Die ersten 10 Minuten: Kokosnuss, frisch und leicht, ein Sommerduft. Nichts Neues, aber sehr gefällig.
Nach rund 20 Minuten: Ich rieche grünen frischen Koriander, fühle mich, als ob ich im Garten unseren riesigen Korianderbusch umarme. Ich mag Koriander im indischen und asiatischen Essen, aber nicht auf meiner Haut, überlege den Duft abzuwaschen, entscheide mich fürs Durchhalten, dabei geht mir ständig das alte Lied: "Wo ist die Kokosnuss, wer hat die Kokusnuss geklaut" durch den Kopf.
Nochmals hier in den Duftbeschreibungen nachgeschaut. Kein Koriander vorhanden, was riecht dann so, dass ich mir am liebsten Curry mit Reis aufs Handgelenk schütten möchte?
Nach rund 45 Minuten: Die Kokusnuss erwacht zu neuem Leben, Salzwasser und Seetang streifen meine Sinne. Ich sehe mich gedanklich am Karibikstrand, nippe an der frischen Kokosmilch, lecke mir über meine salzigen Lippen und fühle mich erfrischt vom Baden im Meer. Warum nicht gleich von Anfang an so?
Beim zweiten Test das Gleiche. Test an meinem Göttergatten - der riecht auch nach einige Zeit den Koriander.
"Coccobello" ist eine Alternative für Frauen und Männer zu Creeds "Virgin Island Waters", salziger, frischer, leichter und körpernaher. Könnte man das Mittelteil mit den Korianderblättern überspringen, dann wäre der Duft durchaus ein Kandidat für meine Merkliste.