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Rulebreaker

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Rezensionen
31 - 35 von 36
Ein Stück 90er. Und ein Stück Erinnerung.
Joop! Homme ist einer dieser Düfte, die ich zwar nicht besonders häufig trage, aber trotzdem gerne in meiner Sammlung habe.

Und das hat bei mir auch einen sehr persönlichen Grund.

Mein Opa hat diesen Duft früher gelegentlich getragen. Er ist mittlerweile seit über 20 Jahren verstorben, aber wenn ich heute Joop! Homme rieche, ist da sofort wieder dieses Gefühl von Vertrautheit. Ein Geruch, den ich schon seit meiner späteren Jugendzeit kenne und mit dem ich schöne Erinnerungen verbinde.

Vielleicht mag ich ihn deshalb auch mehr, als ich es ohne diese Verbindung tun würde. Kann gut sein.

Ich trage ihn jedenfalls weniger, um damit bei anderen Eindruck zu machen, sondern tatsächlich eher für mich selbst. Weil ich den Geruch mag, weil er etwas Vertrautes hat und auf mich irgendwie auch beruhigend wirkt.

Dufttechnisch ist Joop! Homme für mich ein echter Klassiker. Maskulin, warm, mit einer gewissen Seriosität und Beständigkeit. Er hat definitiv seinen eigenen Charakter und einen hohen Wiedererkennungswert. Wer ihn kennt, erkennt ihn meistens sofort wieder.

Irgendwo habe ich mal gelesen, dass Joop! Homme die 90er-Jahre geradezu verkörpert. Und ja, da ist durchaus etwas dran. Aber warum sollte das automatisch etwas Schlechtes sein? Nicht alles, was aus den 90ern stammt, muss heute zum alten Eisen gehören.

Für mich ist er jedenfalls keineswegs aus der Zeit gefallen. Ich sehe ihn eher an einem etwas reiferen Mann, vielleicht ab 40 aufwärts. Nach oben gibt es für mich keine Altersgrenze.

Im Alltag trage ich ihn gerne, gelegentlich kann ich ihn mir auch im Büro vorstellen. Selbst für ein Date würde ich ihn nicht grundsätzlich ausschließen, auch wenn ich persönlich dafür meistens zu anderen Düften greife.

Joop! Homme ist sicherlich kein Duft, den ich jeden Tag brauche. Aber einer, den ich immer wieder gerne rieche und der für mich einen besonderen Platz in meiner Sammlung hat.

Ich finde ihn übrigens deutlich besser, als sein Ruf manchmal vermuten lässt.

Und ganz unabhängig davon: Es gibt eben Düfte, die riechen nicht nur gut, sondern auch ein bisschen nach Zuhause und schönen Erinnerungen.
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Weißes Hemd, klare Linie. Passt.
Odyssey Nexus ist noch ziemlich neu in meiner Sammlung, hat mich aber auf Anhieb überzeugt.

Wenn ich mir einen Mann im perfekt sitzenden Anzug oder einfach in einem frischen, weißen Hemd vorstelle, dann passt dieser Duft für mich hervorragend dazu.

Er riecht sauber, aufgeräumt, maritim-frisch und dabei ausgesprochen maskulin. Einfach clean, ohne langweilig zu sein. Für mich strahlt er eine gewisse Seriosität und Selbstsicherheit aus. Ein erwachsener Duft mit Gentleman-Charakter, der nicht laut werden muss, um einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Gerade für ein Business-Meeting finde ich ihn nahezu ideal. Gepflegt, elegant, professionell und trotzdem nicht steif. Aber ich würde ihn keineswegs nur im Büro tragen. Auch für ein Date ist er aus meiner Sicht eine sehr gute Wahl. Denn trotz seiner sauberen, frischen Art hat er durchaus etwas Verführerisches.

Was mir besonders gefällt: Ich kann mir kaum vorstellen, dass man mit diesem Duft irgendwo unangenehm aneckt. Er wirkt auf mich wie ein echter Everybody's Darling. Einer, den Frauen gerne an Männern riechen, der aber genauso gut auch bei anderen Männern Anklang finden dürfte.

Eine gewisse Ähnlichkeit zu Acqua di Giò lässt sich für meine Nase jedenfalls nicht leugnen. Und das ist durchaus als Kompliment gemeint.

Für seinen Preis finde ich Odyssey Nexus wirklich bemerkenswert. Wer einen gepflegten, frischen und vielseitigen Herrenduft sucht, bekommt hier meiner Meinung nach einiges geboten.

Ich würde ihn sogar als ziemlich sicheren Blind-Buy-Kandidaten bezeichnen, auch wenn Geschmäcker natürlich unterschiedlich sind.

Ein Duft, der nicht versucht, besonders extravagant zu sein, sondern einfach vieles richtig macht.

Und manchmal reicht ein weißes Hemd eben völlig aus.
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Eigenständig, ohne sich in den Vordergrund zu drängen
Rasasi Entebaa dürfte vermutlich nicht zu den bekanntesten Herrendüften gehören. Für mich gehört er trotzdem zu meinem erweiterten persönlichen Favoritenkreis.

Was mir besonders gefällt, ist sein eigenständiger Charakter. Ich nehme eine angenehm fruchtige, leicht pflaumige Note wahr, die ihn für mich ziemlich unverwechselbar macht. Zumindest kenne ich keinen anderen Duft, der wirklich ähnlich riecht.

Dabei ist Entebaa keineswegs extravagant oder besonders auffällig. Im Gegenteil. Er wirkt angenehm zurückhaltend, ohne deshalb beliebig zu sein. Und genau diese Kombination mag ich.

Wenn ich ihn einem bestimmten Männertyp zuordnen müsste, wäre es jemand, der selbstbewusst ist, aber nicht ständig im Mittelpunkt stehen muss. Ein Mann, der in sich ruht, weiß, was er will, und vielleicht auch ein kleines bisschen geheimnisvoll wirkt. Eher der ruhige Gentleman als der laute Selbstdarsteller.

Ich trage Entebaa gerne im Büro, aber genauso gut im Alltag. Eigentlich ist er für mich ein Duft, den man problemlos jeden Tag tragen könnte. Trotzdem greife ich eher nach Lust und Laune zu ihm. Manchmal passt er einfach besonders gut zur Stimmung.

Obwohl ich ihn für ausgesprochen vielseitig halte, glaube ich nicht, dass er zu jedem Typ Mann gleichermaßen passt. An einem sehr extrovertierten, lauten Charakter kann ich ihn mir beispielsweise weniger gut vorstellen.

Für mich ist Entebaa ein schöner Beweis dafür, dass ein Duft nicht besonders laut oder extravagant sein muss, um einen hohen Wiedererkennungswert zu haben.

Ein eher unbekannter Duft mit eigenem Charakter, den ich immer wieder gerne trage.
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Ein Gentleman, der weiß, wer er ist.
The One ist für mich einer dieser zeitlosen Klassiker, mit denen man(n) eigentlich nichts falsch machen kann. Ein Duft, der immer geht und für den es meiner Meinung nach kaum einen unpassenden Anlass gibt.

Wenn ich diesen Duft einem bestimmten Typ Mann zuordnen müsste, wäre es der klassische Gentleman. Einer, der eine gewisse Reife mitbringt, seriös und verlässlich ist, zu seinem Wort steht und trotzdem eine eigene Meinung hat. Jemand, der nicht ständig im Mittelpunkt stehen muss, um wahrgenommen zu werden.

Genau das strahlt The One für mich aus. Eine gewisse innere Ruhe und Gelassenheit, verbunden mit Stil und Klasse. Maskulin, elegant, klassisch und durchaus auch verführerisch. Aber eben auf eine angenehm unaufgeregte Art.

Was ich besonders an ihm mag, ist seine Vielseitigkeit. Büro, Geschäftstermin, Einkaufen, Alltag oder auch ein Date – für mich funktioniert er praktisch überall. Selbst beim Sport würde ich ihn nicht als völlig fehl am Platz empfinden.

Auch bei der Altersgruppe sehe ich ihn ziemlich breit aufgestellt. Für einen 20-Jährigen wäre er nicht unbedingt meine erste Wahl. Ab Mitte 30 passt er aus meiner Sicht hervorragend. Und warum sollte er nicht auch einem stilbewussten Mann mit 70, 80 oder 90 ausgezeichnet stehen? Klasse hat schließlich kein Verfallsdatum.

The One ist kein Duft, der den halben Raum für sich beansprucht. Seine Performance ist eher zurückhaltend, insbesondere bei der Ausstrahlung. Wer einen Duft sucht, der noch drei Stunden nach dem Verlassen eines Raumes wahrnehmbar ist, dürfte hier eher enttäuscht werden.

Aber das muss er für mich auch gar nicht leisten. Er überzeugt mich durch seinen Charakter, nicht durch Lautstärke. Und nach meiner Erfahrung kommt er auch bei Frauen sehr gut an.

Für mich ist The One ein absoluter Alleskönner und einer meiner persönlichen Lieblingsdüfte.

Ein Duft mit Haltung, ohne Allüren. Und manchmal ist genau das die beste Kombination.
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Ein Gentleman, der nicht laut werden muss

L'Homme von Yves Saint Laurent gehört seit Jahren zu meinen absoluten Lieblingsdüften. Und das aus einem ziemlich einfachen Grund: Ich kann mich an diesem Geruch einfach nicht satt riechen.

Wenn es diesen Duft als Raumduft gäbe, würde ich ihn mir vermutlich sofort ins Wohnzimmer stellen. So sehr mag ich ihn.

Für mich riecht L'Homme nach einem Gentleman. Elegant, gepflegt, mit einer gewissen Klasse und einem kleinen Hauch von etwas Geheimnisvollem. Dabei wirkt er nie aufdringlich oder bemüht. Er ist einfach da, angenehm im Hintergrund, und genau das macht ihn für mich so besonders.

Was ich an ihm außerdem schätze, ist seine Vielseitigkeit. Ich kann ihn mir praktisch zu jeder Jahreszeit und zu fast jedem Anlass vorstellen. Im Büro funktioniert er hervorragend, weil er niemandem auf die Nerven geht. Aber auch für ein Date ist er für mich eine ausgezeichnete Wahl.

Und da kommt eine seiner vermeintlichen Schwächen sogar ganz gelegen: L'Homme ist kein Duft, der schon drei Meter vor seinem Träger den Raum betritt. Seine Sillage ist eher zurückhaltend und auch die Haltbarkeit könnte durchaus besser sein.

Aber gerade beim Date hat das seinen Reiz. Wenn man sich näherkommt, wird der Duft wahrgenommen. Nicht schon auf der anderen Seite des Restaurants, sondern genau dann, wenn die Distanz kleiner wird. Und zumindest nach meinen Erfahrungen kommt das bei Frauen ausgesprochen gut an. Für kaum einen anderen Duft habe ich so regelmäßig Komplimente bekommen.

Auch altersmäßig sehe ich ihn ziemlich breit aufgestellt. Für ganz junge Männer wäre er persönlich nicht meine erste Wahl. Ab etwa 30 passt er für mich aber hervorragend, und nach oben gibt es eigentlich keine Grenze.

Natürlich würde ich mir wünschen, dass er etwas länger hält. Trotzdem gehört er für mich zu den Düften, auf die ich immer wieder gerne zurückgreife.

Ein vielseitiger Alleskönner, der nicht laut sein muss, um zu überzeugen. Und einer dieser wenigen Düfte, von denen ich tatsächlich behaupten kann: Den könnte ich den ganzen Tag riechen, ohne dass er mir jemals zu viel wird.
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