
AndiNick
32 Rezensionen

AndiNick
8
Laut der Londoner Times...
Die Times will herausgefunden haben, dass es bis Anfang der 2000er Jahre nur 46 Oud Düfte auf dem Markt gegeben hat und das beginnende 21. Jahrhundert mit der Neuinterpretation von Oud einen neuen Trend gesetzt hat. Das was die Times weiß, wissen wir schon längst!
Sich zu fragen wer diesen Trend gestartet hat, ist ein bisschen so, wie wenn man herausfinden will, wer das Rad neu erfunden hat. Schon die Sumerer im 3. Jahrtausend v. Chr. haben runde Gegenstände zum Transport benutzt. Diese urzeitlichen Räder sind aber mit dem heutigen Michelinreifen nicht zu vergleichen. So gibt es auch Oud schon seit Jahrtausenden, das im Verlauf wie auch das Rad runder und massentauglicher gemacht wurde. Wir unterscheiden heute sehr viele Arten von Rädern, die man aber alle unter eine große Kategorie `runde Transportmittel` zusammenfassen kann. Genauso gibt es auch von Ouddüften so unterschiedliche Interpretationen, dass man sich manchmal zu recht fragen kann, ob der eine oder andere Duft noch zur Kategorie `Oud` gezählt werden kann. Abgesehen von den Inhaltsstoffen und der Namensgebung scheint das heute beinahe jeder selbst erklären zu können, ob ein Duft ein Oudduft ist oder nicht.
Deswegen möchte ich garnicht behaupten ob Oud Supermassiv tatsächlich ein Oudduft ist oder nicht. Aber laut dem allgemeinen Konsens wäre er etwa in die Kategorie `Frucht-Leder-Oud` einzuordnen. Da befinden sich schon eine ganze Reihe bekannter Parfum, wie Ombre Nomade, Oud Maracuja, Azzure Oud, Passionfroudh und noch weitere weniger bekanntere. Die Genannten sind untereinander alle verschieden und doch ähnlich. Im Vergleich würde ich persönlich sagen, ist Oud Supermassive der ruhigere und sanftere. Dafür finde ich die Fruchtnoten aber authentischer und den stark holzigen (oudigen) Teil weniger langlebig. Er ist nicht so ein Brett. Man könnte sagen, dass Oud Supermassiv zu den gesellschaftstauglicheren gehört.
Anfangs zwar etwas ungeschliffen und hart, wird aber mit der Zeit fruchtig-frisch. Sogar fast clean. Ich mag den Verlauf sehr gerne. Außerdem finde ich die Sillage, wenn jemand mit Oud Supermassive an mir vorübergeht, besonders schön. Die Sillage ist allerdings nicht so langlebig.
Oud Maracuja habe ich irgendwann abgegeben, weil ich ihn im Innenraum kaum einsetzen konnte. Das ist mit dem Les Eaux Primordiale anders. Deswegen habe ich für mich einen guten Ersatz gefunden.
Was man hier noch ergänzen könnte ist, dass ich die Umverpackung für etwas dürftig finde. Für den recht hohen Preis gebe sich andere Hersteller da mehr mühe. Der Flakon ist zwar in Ordnung, aber das drumherum eher sparsam.
Also ich hoffe, das ist hilfreich.
LG Andi
Sich zu fragen wer diesen Trend gestartet hat, ist ein bisschen so, wie wenn man herausfinden will, wer das Rad neu erfunden hat. Schon die Sumerer im 3. Jahrtausend v. Chr. haben runde Gegenstände zum Transport benutzt. Diese urzeitlichen Räder sind aber mit dem heutigen Michelinreifen nicht zu vergleichen. So gibt es auch Oud schon seit Jahrtausenden, das im Verlauf wie auch das Rad runder und massentauglicher gemacht wurde. Wir unterscheiden heute sehr viele Arten von Rädern, die man aber alle unter eine große Kategorie `runde Transportmittel` zusammenfassen kann. Genauso gibt es auch von Ouddüften so unterschiedliche Interpretationen, dass man sich manchmal zu recht fragen kann, ob der eine oder andere Duft noch zur Kategorie `Oud` gezählt werden kann. Abgesehen von den Inhaltsstoffen und der Namensgebung scheint das heute beinahe jeder selbst erklären zu können, ob ein Duft ein Oudduft ist oder nicht.
Deswegen möchte ich garnicht behaupten ob Oud Supermassiv tatsächlich ein Oudduft ist oder nicht. Aber laut dem allgemeinen Konsens wäre er etwa in die Kategorie `Frucht-Leder-Oud` einzuordnen. Da befinden sich schon eine ganze Reihe bekannter Parfum, wie Ombre Nomade, Oud Maracuja, Azzure Oud, Passionfroudh und noch weitere weniger bekanntere. Die Genannten sind untereinander alle verschieden und doch ähnlich. Im Vergleich würde ich persönlich sagen, ist Oud Supermassive der ruhigere und sanftere. Dafür finde ich die Fruchtnoten aber authentischer und den stark holzigen (oudigen) Teil weniger langlebig. Er ist nicht so ein Brett. Man könnte sagen, dass Oud Supermassiv zu den gesellschaftstauglicheren gehört.
Anfangs zwar etwas ungeschliffen und hart, wird aber mit der Zeit fruchtig-frisch. Sogar fast clean. Ich mag den Verlauf sehr gerne. Außerdem finde ich die Sillage, wenn jemand mit Oud Supermassive an mir vorübergeht, besonders schön. Die Sillage ist allerdings nicht so langlebig.
Oud Maracuja habe ich irgendwann abgegeben, weil ich ihn im Innenraum kaum einsetzen konnte. Das ist mit dem Les Eaux Primordiale anders. Deswegen habe ich für mich einen guten Ersatz gefunden.
Was man hier noch ergänzen könnte ist, dass ich die Umverpackung für etwas dürftig finde. Für den recht hohen Preis gebe sich andere Hersteller da mehr mühe. Der Flakon ist zwar in Ordnung, aber das drumherum eher sparsam.
Also ich hoffe, das ist hilfreich.
LG Andi
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Kopfnote
Bergamotte
Kardamom
Mandarine
Herznote
Osmanthus
Passionsfrucht
Pfirsich
Basisnote
Leder
Oud
Tabak
Weihrauch
VinRam957
Emrah02
LeLu3L
Robeyrob
DarkWinterCS






























