25
Top Rezension
Die Wege des Lebens
Hundred Silent Ways
Das Leben ist eine Achterbahnfahrt. Du kannst dich entscheiden einzusteigen, wirst es aber bereuen wenn ein Loopin dabei war weil du vorher ne Fischsemmel gegessen hast. Oder du schaust von unten zu und bist gar nicht neidisch auf das Vergnügen der anderen, weil eben besagte Fischsemmel in deinem Bauche ruht.
Du kannst mit dem Navi fahren und der Stimme folgen (meine spricht übrigens wie Abahachi aus der Schuh des Manitus) (den mag ich) oder du fährt deine eigenen Wege weil du genau weißt, dass wäre der volle Umweg (und ich lasse mir dann in dem Fall doch nicht vorschreiben wie ich zu fahren haben) klar könnte ich es ausstellen, aber dann wäre die Fahrt nicht so vergnüglich!
Du kannst eine Lehre als Verkäuferin für Schuh- und Lederwaren machen. (wollte ich damals echt nicht, Al Bundy lässt grüßen) aber Mama meinte das wäre eine gute Sache weil Schuhe brauchen alle in der Familie. Nach Jahren machst du dann eine Ausbildung zur Fußpflegerin und landest dann in dem Beruf den ich heute ausübe weil mir Ausbildung und Zusatzausbildung die Türe geöffnet haben. Ich liebe meinen Job!
Jede Entscheidung im Leben hat eine Konsequenz. Davon bin ich überzeugt.
Manche Wege geht man stumm, man hat manchmal keine andere Wahl. Obwohl man schreien möchte, toben, sich Luft machen – man akzeptiert sie und geht Wege, von denen man früher glaubte sie niemals gehen zu können.
Andere Wege fallen einem leichter, beschwingt setzt man lachend Fuß vor Fuß, vielleicht kennt man das Ziel der Reise genau und freut sich darauf oder lässt sich einfach überraschen.
Jeden Tag kann man wählen ob man links oder rechts geht. Manchmal bereut man seine Entscheidung sofort und würde gerne zurück zum Ausgangspunkt gehen, manchmal überrascht aber dann das Ziel des Weges, weil man es so vielleicht nicht erwartet hätte.
Das Leben ist eine Reise.
Hundert Wege, hundert Entscheidungen.
Man verirrt sich manchmal, das ist sehr menschlich und dem freien Willen geschuldet.
Manche Wege werden einem auferlegt ob man will oder nicht.
Hundred Silent Ways. Ein überraschender Duft wie ich finde. Weder zu blumig wie ich es erwartet habe noch zu süß, wie ich geglaubt habe so würde er riechen.
Diese Wege gehe ich mit der Überzeugung etwas wunderschönes auf der Haut zu haben, nicht alltäglich, nicht zu laut, nicht nervig. Ich gehe also los und eine wohlige feine Substanz umgibt mich, die bleibt erstmal so, der kleine Obstkorb ist gar nicht so schwer wie ich dachte.
Auf meinem Wege sehe ich Blumen stehen, eigentlich mag ich keine pflücken und lasse sie gerne in der Natur. Doch ein paar davon nehme ich mit und lege sie zwischen die saftigen Mandarinen und den milden Pfirsich. Da steigt aber ein schöner Duft aus dem Körbchen auf.
Meine Schritte sind leicht, die Luft ist mild und die Sonne verwöhnt meine Haut, die zulange in dicken Klamotten versteckt war.
Von einer älteren Frau am Wegesrand bekomme ich etwas Vanille weil sie meinte, das würde dem Obst/Blumenkorb gut tun und ich finde ja sie hat recht. Eine milde nicht stechend synthetische Vanille umgibt mein Körbchen, ich finde sogar noch etwas Sandelholz, nur ein kleines Stück füge ich hinzu. Oh der Duft beflügelt mich gerade zu, ich sehe schon das Ende des Weges.
Das Obst wird ganz schön lebhaft in dem Körbchen und die Blumen versuchen etwas die Oberhand zu bekommen, zum Glück bekomme ich etwas Vetiver auf dem Weg – und Ruhe kehrt ein im Körbchen.
Ich bin recht froh, dass ich diesem Duft eine Chance gegeben habe mich ein Stück des Weges zu begleiten. Ein Stück Wegstrecke des Lebens.
Weil man nie weiß, was am Ende auf einen wartet.
Geschwiegen habe ich übrigens nicht beim tragen, das entspricht nicht ganz meinem Naturell.
Aber schweigen und genießen können wenn mir etwas schönes begegnet, das kann ich.
Jetzt habe ich dich verstanden. Es war mir eine Freude diesen Weg mit dir zu gehen!
Das Leben ist eine Achterbahnfahrt. Du kannst dich entscheiden einzusteigen, wirst es aber bereuen wenn ein Loopin dabei war weil du vorher ne Fischsemmel gegessen hast. Oder du schaust von unten zu und bist gar nicht neidisch auf das Vergnügen der anderen, weil eben besagte Fischsemmel in deinem Bauche ruht.
Du kannst mit dem Navi fahren und der Stimme folgen (meine spricht übrigens wie Abahachi aus der Schuh des Manitus) (den mag ich) oder du fährt deine eigenen Wege weil du genau weißt, dass wäre der volle Umweg (und ich lasse mir dann in dem Fall doch nicht vorschreiben wie ich zu fahren haben) klar könnte ich es ausstellen, aber dann wäre die Fahrt nicht so vergnüglich!
Du kannst eine Lehre als Verkäuferin für Schuh- und Lederwaren machen. (wollte ich damals echt nicht, Al Bundy lässt grüßen) aber Mama meinte das wäre eine gute Sache weil Schuhe brauchen alle in der Familie. Nach Jahren machst du dann eine Ausbildung zur Fußpflegerin und landest dann in dem Beruf den ich heute ausübe weil mir Ausbildung und Zusatzausbildung die Türe geöffnet haben. Ich liebe meinen Job!
Jede Entscheidung im Leben hat eine Konsequenz. Davon bin ich überzeugt.
Manche Wege geht man stumm, man hat manchmal keine andere Wahl. Obwohl man schreien möchte, toben, sich Luft machen – man akzeptiert sie und geht Wege, von denen man früher glaubte sie niemals gehen zu können.
Andere Wege fallen einem leichter, beschwingt setzt man lachend Fuß vor Fuß, vielleicht kennt man das Ziel der Reise genau und freut sich darauf oder lässt sich einfach überraschen.
Jeden Tag kann man wählen ob man links oder rechts geht. Manchmal bereut man seine Entscheidung sofort und würde gerne zurück zum Ausgangspunkt gehen, manchmal überrascht aber dann das Ziel des Weges, weil man es so vielleicht nicht erwartet hätte.
Das Leben ist eine Reise.
Hundert Wege, hundert Entscheidungen.
Man verirrt sich manchmal, das ist sehr menschlich und dem freien Willen geschuldet.
Manche Wege werden einem auferlegt ob man will oder nicht.
Hundred Silent Ways. Ein überraschender Duft wie ich finde. Weder zu blumig wie ich es erwartet habe noch zu süß, wie ich geglaubt habe so würde er riechen.
Diese Wege gehe ich mit der Überzeugung etwas wunderschönes auf der Haut zu haben, nicht alltäglich, nicht zu laut, nicht nervig. Ich gehe also los und eine wohlige feine Substanz umgibt mich, die bleibt erstmal so, der kleine Obstkorb ist gar nicht so schwer wie ich dachte.
Auf meinem Wege sehe ich Blumen stehen, eigentlich mag ich keine pflücken und lasse sie gerne in der Natur. Doch ein paar davon nehme ich mit und lege sie zwischen die saftigen Mandarinen und den milden Pfirsich. Da steigt aber ein schöner Duft aus dem Körbchen auf.
Meine Schritte sind leicht, die Luft ist mild und die Sonne verwöhnt meine Haut, die zulange in dicken Klamotten versteckt war.
Von einer älteren Frau am Wegesrand bekomme ich etwas Vanille weil sie meinte, das würde dem Obst/Blumenkorb gut tun und ich finde ja sie hat recht. Eine milde nicht stechend synthetische Vanille umgibt mein Körbchen, ich finde sogar noch etwas Sandelholz, nur ein kleines Stück füge ich hinzu. Oh der Duft beflügelt mich gerade zu, ich sehe schon das Ende des Weges.
Das Obst wird ganz schön lebhaft in dem Körbchen und die Blumen versuchen etwas die Oberhand zu bekommen, zum Glück bekomme ich etwas Vetiver auf dem Weg – und Ruhe kehrt ein im Körbchen.
Ich bin recht froh, dass ich diesem Duft eine Chance gegeben habe mich ein Stück des Weges zu begleiten. Ein Stück Wegstrecke des Lebens.
Weil man nie weiß, was am Ende auf einen wartet.
Geschwiegen habe ich übrigens nicht beim tragen, das entspricht nicht ganz meinem Naturell.
Aber schweigen und genießen können wenn mir etwas schönes begegnet, das kann ich.
Jetzt habe ich dich verstanden. Es war mir eine Freude diesen Weg mit dir zu gehen!
5 Antworten
Koi77 vor 6 Jahren
1
Das ist ein sehr schöner Kommentar. Er ist mir sehr nahe gegangen, weil ich auch schon viele Wege stumm gegangen bin.
Mariza vor 9 Jahren
Danke für diesen schönen und zugleich informativen Kommentar. Habe ihn sehr gerne gelesen :-)
Sweetsmell75 vor 9 Jahren
da hast du einen schönen Kommi geschrieben zum wundervollen Duft
Haraella vor 9 Jahren
Schöner Kommentar für einen tollen Duft! :-)
Verbena vor 9 Jahren
... und mir war es eine wahre Freude, diesen wunderbaren Kommentar zu lesen.

