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Bascoco11

Bascoco11

Rezensionen
6 - 10 von 59
Zurückhaltende Zitrik - cremige Gepflegtheit
Endlich habe ich mal wieder einen Duft entdeckt, der meiner Vorliebe für frische und cremige Düfte entgegenkommt. Der Flakon ist schlicht und weiß mit der einfachen Aufschrift: Angel Schlesser. Finde ich sehr schön. Den Duft hatte ich schon mindestens ein Jahr im Schrank stehen, bevor ich ihn letzte Woche geöffnet und getestet habe. Als ersten Geruch beim Aufsprühen nehme ich Zitrik war. Für mich riecht es nach Zitrone, aber von den angegebenen Duftnoten her ist es Mandarine und Bergamotte. Nach 15 min wird der Duft cremig. Riecht einfach so, als ob man eine leicht fruchtige Körpercreme aufgetragen hat. Erinnert mich persönlich sehr an den Pure Style von Betty Barclay. Nur hält der Femme länger und performt in der Sillage etwas stärker. Ist auch fruchtiger. Ansonsten haben die beiden die gleiche gepflegte Cremigkeit. Aktuell greife ich ganz oft zu dem Duft, obwohl das zu der Kälte im Moment noch gar nicht so recht passen will. Das liegt bestimmt daran, dass man bei diesem Parfum irgendwie an den Frühling denken muss. Ich finde, Femme hat Signature Potenzial. Ein guter dezenter Begleiter durch den Tag. Abends zum Ausgehen würde ich ihn persönlich nicht tragen, da die Sillage eher schwach ausfällt. Die Haltbarkeit ist bei mir mit 4-5 Stunden für ein Eau de Toilette in Ordnung. Finde den Duft sehr, sehr angenehm und trage ihn auch gerne vor dem Schlafen auf.
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Badeschaum - Spa - Duft mit ätherischer Sillage
Die Tresori d'Oriente Düfte sind wirklich sehr günstig. Aufgrund des sehr guten Preis-Leistungs Vehältnis darf man natürlich keine Wunder erwarten. Wobei z.B. der Byzantium aus der Reihe so gut riecht und performt, dass man dann doch im Stillen an die anderen der Reihe hohe Erwartungen hegt.
Der Forest Ritual verspricht rein vom Namen her ein Waldduft zu sein. Er startet beim Aufsprühen frisch und der Ingwer sorgt gleich dafür, dass der Duft ätherisch wirkt und bis in die Lungen zieht.
Auf meiner Haut verpufft dieser Eindruck sehr schnell. Das Parfum riecht sehr bald nur noch körpernah und eher nach einem Meeres - Prise - Algen Duschgel oder Badeschaum. Keinesfalls aber nach Wald. Es ist aber sehr angenehm und stört niemanden. Das ist ja schließlich auch schon etwas! Auf der Kleidung bleibt der Duft länger und entwickelt in der Basis etwas Harziges, Ätherisches. So hat sich bei mir zum Schluss doch noch ein leichtes Waldgefühl eingestellt. Seitdem sprühe ich den Forest Ritual nicht (nur) auf die Haut, sondern auch auf die Schulter. Ganz nett, aber für mich kein Nachkaufkandidat.
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Würzig, erdig, gediegen mit einem Hauch von Zitrik
Es gibt Cara Mia seit 2015. Berechtigterweise kann man ihn auch heute noch käuflich erwerben.
Ich habe den Duft schon länger. Aber erst heute wurde er geöffnet und getestet. Ein wirklich schöner und bemerkenswerter Duft. Ganz anders als seine rosafarbenen Flanker ist das beige - braune Cara Mia absolut mein Fall. Wie gut, dass ich ihn endlich entdeckt habe! Aber besser spät als nie:)
Der Beginn beim Aufsprühen ist durch die Bergamotte und Mandarine erst einmal zitrisch. Es dauert keine Minute, dann gesellt sich die durch den Pfeffer und den Koriander begleitete Würzigkeit hinzu.
Iris sorgt für eine trockene Pudrigkeit, ganz leicht abgemildert durch die Jasminblüten. Der angegebene Pfirsich geht mir unter. Ich nehme in dieser Phase kaum Pfirsich wahr. Nach und nach kommen Patchouli mit Labdanum in einer erdig balsamischen und holzigen Kombination zum Zuge.
Jetzt kommt mir der Duft sehr, sehr bekannt vor. Ja, es ist dem Bottega Veneta wirklich ähnlich. Während aber beim Bottega Venetta nach und nach das Leder zur Geltung kommt, bleibt beim Cara Mia bis zum Drydown eine leichte Zitrik, die im Duft mitschwingt. Hier merke ich nun auch eine gewisse Süße, die wohl durch den Pfirsich kommt. Das macht ihn für mich noch etwas tragbarer als den Bottega Veneta. Auch habe ich sehr gerne Weihrauch in der Basis. Das sorgt hier beim Cara Mia für eine besondere und elegante Note.
Ich persönlich bin begeistert und hätte kenesfalls einen so schönen und besonderen Duft erwartet.
Cara Mia ist keinesfalls ein Blindkaufkandidat, aber absolut testenswert, wenn man holzig - würzig-balsamisch mag.
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Winterliche Zitrone
Den Nagaranga & Santal Citroné, hatte ich mir aus Interesse und weil er im Angebot war, bei einer Parfumerie online dazubestellt. Zugegebenermaßen ein Blindkauf. Aber die Rezensionen und Statements hier zu diesem Duft gaben mir die Sicherheit, dass dieser Duft genau in mein Beuteschema fällt. Zitrisch, frisch, holzig und sogar etwas würzig dabei.
Das war noch im Sommer.
Beim Testen ist sofort der Zitronengeruch hausgemachter Limonaden, die man inzwischen in vielen kleinen Restaurants bekommt, aufgefallen. Und das heftig! Mein erster Eindruck. Das riecht sehr, sehr Bio. Ob wir uns anfreunden können?
Es musste erst der Herbst kommen und die kälteren Tage, damit sich dieser Duft so entfalten konnte, dass ich ihn wirklich lieben lernte. Im Sommer hatte ich linear Zitrone und Mandarinenschale wahrgenommen und dann war er auch nach drei Stunden wieder verschwunden.
Aber jetzt in der Kälte hält er bei mir 4-6 Stunden. Immer noch ist die Zitrone hier für mich die prominenteste Note, aber der Kardamom, später das etwas erdige vom Patchouli und in der Basis die Hölzer kommen jetzt zum Vorschein. Eine tolle Erfrischung in der kalten Jahreszeit und ein Gruß vom Sommer. Dazu dann das Heimelige vom Winter mit Gewürzen und Sandelholz. Bah, ist der gut für mich. Wellness pur!
Wird bei mir Dauergast werden:)
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Minze, nicht nur für den Sommer
Vom Namen her, vermutete ich zunächst, es handle sich um einen reinen Minzeduft. Nachdem ich von einer lieben Parfuma eine Probe von Menta y Menta geschickt bekommen hatte, merkte ich schnell, dass es hier noch andere Duftnoten gibt, die die Minze in der Haltbarkeit unterstützen und das Parfum sehr natürlich wirken lassen. Inzwischen bin ich eine begeisterte Anhängerin von Minze in Düften geworden. Woran dieser Duft nicht ganz unschuldig ist.
Der Beginn ist beim Aufsprühen kurz alkoholisch und sehr sehr schnell ist die Minze da. Es riecht sehr natürlich, etwa so wie frisch aufgebrühter Tee. Aber nicht aus dem Beutel, sondern frisch aus dem Garten. Ich nehme den ganzen Verlauf durch ein bißchen Zitrone war. Nach einer Stunde gesellt sich nach meiner Wahrnehmung der Jasmin dazu, der die Haltbarkeit der eigentlich flüchtigen Minze wesentlich verlängert. Kaffeenote bekomme ich leider nicht. Wäre bestimmt interessant gewesen. Wie hier bei den Rezensionen zuvor schon erwähnt, finde auch ich den Menta y Menta sehr belebend und erfrischend. Auch bei mir hält er eine ganze Weile. Tatsächlich so 5-6 Stunden. Die Minze bleibt so 3-4 Stunden und danach ändert sich der Duft wirklich. Ich meine es ist der Jasmin, der hier auf eine sehr schöne und unaufdringliche Art durchkommt. Es ist dann auch eine leichte Süße da. Der Duft ist das ganze Jahr tragbar. Immer, wenn man erfrischt werden will.
Im Sommer kommt er bei mir besonders oft zum Einsatz. Wenn es richtig heiß ist, layere ich den Duft gerne mit Herba Fresca von Aqua Allegoria. Dann wird die Minze noch intensiver und die Wirkung vom eher kurzlebigen, aber powervollen AA doch erheblich gestreckt. Das kommt auch bei den Mitmenschen in der unmittelbaren Umgebung sehr gut an.
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