EDPaAmour
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3…2…1… Willkommen in der Hölle…
Da wird man bereits von einem Sprüher besoffen… aber ganz unangenehm, nicht dieses Gefühl, nach einem Glas Wein leicht benebelt zu sein, nein, besoffen, so besoffen, dass es einem egal ist, ob morgen kommt…
Ich darf nicht voreingenommen sein, evtl. steht der Duft den Männern besser? Einem Mann, der gerne hin und wieder Rum trinkt? Ah! Meiner… ausprobiert… Er hat sich gewehrt, aber ich habe den richtigen Moment abgepasst, ein Ablenkungsmanöver und… Hundert Tröpfchen erreichten seinen Hals, Hundert Tröpfchen Rum und… die Kümmelsalbe.
Unsere Tochter hatte furchtbare Babykoliken, 3 Monate lang, 3 Monate Kümmelsalbe, kaum Schaf, reinste Hölle.
Nein, ER möchte nicht so riechen.
So trugen wir den Duft heute im Partnerlook im Baumarkt. Leider mussten wir einen Mitarbeiter aufsuchen. Ich glaube, der Duft roch ihm ebenfalls sehr nach Rum… etwas peinlich war mir schon.
Ob da die Feige noch dabei ist - wen interessiert das noch? Ein Feigling, ja, vielleicht ist zwischendurch noch ein Klopfer dabei. Tonkabohne ist oben schön zu lesen, gerochen haben wir diese nicht. Auf Grund der Kreativität und der guten Haltbarkeit kann und möchte ich den Duft nicht noch schlechter bewerten.
Wem der Duft passt- sorry für diese Rezension und Glückwunsch zugleich! Es freut mich für Byredo (ich liebe Byredo!), dass dieses „edle Tröpfchen“ seine Verehrer gefunden hat.
Wenn ich noch zum Schluss eine Empfehlung für die Herren hinterlassen Darf: lebt lang, gesund, glücklich und vor allem sehr sehr wohlriechend mit Oud Immortel…
Ich darf nicht voreingenommen sein, evtl. steht der Duft den Männern besser? Einem Mann, der gerne hin und wieder Rum trinkt? Ah! Meiner… ausprobiert… Er hat sich gewehrt, aber ich habe den richtigen Moment abgepasst, ein Ablenkungsmanöver und… Hundert Tröpfchen erreichten seinen Hals, Hundert Tröpfchen Rum und… die Kümmelsalbe.
Unsere Tochter hatte furchtbare Babykoliken, 3 Monate lang, 3 Monate Kümmelsalbe, kaum Schaf, reinste Hölle.
Nein, ER möchte nicht so riechen.
So trugen wir den Duft heute im Partnerlook im Baumarkt. Leider mussten wir einen Mitarbeiter aufsuchen. Ich glaube, der Duft roch ihm ebenfalls sehr nach Rum… etwas peinlich war mir schon.
Ob da die Feige noch dabei ist - wen interessiert das noch? Ein Feigling, ja, vielleicht ist zwischendurch noch ein Klopfer dabei. Tonkabohne ist oben schön zu lesen, gerochen haben wir diese nicht. Auf Grund der Kreativität und der guten Haltbarkeit kann und möchte ich den Duft nicht noch schlechter bewerten.
Wem der Duft passt- sorry für diese Rezension und Glückwunsch zugleich! Es freut mich für Byredo (ich liebe Byredo!), dass dieses „edle Tröpfchen“ seine Verehrer gefunden hat.
Wenn ich noch zum Schluss eine Empfehlung für die Herren hinterlassen Darf: lebt lang, gesund, glücklich und vor allem sehr sehr wohlriechend mit Oud Immortel…
2 Antworten
EDPaAmour vor 9 Tagen
Bal D‘Afrique aber bitte in Paris…
Beim Recherchieren der Parfümgeschichte hierzu kam mir unter anderem ein Artikel, in dem die Inspiration für diesen Duft auf Paris in den 20er Jahren zurückblickt, in den Zeiten von Moulin Rouge und der afroamerikanischen Tänzerin Josephine Baker, unter die Augen. Ja, ab nun an war alles stimmig. Denn Bal D’Afrique ist nicht über Afrika. Hier geht es nicht um die Wüste, Feuer, Sonne und erst gar keine Hitze. Es geht um zurückhaltende Begierde im Flakon.
Hier macht es keinen Sinn den Duft in Einzelteile zu zerlegen, die Zusammensetzungen sieht jeder weiter oben und, ehrlich, eine ähnliche kann man bei Tausend anderen Düften finden, aber keiner ist wie Bal D’Afrique. Bei diesem Duft geht es nicht um Bergamotte oder Zitrone. Auch nicht um die Veilchen und schon gar nicht um Jasmin. Ich tippe auf Tagetes oder Buchu, weil ich gar keine Ahnung habe wie diese riechen. Wahrscheinlich, die wenigsten von uns besitzen einen solchen Duftkoffer und selbst wenn, wie soll man diesen göttlichen Duft in Worte fassen?
Meine erste Begegnung.
Ich habe nahezu alle Abfüllungen von Byredo und einige Flakons, aber Bal war seltsamerweise nicht mein erster Byredo im großen Flakon, obwohl ich die Bekanntschaft mit Marke Byredo mit einer Abfüllung von Bal D’Afrique startete. Erst nach dem Bal D’Afrique Absolu kam auch der große Flakon von EDP. In meiner Rezension über Bal Absolu habe ich bereits geschrieben, dass die Beiden einander nicht ersetzen lassen. Beide Düfte sollte man vorher testen, also einige Tage tragen, vor allem den Bal Absolu. Aber auch das EDP kann für das Geld eher „primitiv“ riechen, wenn der Duft einem nicht passt.
Noch ein paar Worte zum Duft würde ich gerne hier lassen, mir fallen solche ein: sinnlich, elegant, sexy, zurückhaltend, anziehend, zart, harmonisch, feminin, sauber, erregend, würdig, niveauvoll. Wie das alles zusammenpasst, keine Ahnung, Bal D’Afrique eben.
Jahreszeitunabhängig, passend zu jedem Anlass (außer Gym natürlich). In der Basis mit Mojave Ghost sehr nah verwandt. An den Herren für mich persönlich nicht so gut vorstellbar.
Haltbarkeit/Sillage ist leider nicht ganz toll. Ich habe allerdings für mich ein paar Tricks herausgefunden, wie man diese prolongieren kann. Nach der Dusche auf die zuvor eingecremte Haut 2-3 Sprüher und 2 noch kurz vor dem Rausgehen. Dann hält er auch seine 7 Stunden. Da lachen der 1996 oder Animalique sich natürlich ins Fäustchen. Der Bal Absolu bietet eine solche Haltbarkeit, dies geht allerdings zu Lasten der Leichtigkeit, die man beim EDP hat.
Hier macht es keinen Sinn den Duft in Einzelteile zu zerlegen, die Zusammensetzungen sieht jeder weiter oben und, ehrlich, eine ähnliche kann man bei Tausend anderen Düften finden, aber keiner ist wie Bal D’Afrique. Bei diesem Duft geht es nicht um Bergamotte oder Zitrone. Auch nicht um die Veilchen und schon gar nicht um Jasmin. Ich tippe auf Tagetes oder Buchu, weil ich gar keine Ahnung habe wie diese riechen. Wahrscheinlich, die wenigsten von uns besitzen einen solchen Duftkoffer und selbst wenn, wie soll man diesen göttlichen Duft in Worte fassen?
Meine erste Begegnung.
Ich habe nahezu alle Abfüllungen von Byredo und einige Flakons, aber Bal war seltsamerweise nicht mein erster Byredo im großen Flakon, obwohl ich die Bekanntschaft mit Marke Byredo mit einer Abfüllung von Bal D’Afrique startete. Erst nach dem Bal D’Afrique Absolu kam auch der große Flakon von EDP. In meiner Rezension über Bal Absolu habe ich bereits geschrieben, dass die Beiden einander nicht ersetzen lassen. Beide Düfte sollte man vorher testen, also einige Tage tragen, vor allem den Bal Absolu. Aber auch das EDP kann für das Geld eher „primitiv“ riechen, wenn der Duft einem nicht passt.
Noch ein paar Worte zum Duft würde ich gerne hier lassen, mir fallen solche ein: sinnlich, elegant, sexy, zurückhaltend, anziehend, zart, harmonisch, feminin, sauber, erregend, würdig, niveauvoll. Wie das alles zusammenpasst, keine Ahnung, Bal D’Afrique eben.
Jahreszeitunabhängig, passend zu jedem Anlass (außer Gym natürlich). In der Basis mit Mojave Ghost sehr nah verwandt. An den Herren für mich persönlich nicht so gut vorstellbar.
Haltbarkeit/Sillage ist leider nicht ganz toll. Ich habe allerdings für mich ein paar Tricks herausgefunden, wie man diese prolongieren kann. Nach der Dusche auf die zuvor eingecremte Haut 2-3 Sprüher und 2 noch kurz vor dem Rausgehen. Dann hält er auch seine 7 Stunden. Da lachen der 1996 oder Animalique sich natürlich ins Fäustchen. Der Bal Absolu bietet eine solche Haltbarkeit, dies geht allerdings zu Lasten der Leichtigkeit, die man beim EDP hat.
„Bibliotheque Absolu“
Die Ähnlichkeit zu Bibliotheque lässt sich nicht leugnen. Slow Dance ist präsenter, lauter, auf dem Weg zu „1996“, jedoch weniger würzig und weniger unisex.
Patchouli darin ist sehr zurückhaltend, keinesfalls erdig und unterstreicht, zusammen mit Vanille, die zarten Veilchen. Sie wirken durch Labdanum selbstbewusster.
Während die kleine Schwester in der Bibliothek die Romane von George Sand liest, verabredet sich die Große in einer kleinen stylischen Bar, in der einst Amy Winehouse gesungen hat…
Hält an Kleidung tagelang. Sillage ist mäßig - eben etwas für einen Slow Dance.
Saisonunabhängig, nach meinem Geschmack, jedoch nichts für die Hitze.
Patchouli darin ist sehr zurückhaltend, keinesfalls erdig und unterstreicht, zusammen mit Vanille, die zarten Veilchen. Sie wirken durch Labdanum selbstbewusster.
Während die kleine Schwester in der Bibliothek die Romane von George Sand liest, verabredet sich die Große in einer kleinen stylischen Bar, in der einst Amy Winehouse gesungen hat…
Hält an Kleidung tagelang. Sillage ist mäßig - eben etwas für einen Slow Dance.
Saisonunabhängig, nach meinem Geschmack, jedoch nichts für die Hitze.
Düfte wie Tilia gehen in die Parfümgeschichte ein…
Im Frühsommer plante ich einen Shoppingtag in FFM zusammen mit meinem Vater und meiner Tochter. Auf dem Plan stand unter anderem eine Parfümerie. Auf meiner Liste: Blue Talisman oder Tilia - beide vorher nie an mir getestet, BT bereits öfter gerochen, also ein Minuspunkt schon mal. Vor Ort kam dann noch Delina hinzu, die dann aber für mich nicht zur Auswahl stand. In diesem Preissegment gibt es deutlich bessere „verwandte“ Düfte. Blue Talisman war schön, keine Frage. Bzw. wurde schön, aber ich wollte eben frisch, ohne dabei einen Zitronenkorb mitzunehmen.
Zuletzt kam Tilia - womöglich der beste Duft, den ich bisher gerochen habe! Nein, es ist genau das an dem Duft besonders- so einen habe ich bisher noch nie gerochen. Der Ambroxan darin ist schon bekannt und erinnert deshalb auch an andere Düfte, aber diese Lindenblüten darin sind zum Dahinschmelzen. Kennt Ihr das, wenn man an den blühenden Lindenbäumen im Frühjahr vorbeigeht und ein paar Schritte später diesem wundervollen Duft begegnet, sodass man zurückkehren möchte, um diesen nochmals aufzufangen? Das ist Tilia… wie besessen schnuppere ich daran… immer wieder.
Zurück in die Parfümerie. Die Beratung ist sehr geduldig, mit vollem Herz bei dem was sie tut und empfehlt nicht zum sofortigen Kauf, sondern rät dazu, mit all den Düften erst einmal shoppen zu gehen, um zu verstehen wie sich diese entfalten. (Wenn Sie das lesen sollten - Sie sind einmalig!).
Zugegeben, am Anfang ist mir zu viel Vetiver dabei. Mein Vater ist aber hin und weg von dem Duft und - das spricht jetzt sicherlich nicht für ihn - er hat Ahnung von Frauen und einen sehr guten, variationsreichen Geschmack).
Tilia kommt sofort mit, sowohl in der Tüte als auch am Arm und begleitet mich bis in die Abendstunden - EIN Sprüher!
Wie riecht für mich und an mir Tilia. Lindenblüten mit Honig im Vordergrund, Ambroxan und etwas Vetiver, womöglich Heliotrop. Weitere Blumennoten, wie Jasmin, sind nicht wahrnehmbar, genauso wie nichts Holziges.
Erwähnenswert ist ebenso der Zerstäuber- an diesem könnten sich einige Nischendufthersteller gerne ein Beispiel nehmen. Feine, schöne Dosierung. Meine hoch geschätzten Byredo‘s (bei aller Liebe) parfümieren jedesmal die Wände und Fliesen mit.
Haltbarkeit/Sillage: Beide 10+. Man (Frau) gewöhnt sich nach ein paar Wochen an den Duft und riecht diesen leider nicht mehr an sich. Dann nehme ich eine Pause, benutze andere Düfte und schon ist er wieder da. Kein Duft bekam bisher so viele Komplimente wie dieser… von Frauen/Männern, jung/erwachsen - er ist einfach nur genial!
Am besten gefällt er mir bis zu dem Zeitpunkt, ab dem man den Woll-/Kaschmirmantel ablegt und diesen durch den Daunenmantel ersetzt. Alle paar Tage schnuppere ich an ihm, er wartet aber weiterhin in meiner Duftgarderobe auf das Frühlingserwachen.
Ein Duft für die Damen. Bitte, liebe Männer, es gibt so viele tolle Düfte für Euch, lasst diesen uns allein und schnuppert lieber uns hinterher.
Der Preis ist nicht zu topen. Für das Doppelte bekommt man Düfte mit mäßiger Haltbarkeit und Sillage. Dieser hier würde sich für 100€ Aufpreis genauso gut verkaufen (->KEIN Tip für Hersteller, sondern ein Lob).
Lange gereift, nun alles gesagt, anderenfalls - Nachtrag folgt)
Zuletzt kam Tilia - womöglich der beste Duft, den ich bisher gerochen habe! Nein, es ist genau das an dem Duft besonders- so einen habe ich bisher noch nie gerochen. Der Ambroxan darin ist schon bekannt und erinnert deshalb auch an andere Düfte, aber diese Lindenblüten darin sind zum Dahinschmelzen. Kennt Ihr das, wenn man an den blühenden Lindenbäumen im Frühjahr vorbeigeht und ein paar Schritte später diesem wundervollen Duft begegnet, sodass man zurückkehren möchte, um diesen nochmals aufzufangen? Das ist Tilia… wie besessen schnuppere ich daran… immer wieder.
Zurück in die Parfümerie. Die Beratung ist sehr geduldig, mit vollem Herz bei dem was sie tut und empfehlt nicht zum sofortigen Kauf, sondern rät dazu, mit all den Düften erst einmal shoppen zu gehen, um zu verstehen wie sich diese entfalten. (Wenn Sie das lesen sollten - Sie sind einmalig!).
Zugegeben, am Anfang ist mir zu viel Vetiver dabei. Mein Vater ist aber hin und weg von dem Duft und - das spricht jetzt sicherlich nicht für ihn - er hat Ahnung von Frauen und einen sehr guten, variationsreichen Geschmack).
Tilia kommt sofort mit, sowohl in der Tüte als auch am Arm und begleitet mich bis in die Abendstunden - EIN Sprüher!
Wie riecht für mich und an mir Tilia. Lindenblüten mit Honig im Vordergrund, Ambroxan und etwas Vetiver, womöglich Heliotrop. Weitere Blumennoten, wie Jasmin, sind nicht wahrnehmbar, genauso wie nichts Holziges.
Erwähnenswert ist ebenso der Zerstäuber- an diesem könnten sich einige Nischendufthersteller gerne ein Beispiel nehmen. Feine, schöne Dosierung. Meine hoch geschätzten Byredo‘s (bei aller Liebe) parfümieren jedesmal die Wände und Fliesen mit.
Haltbarkeit/Sillage: Beide 10+. Man (Frau) gewöhnt sich nach ein paar Wochen an den Duft und riecht diesen leider nicht mehr an sich. Dann nehme ich eine Pause, benutze andere Düfte und schon ist er wieder da. Kein Duft bekam bisher so viele Komplimente wie dieser… von Frauen/Männern, jung/erwachsen - er ist einfach nur genial!
Am besten gefällt er mir bis zu dem Zeitpunkt, ab dem man den Woll-/Kaschmirmantel ablegt und diesen durch den Daunenmantel ersetzt. Alle paar Tage schnuppere ich an ihm, er wartet aber weiterhin in meiner Duftgarderobe auf das Frühlingserwachen.
Ein Duft für die Damen. Bitte, liebe Männer, es gibt so viele tolle Düfte für Euch, lasst diesen uns allein und schnuppert lieber uns hinterher.
Der Preis ist nicht zu topen. Für das Doppelte bekommt man Düfte mit mäßiger Haltbarkeit und Sillage. Dieser hier würde sich für 100€ Aufpreis genauso gut verkaufen (->KEIN Tip für Hersteller, sondern ein Lob).
Lange gereift, nun alles gesagt, anderenfalls - Nachtrag folgt)
Bal D’Afrique für den Abend
Bei dieser Rezension versuche ich mal das Wichtigste ohne Poesie zusammenzufassen, um das bestmöglich zu beschreiben, was ich selbst beim Googeln vermisst habe.
Vorab: EDP vs. Absolu - das kann man hier vergessen. Während man beim Mojave Ghost oder Blanche einen Vergleich ziehen könnte - hier absolut nicht der Fall. Absolu ist EDP mit mehr Zitrus, Süße (sehr gut dosiert, keine Süße von Baccarat) und schwarzer Johannisbeere. Beim Überdosieren, ich spreche von > 2-3 Sprüher, genau dieser Jodgeruch, den man von Baccarat kennt. Besonders auf der Kleidung. Besser auf die Haare/Haut auftragen und testen, wie er sich entfaltet.
Im Winter im Büro 1-2 Sprüher sind ok. Anderenfalls tagsüber EDP und für den Abend den Absolu.
Wer das EDP kennt und sich sehnsüchtig wünscht, sollte auch dieses kaufen und nicht durch Absolu ersetzen. Ja, das EDP hat keine tolle Haltbarkeit, die Sillage lässt auch schnell nach, aber so ist der Duft eben konzipiert und er ist auch einmalig. Absolu basiert eindeutig auf dem EDP, er hält einwandfrei, bloß verliert er diese leichte Frische auf Grund der schwarzen Johannisbeere. Für mich sind trotzdem beide 10 von 10.
Wer sich allerdings den Bal für den Winter oder Abend wünscht und die Bal D’Afrique DNA liebt, wird mit dem Absolu sehr glücklich, vorausgesetzt, man liebt auch die schwarze Johannisbeere.
Haltbarkeit/Sillage: top, riecht am Kleid im Schrank noch eine Woche später.
Mein Fazit: ersetzt nicht das EDP, aber kein geringerer Suchtfaktor. Für täglichen Gebrauch empfehle ich das EDP, für mein Empfinden ist der Duft auch saisonunabhängig tragbar. Den Absolu nehme ich dosiert für den Winter oder für den Abend. Bei besonderen Anlässen ist er meine NR1. Der Duft fällt auf, hinterlässt einen wunderschönen Duftschleier und ist sehr feminin.
Vorab: EDP vs. Absolu - das kann man hier vergessen. Während man beim Mojave Ghost oder Blanche einen Vergleich ziehen könnte - hier absolut nicht der Fall. Absolu ist EDP mit mehr Zitrus, Süße (sehr gut dosiert, keine Süße von Baccarat) und schwarzer Johannisbeere. Beim Überdosieren, ich spreche von > 2-3 Sprüher, genau dieser Jodgeruch, den man von Baccarat kennt. Besonders auf der Kleidung. Besser auf die Haare/Haut auftragen und testen, wie er sich entfaltet.
Im Winter im Büro 1-2 Sprüher sind ok. Anderenfalls tagsüber EDP und für den Abend den Absolu.
Wer das EDP kennt und sich sehnsüchtig wünscht, sollte auch dieses kaufen und nicht durch Absolu ersetzen. Ja, das EDP hat keine tolle Haltbarkeit, die Sillage lässt auch schnell nach, aber so ist der Duft eben konzipiert und er ist auch einmalig. Absolu basiert eindeutig auf dem EDP, er hält einwandfrei, bloß verliert er diese leichte Frische auf Grund der schwarzen Johannisbeere. Für mich sind trotzdem beide 10 von 10.
Wer sich allerdings den Bal für den Winter oder Abend wünscht und die Bal D’Afrique DNA liebt, wird mit dem Absolu sehr glücklich, vorausgesetzt, man liebt auch die schwarze Johannisbeere.
Haltbarkeit/Sillage: top, riecht am Kleid im Schrank noch eine Woche später.
Mein Fazit: ersetzt nicht das EDP, aber kein geringerer Suchtfaktor. Für täglichen Gebrauch empfehle ich das EDP, für mein Empfinden ist der Duft auch saisonunabhängig tragbar. Den Absolu nehme ich dosiert für den Winter oder für den Abend. Bei besonderen Anlässen ist er meine NR1. Der Duft fällt auf, hinterlässt einen wunderschönen Duftschleier und ist sehr feminin.




