
KinnBart
16 Rezensionen

KinnBart
4
Mal was Anderes
Der Kawkab ist so ein Duft, bei dem man schon beim Flakon merkt, dass heute wir mal was anders gemacht wird. Kein klassischer Deckel, sondern so eine kleine Mondsichel mit Sternchen dran, sieht ein bisschen aus, als hätte man sich ein Dekoobjekt aus einem orientalischen Souvenirshop ins Bad gestellt. Kann man mögen, muss man nicht, aber langweilig ist definitiv anders. Gibt’s nur als 75-ml-Flakon, aber ganz ehrlich, für den Preis geht das immer noch mehr als klar.
Dufttechnisch ist der Kawkab ebenfalls nicht der typische Ahmed Al Maghribi Vertreter. Normalerweise kennt man das Haus ja für sehr oudlastige, super hochwertige, manchmal auch sehr dominante Düfte. Hier ist das Oud zwar da, aber komplett anders, ganz entspannt, jedoch immer noch sehr hochwertig. Kein animalisches/aggressives „Ich räuchere jetzt den Raum aus“, sondern ein warmes, weiches, richtig edles Holz. Insgesamt steht der Duft auf einem sehr soliden Holzfundament aus Zeder, Guajakholz und Oud, alles schön miteinander verwoben, nichts sticht unangenehm raus.
Kopf- und Herznoten sind dafür richtig schön präsent. Grapefruit und rosa Pfeffer geben dem Start eine feine Frische mit Würze, dazu Safran und Rose, was dem Ganzen sofort eine elegante, richtig luxuriöse Richtung gibt. Und dann kommt sie ins Spiel: die Mango. Aber Achtung – wer jetzt an God of Fire oder Vulcan Feu denkt, also an diese spritzige Sommer Mango à la Mango-Fanta, liegt etwas daneben. Das hier ist eine andere Liga. Die Mango im Kawkab ist authentisch, reif, tropisch und zieht sich gefühlt von Anfang bis Ende durch den Duft. So eine richtig saftige, essreife Mango, bei der man das Gefühl hat, man müsste da jetzt reinbeißen. Dazu gesellt sich schwarzer Tee, der dem Duft nochmal Tiefe gibt und ihn extrem erwachsen und edel wirken lässt.
Insgesamt würde ich Kawkab als ambriert, fruchtig, cremig und holzig beschreiben. Sehr rund, sehr hochwertig und vor allem extrem elegant. Wenn ich ihn irgendwie vergleichen müsste, dann vielleicht so, als hätte man YSL Myself Parfum genommen und mit Gris Charnel gekreuzt, nur eben mit Mango und orientalischem Einschlag. Sowas in der Art habe ich noch nie gerochen.
Tragbarkeit? Gefühlt immer. Alltag, Date, abends schick, tagsüber entspannt, der kann alles. Er ist speziell, aber nicht anstrengend, auffällig, aber nicht laut. Für mich ganz klar einer der Favoriten aus dem Haus Ahmed Al-Maribi. Wirklich ein richtig schöner Duft. 10 von 10. Ohne Diskussion. Guter Blind Buy. Umso besserer Gatekeeper. Signature worth.
Dufttechnisch ist der Kawkab ebenfalls nicht der typische Ahmed Al Maghribi Vertreter. Normalerweise kennt man das Haus ja für sehr oudlastige, super hochwertige, manchmal auch sehr dominante Düfte. Hier ist das Oud zwar da, aber komplett anders, ganz entspannt, jedoch immer noch sehr hochwertig. Kein animalisches/aggressives „Ich räuchere jetzt den Raum aus“, sondern ein warmes, weiches, richtig edles Holz. Insgesamt steht der Duft auf einem sehr soliden Holzfundament aus Zeder, Guajakholz und Oud, alles schön miteinander verwoben, nichts sticht unangenehm raus.
Kopf- und Herznoten sind dafür richtig schön präsent. Grapefruit und rosa Pfeffer geben dem Start eine feine Frische mit Würze, dazu Safran und Rose, was dem Ganzen sofort eine elegante, richtig luxuriöse Richtung gibt. Und dann kommt sie ins Spiel: die Mango. Aber Achtung – wer jetzt an God of Fire oder Vulcan Feu denkt, also an diese spritzige Sommer Mango à la Mango-Fanta, liegt etwas daneben. Das hier ist eine andere Liga. Die Mango im Kawkab ist authentisch, reif, tropisch und zieht sich gefühlt von Anfang bis Ende durch den Duft. So eine richtig saftige, essreife Mango, bei der man das Gefühl hat, man müsste da jetzt reinbeißen. Dazu gesellt sich schwarzer Tee, der dem Duft nochmal Tiefe gibt und ihn extrem erwachsen und edel wirken lässt.
Insgesamt würde ich Kawkab als ambriert, fruchtig, cremig und holzig beschreiben. Sehr rund, sehr hochwertig und vor allem extrem elegant. Wenn ich ihn irgendwie vergleichen müsste, dann vielleicht so, als hätte man YSL Myself Parfum genommen und mit Gris Charnel gekreuzt, nur eben mit Mango und orientalischem Einschlag. Sowas in der Art habe ich noch nie gerochen.
Tragbarkeit? Gefühlt immer. Alltag, Date, abends schick, tagsüber entspannt, der kann alles. Er ist speziell, aber nicht anstrengend, auffällig, aber nicht laut. Für mich ganz klar einer der Favoriten aus dem Haus Ahmed Al-Maribi. Wirklich ein richtig schöner Duft. 10 von 10. Ohne Diskussion. Guter Blind Buy. Umso besserer Gatekeeper. Signature worth.
Aktualisiert am 09.01.2026 - 13:17 Uhr



Kopfnote
Bergamotte
Grapefruit
Mango
Orangenblüte
Pfingstrose
rosa Pfeffer
Rose
Safran
Zitrone
Herznote
Amber
Iris
Praline
schwarzer Tee
türkische Rose
Basisnote
Cypriol
Guajakholz
Moschus
Oud
Patchouli
Tonkabohne
Zeder
Zedernholz
Eric5228
Jask
LASun
DavideRC




































