L'Eau Scandaleuse Anatole Lebreton 2014
19
Top Rezension
Kleine Dreckschleuder
Erstklassige Kommentare wurden schon verfasst, da spare ich mir meinen komplexen Kommi dazu zu tippen.
ABER, so viel dazu muss sein:
*
SCANDALEUSE
*
S = Sexy
C = charakteristisch
A = Animalisch - aber so was von *hui*
N = nackt - ohne Scham - einfach nur nackt
D = dreckig - aber nicht wie Schmutz von einer Saugrube, sondern erotisch dreckig
A = aufregend, aufdringlich, anwesend, anschmiegsam
L = Lust, lustvoll, lecken, leuchten, Labyrinth
E = erotische Duftbombe, mal sanft, mal heftig
U = unmöglich, uferlos, Urinstinkt
S = schalkhaft, schattig, schauderhaft schön
E = extrovertiert, erregend, ernsthaft, einfach schön!
Der Anfang ist eine echte Wuchtbrumme, ein Wummser, wie er im Buche steht.
Das Herbe, was diesen Duft ausmacht kommt durch Bibergeil, Nagarmotha und Eichenmoos. Nagarmotha riecht erdig, holzig, trocken. Man kann es deutlich wahrnehmen.
Tuberose ist das dreckig, verruchte. Wäre noch mehr davon in diesem Duft, würde ich ihn meiden. Aber so wie Tuberose da ist, passt es. Mal mehr, mal weniger, aber nie weg.
Bergamotte und Pfirsich kann ich nicht riechen. Dieser Duft hat für mich absolut nichts fruchtiges. Er ist animalisch - fast so wie "China White" von Nasomatto. Wobei der etwas "feiner" ist - wenn ein animalischer Duft überhaupt "feiner" beschrieben werden kann.
Es dauert lange, bis sich diese kleine Dreckschleuder etwas beruhigt und etwas blumiges durch lässt. Ylang-Ylang. Aber eine abgeschwächte Blüte mit wenig Duftintensität.
Hauptbestandteil für meine Nase sind wirklich Tuberose und die Basisnoten. Mit Vorsicht zu genießen und "um Himmels Willen" nicht 3 x sprühen!!! Außer man möchte alle Personen im Umkreis betäuben und sprachlos machen *G*
*
Ein Zitat von Anatole Lebreton dem Parfumeur passt so wunderbar....:
„Unter den fünf Sinnen ist der Geruchssinn derjenige, der unseren urtümlichen und tierischen Instinkten noch am nächsten liegt. Das Riechen ist etwas Wildes und Freies, ein Zugang zur Welt, um sie zu berühren und von ihr berührt zu werden. In der Kunst des Riechens liegt etwas Rohes, Barbarisches und Ungezähmtes. Aber ohne Parfum fühle ich mich wiederum nackt und schmucklos.
ABER, so viel dazu muss sein:
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SCANDALEUSE
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S = Sexy
C = charakteristisch
A = Animalisch - aber so was von *hui*
N = nackt - ohne Scham - einfach nur nackt
D = dreckig - aber nicht wie Schmutz von einer Saugrube, sondern erotisch dreckig
A = aufregend, aufdringlich, anwesend, anschmiegsam
L = Lust, lustvoll, lecken, leuchten, Labyrinth
E = erotische Duftbombe, mal sanft, mal heftig
U = unmöglich, uferlos, Urinstinkt
S = schalkhaft, schattig, schauderhaft schön
E = extrovertiert, erregend, ernsthaft, einfach schön!
Der Anfang ist eine echte Wuchtbrumme, ein Wummser, wie er im Buche steht.
Das Herbe, was diesen Duft ausmacht kommt durch Bibergeil, Nagarmotha und Eichenmoos. Nagarmotha riecht erdig, holzig, trocken. Man kann es deutlich wahrnehmen.
Tuberose ist das dreckig, verruchte. Wäre noch mehr davon in diesem Duft, würde ich ihn meiden. Aber so wie Tuberose da ist, passt es. Mal mehr, mal weniger, aber nie weg.
Bergamotte und Pfirsich kann ich nicht riechen. Dieser Duft hat für mich absolut nichts fruchtiges. Er ist animalisch - fast so wie "China White" von Nasomatto. Wobei der etwas "feiner" ist - wenn ein animalischer Duft überhaupt "feiner" beschrieben werden kann.
Es dauert lange, bis sich diese kleine Dreckschleuder etwas beruhigt und etwas blumiges durch lässt. Ylang-Ylang. Aber eine abgeschwächte Blüte mit wenig Duftintensität.
Hauptbestandteil für meine Nase sind wirklich Tuberose und die Basisnoten. Mit Vorsicht zu genießen und "um Himmels Willen" nicht 3 x sprühen!!! Außer man möchte alle Personen im Umkreis betäuben und sprachlos machen *G*
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Ein Zitat von Anatole Lebreton dem Parfumeur passt so wunderbar....:
„Unter den fünf Sinnen ist der Geruchssinn derjenige, der unseren urtümlichen und tierischen Instinkten noch am nächsten liegt. Das Riechen ist etwas Wildes und Freies, ein Zugang zur Welt, um sie zu berühren und von ihr berührt zu werden. In der Kunst des Riechens liegt etwas Rohes, Barbarisches und Ungezähmtes. Aber ohne Parfum fühle ich mich wiederum nackt und schmucklos.
8 Antworten


:-)) der kommt auf die Merkliste... Klasse Kommentar.
Kompliment und Schlüppi-Wurf!