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Top Rezension
...und ich behalt dich doch!
Normalerweise finde ich einen Duft sofort toll.
Oder eben nicht.
Nix mit “Der Duft muss erst erarbeitet werden.“ oder “In diesen Duft muss man reinwachsen.“
Pö, nö! Entweder gefällt oder gefällt nicht.
Hab ich gedacht.
Jahaaaa, ich wurde mal wieder eines Besseren belehrt.
Beim ersten Test, den ich eigentlich nur durchgeführt habe, weil ich wissen wollte, was vor 200 Jahren so als angenehm duftend galt, dachte ich:
Och ja, ist ja gar nicht so schlimm. Ganz ok, frischlich, bissl angekräutert .... hm ... kammermamachen, ist aber nichts für mich.
Das Pröbchen zog direkt in die Tauschabfüllungsschachtel um.
Aber er ging mir nicht aus dem Kopf.
Irgendwas in mir wollte ihn nochmal probieren.
Also nochmal aufgesprüht:
Irgendwie ist er ja wirklich schön...erinnert mich an irgendwas....grübel....an irgendwas Gemütliches. Aber wieso gemütlich? Das ist er doch eigentlich nicht....weiter grübel....aber nee, passt nicht zu mir.
Beim dritten Test, dieses eigentlich so harmlose Wässerchen liess mich nicht los, kam ich drauf:
Es duftet nach Garten, nach frisch geerntetem Gemüse, nach Händen, die eben noch Kräuter gepflückt haben, nach unsüßen Wiesenblumen und nach frischer Bettwäsche.
Warscheinlich gehe ich damit allen hier schon auf den Keks, weil ich immer von meinen Kindheitserinnerungen erzähle, aber auch hier geht es wieder nicht anders:
Ich bin mit meinen Großeltern im Garten, die Luft ist etwas kühl. Wir ernten Bohnen, Erbsen, den letzten Rhababer, die kleine Mydarkflower pflückt ein paar Gänseblümchen, meine Oma schneidet Kräuter.
Dann nach Hause, Gemüse putzen, Kräuter hacken, Gänseblümchen in ein kleines Glas.
In der Badewanne schrubbe ich mir den Gartendreck ab und schlüpfe dann müde und zufrieden zwischen die frischgewaschenen Decken.
Meine Oma erzählt mir eine Geschichte und streicht mir mit ihren immer noch kräuterduftenden Händen über den Kopf bis ich einschlafe.
Auf mich wirkt Eau de Noblesse unglaublich beruhigend. Der Duft hilft mir dabei, runterzukommen und einzuschlafen - sozusagen Notfallbachblütenmischung zum Aufsprühen.
Sollte mein Freund meckern, weil ich mir mit diesem hier schon wieder einen neuen Duft zulege, habe ich diesmal einen guten Grund:
Es ist eine medizinische Notwendigkeit.
So!
Oder eben nicht.
Nix mit “Der Duft muss erst erarbeitet werden.“ oder “In diesen Duft muss man reinwachsen.“
Pö, nö! Entweder gefällt oder gefällt nicht.
Hab ich gedacht.
Jahaaaa, ich wurde mal wieder eines Besseren belehrt.
Beim ersten Test, den ich eigentlich nur durchgeführt habe, weil ich wissen wollte, was vor 200 Jahren so als angenehm duftend galt, dachte ich:
Och ja, ist ja gar nicht so schlimm. Ganz ok, frischlich, bissl angekräutert .... hm ... kammermamachen, ist aber nichts für mich.
Das Pröbchen zog direkt in die Tauschabfüllungsschachtel um.
Aber er ging mir nicht aus dem Kopf.
Irgendwas in mir wollte ihn nochmal probieren.
Also nochmal aufgesprüht:
Irgendwie ist er ja wirklich schön...erinnert mich an irgendwas....grübel....an irgendwas Gemütliches. Aber wieso gemütlich? Das ist er doch eigentlich nicht....weiter grübel....aber nee, passt nicht zu mir.
Beim dritten Test, dieses eigentlich so harmlose Wässerchen liess mich nicht los, kam ich drauf:
Es duftet nach Garten, nach frisch geerntetem Gemüse, nach Händen, die eben noch Kräuter gepflückt haben, nach unsüßen Wiesenblumen und nach frischer Bettwäsche.
Warscheinlich gehe ich damit allen hier schon auf den Keks, weil ich immer von meinen Kindheitserinnerungen erzähle, aber auch hier geht es wieder nicht anders:
Ich bin mit meinen Großeltern im Garten, die Luft ist etwas kühl. Wir ernten Bohnen, Erbsen, den letzten Rhababer, die kleine Mydarkflower pflückt ein paar Gänseblümchen, meine Oma schneidet Kräuter.
Dann nach Hause, Gemüse putzen, Kräuter hacken, Gänseblümchen in ein kleines Glas.
In der Badewanne schrubbe ich mir den Gartendreck ab und schlüpfe dann müde und zufrieden zwischen die frischgewaschenen Decken.
Meine Oma erzählt mir eine Geschichte und streicht mir mit ihren immer noch kräuterduftenden Händen über den Kopf bis ich einschlafe.
Auf mich wirkt Eau de Noblesse unglaublich beruhigend. Der Duft hilft mir dabei, runterzukommen und einzuschlafen - sozusagen Notfallbachblütenmischung zum Aufsprühen.
Sollte mein Freund meckern, weil ich mir mit diesem hier schon wieder einen neuen Duft zulege, habe ich diesmal einen guten Grund:
Es ist eine medizinische Notwendigkeit.
So!
Aktualisiert am 25.09.2018 - 04:39 Uhr
7 Antworten


Wundervoll persönlich von Dir beschrieben!
Ich lese deine Kommentare sehr gerne und die persönlichen Empfindungen dabei machen das Ganze so wertvoll! Gönn dir ruhig was! :-)