Ton an. Obwohl ich normalerweise kein großer Freund von Anis bin, funktioniert diese Kombination hier erstaunlich gut. Der Anis wirkt nicht stechend oder dominant, sondern eingebettet und spannend gebrochen. In seiner Würzigkeit erinnert mich Jawa stellenweise an Spicebomb Extreme von Viktor & Rolf, allerdings ohne dessen Schwere und Druck.
Was Jawa davon klar unterscheidet, ist eine unerwartete florale Leichtigkeit, die sich durch den gesamten Duft zieht. Sie verleiht ihm Luft und verhindert, dass er erdrückend wird. Die Fruchtigkeit – allen voran die nur erahnbare Heidelbeere – sorgt zusätzlich für Tiefe, ohne den Duft süß oder verspielt wirken zu lassen. Holz und Amber begleiten alles konstant und geben dem Ganzen Wärme und Struktur.
Für mich ist Jawa ein würziger, dunkler Orientalduft mit klaren Alleinstellungsmerkmalen. Vertraut in seiner Grundidee, aber ungewöhnlich in der Umsetzung – und genau deshalb so interessant.
Grundsätzlich bewegen wir uns in einem orientalischen Duftbild, das im ersten Moment fast an einen Weihnachtsmarkt erinnert. Warm, würzig, leicht süß. Doch Jawa bleibt nicht bei diesem vertrauten Eindruck stehen, sondern verschiebt ihn. Er wirkt eigenständiger, weniger gemütlich, weniger vorhersehbar.
Nach dem Aufsprühen trifft mich eine intensive Gewürzwolke. Anis und Honig sind deutlich präsent und geben den Ton an. Obwohl ich normalerweise kein großer Freund von Anis bin, funktioniert diese Kombination hier erstaunlich gut. Der Anis wirkt nicht stechend oder dominant, sondern eingebettet und spannend gebrochen. In seiner Würzigkeit erinnert mich Jawa stellenweise an Spicebomb Extreme von Viktor & Rolf, allerdings ohne dessen Schwere und Druck.
Was Jawa davon klar unterscheidet, ist eine unerwartete florale Leichtigkeit, die sich durch den gesamten Duft zieht. Sie verleiht ihm Luft und verhindert, dass er erdrückend wird. Die Fruchtigkeit – allen voran die nur erahnbare Heidelbeere – sorgt zusätzlich für Tiefe, ohne den Duft süß oder verspielt wirken zu lassen. Holz und Amber begleiten alles konstant und geben dem Ganzen Wärme und Struktur.
Für mich ist Jawa ein würziger, dunkler Orientalduft mit klaren Alleinstellungsmerkmalen. Vertraut in seiner Grundidee, aber ungewöhnlich in der Umsetzung – und genau deshalb so interessant.
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Kopfnote
Anis
Heidelbeere
Herznote
blumige Noten
Kaschmirholz
Rosmarin
Basisnote
Amber
Honig
Moschus


Funumai1
Micha171993
LaAwood







































