Nun, da mir Blanche und Noir von Geisha so gut gefallen haben, war ich doch von Rouge ein bißchen.... hm, nun ja, irritiert. Ich esse gerne Rotkohl beonders zu deftigem Braten, Weihnachten zur Gans oder Ente. Rotkohl würze ich mit Nelken und Anis. Ja und genau so eröffnet Rouge. Meine Haut roch nach einer Rotkohlnote, die nicht zu übertreffen war. Ich habe auch nichts gegen Gewürze in Parfüms, wenn sie gut verwoben sind mit den anderen Ingredenzien. Aber hier springt einem diese Gewürznote schon in´s Gesicht. Ich schwankte zwischen dieser Rotkohlnote oder Marinade für Wilbrät. Das hatte ich doch schon mal vor der Nase, allerdings bei Onkel Serge. Nun ist aber Rouge ein Parfümöl und war gar nicht so leicht los zu werden. Es war in alle Poren gekrochen und hatte sich in seiner ganzen Öligkeit festgefressen. Der Tussi werden wir es aber zeigen! Die Tussi mußte es also aussitzen und siehe da, als sich die Rotkohl-Weihnachtsbraten Note verpfiffen hatte kam eine wunderschöne, warme, leckere, zimtige, gourmandige Cremigkeit zum Vorschein, die auch sehr lange anhielt. Rouge kriegt wegen der schönen Basisnote, die aber meiner Meinung, in die kalte Jahreszeit paßt 60%. 40 % Abzug gibt´s für die Gewürzmarinade. Rotkohl, nee nee
Medusalein, Du bist eine ganz kuli-narrische :-) Wir denken an den Serge Lutens-Moment zurück :-))) Deine Ehrlichkeit ist wirklich erfrischend :-) Pokal für die Rotkohl-Geisha ! Ariga-to !