Was gibts? - Calisson - allein der Name zergeht auf der Zunge.
Genau, wie dieser Duft. Es ist für mich der schönste Mandel-Vanille-Gourmand, den ich kenne. Diese beiden Noten spielen die Hauptrolle, bestäubt mit zartem Moschus, was hier mehr cremig-pudrig wirkt, also keinesfalls trocken. Ich vermute, die Flachsblüte trägt auch zu dieser besonderen Duftnote bei. Die Zeder gibt eine gewisse Sauberkeit dazu, ohne für mich seifig zu riechen. Die Blüten geben auch mehr dem Duft Leichtigkeit, als dass man sie riechen würde, sodass diese Mandel-Vanillekombi nicht zu süß wird.
Der Duft ist mehr oder weniger sofort präsent, hat keinen so großartigen Verlauf, wodurch er sich wunderbar zum Beduften von Pullis, weichen Schals, etc. eignet. Diese riechen dann noch tagelang. Auf der Haut hat er eine mittlere Haltbarkeit, mit einer wundervoll mittleren Sillage.Er ist trotz dieses linearen Verlaufs aussergewöhnlich und alles andere, als langweilig.
Wenn ich einen Kuschelduft möchte, ist dieser hier das Non-Plus-Ultra. Ein wahrgewordener Traum. Fluffig, wie eine Wolke, rein und unschuldig, wie ein Engel, zart, heimelig, Geborgenheit gebend, seidenweich umschmeichelnd. Wie die weicheste aller Decken, in die man sich hüllen kann. Von der Farbe her elfenbein.
Das Bild, eine junge Mutter, die ihr Neugeborenes zart auf das Köpfchen küsst.
Der Duft fasziniert mich bis heute, seit 2012, als ich ihn kennenlernte und ja, es ist eine deutliche Ähnlichkeit zu Haiku vorhanden.
Ein Duft voll Liebe und Harmonie, auch passend zur Weihnachtsnacht......