
Floyd
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Floyd
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Der Elefant in der Seifenblase
Langsamer vergehen die Mittagsstunden auf der weichen Haut junger Elefanten. Da ist ein seltsam seifiges Flirren über den warmen ledrigen Furchen, landen in Zeitlupe Blätter von Blüten, Rosengrün und indolische Seiden samt Resten von Erde und weißen Wurzeln, Fäden von Teer und herben Terpenen, die Hitze ein Wenig zu kühlen. Dann pflanzen sie Moos auf ihre gegerbten Rinden, klauen lehmiges Heu von fremden Rücken, und schweben davon in Seifenblasen ohne es selbst zu bemerken.
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Angelos Balamis aus Thessaloniki kombiniert in seinen Kreationen klassische französische Vintage-Techniken mit moderner Synthetik. Beides eignete er sich in zahllosen Kursen bei namhaften Parfümeuren in Paris an. Dabei kam ihm auch sein wissenschaftlicher Hintergrund zugute, er besuchte während seiner Berufsausbildung etliche Chemiekurse.
Die volle Bandbreite dieses Könnens wird auch in "Vetiveria Animalis" wieder deutlich. Hier werden von Beginn an ledrig-animalische Noten (Hyraceum, Bibergeil, Zibet) von leicht seifig wirkenden Aldehyden getragen. Seidig und minimal indolischer Jasmin, fast grün wirkende Rosen, würzige Gartennelke und die heuartig-animalische Narzisse eröffnen dazu bald eine subtil-blumige Ebene, worunter erdig-wurzelige Noten (Irisbutter, Vetiver, Patchouli) deutlich sind. Das Thai-Oud unterstreicht mit Ambrarone die ledrigen und rauchigen Nuancen, bevor das Eichenmoos in der Basis wiederum die seifigen Aldehydnoten hervorhebt.
Interessant ist hierbei für mich vor allem, dass es der Einsatz der Synthetik ist (Aldehyd, Ambrarone, Vetiverylacetat) der die gekonnt verblendeten blumigen, animalischen, ledrigen und holzigen Noten klassischer wirken lässt. Das ist in Summe dann absolut tragbar und zeitlos.
(Mit Dank an Sapho)
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Angelos Balamis aus Thessaloniki kombiniert in seinen Kreationen klassische französische Vintage-Techniken mit moderner Synthetik. Beides eignete er sich in zahllosen Kursen bei namhaften Parfümeuren in Paris an. Dabei kam ihm auch sein wissenschaftlicher Hintergrund zugute, er besuchte während seiner Berufsausbildung etliche Chemiekurse.
Die volle Bandbreite dieses Könnens wird auch in "Vetiveria Animalis" wieder deutlich. Hier werden von Beginn an ledrig-animalische Noten (Hyraceum, Bibergeil, Zibet) von leicht seifig wirkenden Aldehyden getragen. Seidig und minimal indolischer Jasmin, fast grün wirkende Rosen, würzige Gartennelke und die heuartig-animalische Narzisse eröffnen dazu bald eine subtil-blumige Ebene, worunter erdig-wurzelige Noten (Irisbutter, Vetiver, Patchouli) deutlich sind. Das Thai-Oud unterstreicht mit Ambrarone die ledrigen und rauchigen Nuancen, bevor das Eichenmoos in der Basis wiederum die seifigen Aldehydnoten hervorhebt.
Interessant ist hierbei für mich vor allem, dass es der Einsatz der Synthetik ist (Aldehyd, Ambrarone, Vetiverylacetat) der die gekonnt verblendeten blumigen, animalischen, ledrigen und holzigen Noten klassischer wirken lässt. Das ist in Summe dann absolut tragbar und zeitlos.
(Mit Dank an Sapho)
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Vetiverylacetat
Aldehyde
Zimt
ägyptische Rosengeranie
kalabrische Bergamotte
Pflaume
haitianisches Vetiver
Narzisse
Zibet
Ambrettesamen
Irisbutter
Maiglöckchen
ägyptischer Jasmin Absolue
Gartennelke
bulgarische Damaszener-Rose Absolue
Eichenmoos Absolue
Hyraceum Absolue
Ambrarome
Bibergeil
Patchouli
Siam-Benzoe
thailändisches Oud
indisches Sandelholz
Vanille Absolue
weiße Ambra
Tolubalsam
Schalkerin
Eggi37
Gandix
SchatzSucher
Stella73


































