13.04.2025 - 07:05 Uhr

Sebmaster
1 Rezension

Sebmaster
2
Lederhosen am Lagerfeuer
Durch den Weihnachtsrabatt magisch angezogen, suchte ich (mal wieder) einen neuen Duft. Etwas für die kältere Jahreszeit sollte es sein. Kantig, gerne mit Leder und Wärme.
Der neueste Montblanc, welcher mir direkt präsentiert wurde, war mir zu einfach. Zu sehr Baumharz.
„Gerne etwas… Mehr.“
Und so geleitete der etwas übereifrige Schuback-Mitarbeiter mich zum Regal der eigenen Molekül-Duftreihe.
Und was soll ich sagen, ich habe das bekommen, was ich verlangt habe. Und davon nicht zu knapp.
Mol Escence M startet in einer alten Blockhütte mit loderndem Kamin.
Ein alter bärtiger Mann sitzt in seinem knarzenden Stuhl davor und schmeißt fleißig Holzscheite ins Feuer.
Keine Jogginghose und Pantoffeln, eher die Richtung Jeans und Lederstiefel.
Der Start knallt auf jeden Fall heftig!
Auf dem Beistelltisch neben ihm, die offene Flasche Rum.
Wilder Westen innerhalb der ersten Sekunden und ich muss gestehen, ich war beinahe ein wenig geschockt, wie viel Bumms die paar Spritzer in sich tragen.
Die durchaus angenehme süßlich-alkoholische Note, wird schnell begleitet von einer orientalischen Würze.
Kreuzkümmel vernehme ich persönlich eher in einer Art Unterton. Hier und da sind sicherlich Parallelen da, Mol Escence M wirkt aber weitaus spitzer in der Nase.
Über die nächsten Minuten, wird der Duft dann langsam weicher. Die Leder-Gewürzmischung bleibt stets prominent, der Rauchakkord vom Beginn verschwindet. Nach 15-30 Minuten kommt sowohl eine Art Süßholz als auch Tonka-Untermalung hinzu.
In dieser nun ausgewogeneren Mischung aus orientalischen Gewürzen, maskuliner Ledrigkeit, serviert auf einem Holztablett, verbleiben wir dann auch. Lange. Wirklich lange. Und stets wahrnehmbar.
Für mich absolut nichts für die warme Jahreszeit und auch nicht für jeden Tag. Muss man mögen. Ich tus, zumindest manchmal. Das kann man von meinem Umfeld allerdings nicht durchwegs behaupten:
An den Tagen, an denen ich im Büro in meiner Rauchwolke saß, kam mehrfach die Frage einer Kollegin, was denn hier so merkwürdig (O-Ton: Unangenehm) riecht. Wörter wie „Kettenraucher“ und „Alkoholiker“ fielen. Wohl definitiv nichts für empfindliche Nasen die nur leichte Düfte abkönnen.
Mein neuer Winter-Lieblingsduft? Eher weniger.
Etwas für jedermann? Keineswegs.
Ein Fehlkauf? Keineswegs.
Vorher ausgiebig testen? Unbedingt!
Interessant? Definitiv!
Der neueste Montblanc, welcher mir direkt präsentiert wurde, war mir zu einfach. Zu sehr Baumharz.
„Gerne etwas… Mehr.“
Und so geleitete der etwas übereifrige Schuback-Mitarbeiter mich zum Regal der eigenen Molekül-Duftreihe.
Und was soll ich sagen, ich habe das bekommen, was ich verlangt habe. Und davon nicht zu knapp.
Mol Escence M startet in einer alten Blockhütte mit loderndem Kamin.
Ein alter bärtiger Mann sitzt in seinem knarzenden Stuhl davor und schmeißt fleißig Holzscheite ins Feuer.
Keine Jogginghose und Pantoffeln, eher die Richtung Jeans und Lederstiefel.
Der Start knallt auf jeden Fall heftig!
Auf dem Beistelltisch neben ihm, die offene Flasche Rum.
Wilder Westen innerhalb der ersten Sekunden und ich muss gestehen, ich war beinahe ein wenig geschockt, wie viel Bumms die paar Spritzer in sich tragen.
Die durchaus angenehme süßlich-alkoholische Note, wird schnell begleitet von einer orientalischen Würze.
Kreuzkümmel vernehme ich persönlich eher in einer Art Unterton. Hier und da sind sicherlich Parallelen da, Mol Escence M wirkt aber weitaus spitzer in der Nase.
Über die nächsten Minuten, wird der Duft dann langsam weicher. Die Leder-Gewürzmischung bleibt stets prominent, der Rauchakkord vom Beginn verschwindet. Nach 15-30 Minuten kommt sowohl eine Art Süßholz als auch Tonka-Untermalung hinzu.
In dieser nun ausgewogeneren Mischung aus orientalischen Gewürzen, maskuliner Ledrigkeit, serviert auf einem Holztablett, verbleiben wir dann auch. Lange. Wirklich lange. Und stets wahrnehmbar.
Für mich absolut nichts für die warme Jahreszeit und auch nicht für jeden Tag. Muss man mögen. Ich tus, zumindest manchmal. Das kann man von meinem Umfeld allerdings nicht durchwegs behaupten:
An den Tagen, an denen ich im Büro in meiner Rauchwolke saß, kam mehrfach die Frage einer Kollegin, was denn hier so merkwürdig (O-Ton: Unangenehm) riecht. Wörter wie „Kettenraucher“ und „Alkoholiker“ fielen. Wohl definitiv nichts für empfindliche Nasen die nur leichte Düfte abkönnen.
Mein neuer Winter-Lieblingsduft? Eher weniger.
Etwas für jedermann? Keineswegs.
Ein Fehlkauf? Keineswegs.
Vorher ausgiebig testen? Unbedingt!
Interessant? Definitiv!
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