Schon der Name Connemara sprach mich an, würde ich doch gern einmal Irland besuchen mit seinen mild wilden Landschaften - und seinen freundlichen, hübschen Bewohnern.
Meine Englischlehrerin war Irin - rote Locken, Sommersprossen dazu stahlblaue Augen. Auch ihr Wesen war entzückend.
Mir fällt das amüsante Buch: Mit dem Kühlschrank durch Irland ein - eine Hommage an die Herzlichkeit der Iren - und natürlich denke ich,als Pferdemensch, an die lieben, zuverlässigen Connemara Ponies.
Der Duft hatte schon mal Vorschusslorbeeren - aber die löst er auch ein.
Auch der Auftakt ist ziemlich ursprünglich grün blütig - fast schon ungestüm. Gartennelke und Mimose machen herb und deutlich von sich reden - aufgefangen von der samtigen Rose und der hellen Freesie. Die Iris ist wieder herb pudrig dazu, aber angenehm weich. Pfirsich und Vanille runden diesen eigenwilligen, aber sympathischen Duft süßlich ab.
Für mich ist Connemara ein charaktervoller Duft, mit eigenem Kopf - mild wild wie die Landschaft, und eigenständig, wie die zu recht beliebten Connemara Pferde.
Die Connemarapferde sind, so meine Erfahrung, sehr eigenwillig und temperamentvoll, schwierig geradezu, zu viel ramsnasiges Vollblut drin. Der Duft gehört wohl eher zu Landschaft.