
Rogaux
39 Rezensionen

Rogaux
Hilfreiche Rezension
9
Das Original, das es nie gab
Der Name ist als Warnung zu verstehen.
Hier ist wohl einiges verloren gegangen.
Dass ich auf dem Papier von den Kopfnoten keine mag?
Ist nicht weiter schlimm.
Diese sind nämlich nicht vorhanden.
Bitter-süßes Wirrwarr
mit minimaler Pfeffernote
ersäuft in Moschus-Duschgel.
Synthetisches Leder ist auch irgendwie da.
Das war’s dann auch schon.
Fin
Lost in Translation ist kein Duft, dessen nicht vorhandene Qualität groß stört.
Er ist einfach da und dabei extrem langweilig
und irgendwann weg.
Dabei immer so ausdruckslos wie Bill Murrays Gesicht auf dem Plakat zum gleichnamigen Film.
Wie der Duft wohl vor der Übersetzung war?
Wir werden es leider nie herausfinden.
Vielleicht auch besser so.
Am Ende ist die Übersetzung sogar gelungen, das Original genau so öde und die Enttäuschung noch größer.
Das will ja wohl niemand.
So sterbenslangweilig wie Lost in Translation ist, gibt es da wahrscheinlich nichtmal ein Original, das schlecht kopiert wurde.
…
Der Duft macht echt müde.
Im Manga kommt den Figuren, wenn sie schlafen, immer so eine schöne Bubble aus der Nase. Das gefiel mir schon immer besser als das „Zzzzzzzz“ der westlichen Comics.
Ich könnte jetzt im Dämmerschlaf noch 6184 Zeichen tippen und frei assoziieren, um sicherzustellen, dass klar wird, wie öde meandernd Lost in Translation wirklich ist.
Aber das muss wohl nicht sein.
So inhaltslos wie der letzte Absatz ist auch der Duft. Das muss reichen.
Gute Nacht.
Hier ist wohl einiges verloren gegangen.
Dass ich auf dem Papier von den Kopfnoten keine mag?
Ist nicht weiter schlimm.
Diese sind nämlich nicht vorhanden.
Bitter-süßes Wirrwarr
mit minimaler Pfeffernote
ersäuft in Moschus-Duschgel.
Synthetisches Leder ist auch irgendwie da.
Das war’s dann auch schon.
Fin
Lost in Translation ist kein Duft, dessen nicht vorhandene Qualität groß stört.
Er ist einfach da und dabei extrem langweilig
und irgendwann weg.
Dabei immer so ausdruckslos wie Bill Murrays Gesicht auf dem Plakat zum gleichnamigen Film.
Wie der Duft wohl vor der Übersetzung war?
Wir werden es leider nie herausfinden.
Vielleicht auch besser so.
Am Ende ist die Übersetzung sogar gelungen, das Original genau so öde und die Enttäuschung noch größer.
Das will ja wohl niemand.
So sterbenslangweilig wie Lost in Translation ist, gibt es da wahrscheinlich nichtmal ein Original, das schlecht kopiert wurde.
…
Der Duft macht echt müde.
Im Manga kommt den Figuren, wenn sie schlafen, immer so eine schöne Bubble aus der Nase. Das gefiel mir schon immer besser als das „Zzzzzzzz“ der westlichen Comics.
Ich könnte jetzt im Dämmerschlaf noch 6184 Zeichen tippen und frei assoziieren, um sicherzustellen, dass klar wird, wie öde meandernd Lost in Translation wirklich ist.
Aber das muss wohl nicht sein.
So inhaltslos wie der letzte Absatz ist auch der Duft. Das muss reichen.
Gute Nacht.
14 Antworten



Kopfnote
Veilchenblatt
Wacholder
aquatische Noten
Herznote
Rosenholz
schwarzer Pfeffer
weißer Tee
Basisnote
Leder
trockene Hölzer
Moschus
Patchouli
Tabak
Ergoproxy
Helena1411
Yatagan
Heikeso
SirLancelot






























