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HolgerGo

HolgerGo

Rezensionen
1 - 5 von 7
Mein erster Gedanke war "Karneval" und dass solls jetzt sein?
Das erste Mal, dass ich Alexandria II gerochen habe, ist schon eine ganze Weile her. Damals wurde der Duft aber schon gut gehyped und so hatte ich entsprechend hohe Erwartungen.
Und dann... "Haarspray" "Karneval"...? Echt jetzt? Das solls sein? Ich war ein wenig enttäuscht und gleichzeitig auch froh, immer hin könnte ich hier ein wenig (hust) Geld sparen...
Trägt man Alexandria II dann aber auf, passiert es doch, das Haarspray verwandelt sich in eine unglaublich schöne Aura, die warm, holzig, intensiv und besonders ist. Ob es nun der Lavendel oder das Oud sind, die im Opening mich an Haarspray erinnern weiß ich nicht, es bleibt auch nicht so intensiv, geht aber dennoch nicht in Gänze weg. Es kommt aber eine dezente Süße dazu, die den Duft besonders macht.
Es gibt kaum Rose-Oud Düfte, die mir gefallen, zumindest nicht klassische Rose-Oud Düfte. In der Regel bekomme ich Oma oder Seifen Vibes, die mir nicht gefallen. Dabei scheue ich mich nicht vor intensiven / orientalischen Düfte (Black Gemstone, Ombre Nomade, Jubilation Man, oder auch den Silver Oud von Amouage - um nur ein paar zu nennen). Alexandria II schafft es das Thema aufzugreifen und für mich völlig eigenständig und kreativ zu interpretieren. Tatsächlich habe ich auch nur einen Duft bisher gerochen, der dem Alexandria II ähnelt, ohne eine andere Alexandria Variante zu sein (bei denen mich die eben angesprochenen Duftassoziationen stark stören -III oder die Animalik umhaut - Orientale). Sehr ähnlich war für mich der Beyond the Wall von Gritti, der für mich aber zu süß war und nicht so stimmig wie der Xerjoff.
Preislich ist das hier natürlich nicht mehr günstig, aber Haltbarkeit und Silage sind zumindest dementsprechend atomar.
Es ist auf jeden Fall ein besonderer Duft, den man evtl. nicht unbedingt im Büro tragen sollte (auch auf Grund der Intensität), ihn aber nur zu besonderen Anlässen zu tragen, wäre am Ende auch zu schade...
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Baccarat ach nee doch nicht
Beim ersten Riechen dachte ich sofort an Baccarat Rouge und hab mich gefragt, warum?
Trägt man Torino 22 dann aber, so machen sich schon deutliche Unterschiede bemerkbar und er ist ein sehr schöner, gefälliger Alltagsduft, der auch gut im Umfeld ankommt. Darin liegen sowohl Stärke als auch Schwäche des Duftes. Er ist wirklich gut, riecht schön, hält ordentlich und hat eine gute Silage. Tragen kann man ihn immer, für mich kommen eher Frühlingvibes durch, aber an sich geht er das ganze Jahr und versprüht einfach gute Laune.
Einziges Manko die bereits angesprochene Gefälligkeit. In letzter Zeit war er mir häufig zu langweilig, der Eukalyptus / Safran Vibe zu deutlich im Vordergrund. Aber ich bin mir sicher, dass das wieder vergeht und er wieder seine Zeit bekommt.
Im Vergleich zu den anderen Torino finde ich ihn mit Torino 21 am besten.
21 ist definitiv kreativer, eigenständiger und für den Sommer eine absolute Topempfehlung. Mit 23 konnte ich nichts anfangen, der hatte für mich zu starke Neroli - Weichspüler Anklänge, ähnlich wie Orange Flamingo, der für mich auch nicht geht...

Umverpackung und Flacon Xerjoff typisch grandios!
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Nicht immer, aber dann besonders
Blessed Baraka ist für mich schon ein nicht allzu leichter Duft, keiner zu dem ich einfach so greife. Der Moschus ist für meine Nase schon recht schwer, fast schwülstig drückend. Dazu kommt eine ordentliche Portion gewürzte Süße. Im Sommer ein Tabu, sinken die Temperaturen, dann macht der Duft schon Lust auf die kühle Jahreszeit. Ich bekomme auf jeden Fall eher Weihnachtszeit Vibes. Haltbarkeit und Silage sind Top und preislich ist Initio definitiv auch eine gute Wahl.
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Mein erster Nischenduft
OFG war mit Xerjoff Renaissance mein erster Nischenduft. Seine Faszination hält bis heute an.
Die Holzigkeit, die Intensität, der Safran und die leichte Süße machen ihn unverkennbar. Dabei ist er super gefällig und wirkt auf mich sowohl seriös - fast schon Bürotauglich (vllt. eher bei einem wichtigen Anlass) als auch perfekt für jede Ausgeh-Situation (und mal ehrlich, auch einen Ombre Nomade habe ich schon auf der Arbeit getragen...).
Die Haltbarkeit ist super und auch die Ausstrahlung nicht zu verachten. Für mich war es ein super Einstieg in die Nischenwelt und bleibt auch heute noch ein Immer-Geher für mich.
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geschliffener Profumo
Bin wohl zu spät zum Parfum Game gekommen und besitze den Profumo nicht. Mehrfach gerochen war er mir ein wenig zu kantig. Mit dem neuen Parfum sind die Kanten weg und manchmal ist es genau das, was das Tragen des Parfums im Alltag leicht und zu einem guten Immer-Geher macht. Aber es fehlen eben auch diese Kanten und so schön und frisch und gefällig der Duft ist, so langweilt er doch auch ein wenig.
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