wenn die Intensität der Duftwahrnehmung zunimmt
vor 14 Jahren 0
durch die gesellschaftlich gern gesehene Aufgabe des Rauchens, dann kann ich mir schon vorstellen, dass es Menschen gibt, die bei fiesen Gerüchen mit Amoklaufgedanken spielen. Ich schließ jetzt einfach mal von mir auf andere, die einen guten Geruchssinn besitzen und bei extrem üblen Alltags-Gerüchen (Essig, Fäkalien, verschmortes Plastik, Brennspiritus et cetera) die Wände hochgehen.

Der andere Aspekt ist aber der sich verändernde Körpergeruch. Ja, dafür würd ich aufhören, allein schon, weil man das ja dann nicht mehr ausdünsten muss. Wenn man nur noch der Sucht nach raucht und sich nach jeden Nikotingang die Hände waschen muss, damit man den kalten Rauch nicht mehr so extrem wahrnimmt...
... aaaber zum Trost gibbet ja das Parfum. Mal kurz vom Pulli inhaliert und dann ist der Ekel ja schon etwas gebannt.
Was mich an der Stelle ja brennend interessieren würde: gibt es hier jemanden, der die Erfahrung gemacht hat, dass sich der Duft des Parfums auf der Haut als Ex-Raucher verändert hat? Oder dass man damit auf einmal nicht mehr klarkommt, weil man den Duft mit dem Rauchen verbindet?
Die E-Zigarette ist eine nette Erfindung, funktioniert super, aber irgendwie kann ich sie nicht so ganz ernst nehmen, wie ich das bei einer "echten" Zigarette tue. Wahrscheinlich genauso wie bei den Billo-Düften, so ganz für voll kann man die eigentlich nicht nehmen, obwohl sie ganz gute Lückenfüller abgeben.