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Jonnalily512

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Rezensionen
Irgendwie ja, irgendwie nein
Vorab, ich hab es nicht so mit Rose... Tuberose ist okay, aber ansonsten bin ich da eher vorsichtig. Doch in letzter Zeit gab es immer wieder Rosendüfte, die mich überrascht und erstaunt haben, deshalb dachte ich: let's give it a try!
Beim ersten Aufsprühen war meine erste Reaktion: Oh Gott, nein! Extrem viel Rose, ein bisschen altbacken, gar nicht meins. Da ich gleichzeitig am anderen Arm noch eine andere Probe probiert habe, erstmal darauf konzentriert. Doch beim Bewegen kam dann die Überraschung: ein wunderschöner Duft kam mir entgegen. Ich konnte es kaum glauben. Kam der wirklich vom Rose Amira, den ich vorher noch so unausstehlich fand?
Die Rose entwickelte sich, wurde ein bisschen sanfter, weicher. Auf ein Mal wirkte Rose Amira sehr teuer, edel und oppulent, aber ohne zu viel zu sein.

So ganz kann ich mich immer noch nicht entscheiden, mag ich ihn nun, mag ich ihn nicht? Mag ich ihn, aber nicht unbedingt an mir? Passt er überhaupt zu mir?
Wahrscheinlich teste ich ihn noch 1-2 Mal, aber vermutlich geht der weiter an meine Schwester. An einem Alt-/ Goth Girly wie ihr kann ich mir den Duft sehr gut vorstellen!
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Anders als erwartet
Da der Narcisso Pure Musc einer meiner Lieblinge, insbesondere für Frühjahr und Sommer, ist, musste ich diesen hier unbedingt testen! Was soll ich sagen?
Erwartet hatte ich etwas anderes, etwas sauberes, cremiges. Und trotzdem mag ich ihn irgendwie, auch wenn er bei mir eher süß-floral daher kommt mit viel weißen Blüten, Jasmin und Vanille. Er hat was nostalgisches, erinnert mich an ein Parfüm aus meiner Kindheit (auch wenn ich nicht mehr weiß, welches).
Wer allerdings etwas wie seinen Vorgänger erwartet, wird enttäuscht. Frische Wäsche bekomme ich nicht, weder Waschmittel noch Weichspüler. Vergleiche mit Blanche oder Muse liegen für mich sehr fern, so wie sich der Duft bei meiner Hautchemie entwickelt. Clean ist er auf eine Art und Weise vielleicht, wäre aber nicht meine erste Assoziation. Erst im Dry Down entwickelt er sich so weit, dass ich ihm eine gewisse Cremigkeit zu gestehe.

Fazit: Ist ein durchaus netter Duft, der sich gut im Alltag tragen lässt: unaufdringlich, weich, süß. Aber das besondere Etwas hat er nicht. Und die reine Sauberkeit vom Vorgänger strahlt er ebenfalls nicht aus. Für mich ein Kann, aber kein Muss.
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Liebe auf den ersten Sprühstoß
Gleich vorab, ich liebe Vanille-Düfte und es dürfen für mich auch gern süße, gut gemachte Gourmands sein! Schon seit ich ein junges Mädchen war und mein erstes Vanille-Parfüm geschenkt bekam (Bettina Bartys Vanille Parfüm, heute sehe ich allerdings nur noch die Bodylotion im Verkauf). Nachdem ich aber meine Liebe für Diptyques Eau Duelle entdeckt habe, der ebenfalls kein gewöhnlicher Vanille-Duf ist, dachte ich mir, warum nicht Mal neue Wege beschreiten und Vanille auf andere Art erkunden. Um grüne Düfte machte ich bisher immer einen Bogen, da ich dachte, sie nicht zu mögen. Doch Vanilla Planifolia überzeugt mich.

Beim ersten Aufsprühen öffnet der Duft grün, fast schon leicht zitrisch, auf meiner Haut. Doch nur für die ersten paar Minuten nehme ich dies war. Danach mischt sich der Duft sehr schön mit der eigenen Körperchemie und entwickelt sich bei mir erst weiter ins Grüne, die Vanille kommt stärker durch und bringt eine leichte Würze rein. Dann verliert sich das Grüne mehr und mehr. Es bleibt eine würzige, nur leicht süßliche Vanille, an der ich nicht aufhören kann zu riechen!

Natürlich ist der Duft verhältnismäßig "simpel" mit nur einer Note. Dafür macht er dennoch eine schöne Entwicklung durch, finde ich. Er ist erwachsen, elegant, weich und strahlt Komfort aus. Für mich ein Allrounder, für jede Jahreszeit und jeden Anlass, aber besonders als Alltagsduft im Herbst und Winter passend.
Ist wohl mein neuer Lieblingsduft und sehr bald muss eine FB her.
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