Lavendel. So weit das Auge reicht. Blühende Lavendelfelder, blaulila-leuchtend. Seichtes Wiegen der Lavendelstengel in einer feinen Brise, wogendes Fliederblau in alle Himmelsrichtungen.
Sachtes Durchstreifen auf nackten Füßen, Hände, die an den Lavendelblüten entlangstreifen, Beine, die den Lavendelduft annehmen. Das Gesicht der Sonne entgegengestreckt.
Überall Gesumme und Gezwitscher, emsiges Treiben im Blütenfeld, beruhigender Lavendelduft als Gegenpol.
Ein warmer Sommerwind, der das luftige weiße Leinen-Kleid aufbauscht. Es riecht ganz frisch gewaschen, sauber, rein. Ein wenig mit Amber beduftet, vielleicht nach der Wäsche, vor dem alten dunkelbraunen Bauernschrank hängend. Es ist ganz leicht, kaum spürbar auf der Haut, doch angenehm umhüllend.
Haut, erwärmt von der Sonne. Ein Hauch von Puder entströmt ihr, nach der Dusche frisch aufgelegt. Reismilch-Puderduft im Sonnenlicht. Süßlich-sanftes Wohlbehagen, wiegend in den Lavendel-Wogen, unaufdringlich präsent, Ruhen in sich selbst.
Und über allem schwebt der würzig-herbe Duft des Lavendels.
Herrliche Bilder, die Du da heraufbeschwörst :)) .- das hört sich alles wunderbar an. - Vllt. sollte ich doch mal meine Skepsis Lavendeldüften gegenüber überdenken ;):) ....
So wunderschöne Worte hast Du gefunden, mir eine Erinnerung gebracht...einmal schon durfte ich sie erleben, in voller Blüte, diese prachtvollen Felder von Sénanque und Sault, einen Sommertag lang in der Provence.