Traversée du Bosphore L'Artisan Parfumeur 2010
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Top Rezension
Bäh, Griesbrei!
Traversée du Bosphore ist ein Parfum, das ich überhaupt nicht verstehe. Ich habe mich vielleicht vorschnell damit angesprüht, nachdem mein Teststreifen eine recht interessante Pudrigkeit auswies. Die ist auch da, aber ausschließlich im Kopf. Es treten komplexe fruchtig-würzig-florale Noten hinzu. Das lässt dann mal kurz Assoziationen an quicklebendiges Treiben von Menschen und Gerüchen auf einem orientalischen Basar zu, hält aber auch nicht lange an.
Schnell, schon nach einer halben Stunde, übernimmt eine cremigbreiige, vanilleartige Note das Kommando, und die ist einfach nicht schön. Vielleicht ist es angebracht, das mit Kankuro als „Loukhoum“ zu bezeichnen - ich denke hier einfach nur Griesbrei! Zwischen Herznote und Basis muss man sich die Verbindung schon zusammenkünsteln, also etwa Gewürz plus Loukhoum gleich Orient, doch auf mich wirkt das uninspiriert zusammengeklatscht. Bei mir will der Funke nicht überspringen, und daher fasse ich mich ausnahmsweise kurz!
Schnell, schon nach einer halben Stunde, übernimmt eine cremigbreiige, vanilleartige Note das Kommando, und die ist einfach nicht schön. Vielleicht ist es angebracht, das mit Kankuro als „Loukhoum“ zu bezeichnen - ich denke hier einfach nur Griesbrei! Zwischen Herznote und Basis muss man sich die Verbindung schon zusammenkünsteln, also etwa Gewürz plus Loukhoum gleich Orient, doch auf mich wirkt das uninspiriert zusammengeklatscht. Bei mir will der Funke nicht überspringen, und daher fasse ich mich ausnahmsweise kurz!
8 Antworten


POKAL!
Ich mag ihn ebenfalls nicht, hatte mir wohl doch zuviele Hoffnungen gemacht. An mir roch er irgendwie künstlich, fast wie Gummibärchen :-(