TonyTonka

TonyTonka

Rezensionen
11 - 15 von 25
TonyTonka vor 2 Monaten 6 9
10
Flakon
8
Sillage
9
Haltbarkeit
7
Duft
Il Accento
Eines der Aushängeschilder Xerjoffs. Der Accento war mein erster getesteter Xerjoff. Mittlerweile bin ich bei 57, wenn man die Kemis und Casamoratis dazuzählt. Eine ganz schöne Menge. Mich hatte die Marke irgendwie in seinen Bann gezogen. Die Flakons, die Boxen, auch der Name hatten irgendwie Einfluss auf mich. Momentan bin ich allerdings nicht mehr so überzeugt und die neuen Releases gehen auch eher unbeachtet an mir vorbei. Wenn ich ein Fazit ziehe, welche Düfte mir aus dem Italienischen Dufthaus gefallen haben von den bisher getesteten, bleibt gerade mal eine Handvoll übrig. Eher ein schlechtes Ergebnis. Trotzdem kitzelt es mich doch ab und zu in der Nase, meine Reise fortzusetzen.

Der Accento zählt eindeutig mit zu den bekanntesten Düften aus dem Hause Xerjoff. Damals noch im Samtflakon und der gepolsterten Hochkantverpackung, heute glänzend Lila und in Plastikhülle.
Bei meinem ersten Test war ich hin und weg. Dieses zitrisch-fruchtige Opening, mit den Blumen im Hintergrund, welches sich dann in einen Moschus-Vanille-Dry Down entwickelt, Wow!

In der Zeit hat sich aber scheinbar mein Geschmack oder mein Geruchssinn etwas verändert. Heute hat er für mich eine sehr stechende Haarspray-, Synthetiknote. Eine echt stechende Störnote, welche auch nicht verschwinden will. Die Schönheit, welche ich damals in ihm gesehen habe ist zwar nicht ganz weg, aber sie ist doch dadurch sehr in den Hintergrund gerückt.

Zwischendurch habe ich dann aber doch immer mal wieder Lust ihn zu Testen. Vielleicht weil noch ein kleiner Funke Hoffnung da ist, dass sich doch etwas geändert hat. Bisher blieb das aber aus.
Eigentlich sollte ich es mittlerweile wahrscheinlich besser Wissen und der Marke den Rücken kehren… aber da ist noch dieser Xerjoff-Zauber, der nicht ganz verschwinden will. Vielleicht muss ich nach einem anderen Haus suchen, was das in mir hervorruft…. vielleicht…
9 Antworten
TonyTonka vor 2 Monaten 7 6
10
Flakon
8
Sillage
8
Haltbarkeit
6.5
Duft
Oxford Street 400, London
Der „400“ von Xerjoff, aus der JTC-Kollektion bezieht sich auf das Selfridges Kaufhaus in London, in der Oxford Street 400. Ein Luxus-Kaufhaus welches zumindest architektonisch betrachtet, schon einiges hermacht. Ein Ort der Schickimicki High-Society, demnach absolut kein Ort für mich. Vom Gedanken her, wie so ein Ort riechen könnte, kommen mir da Dinge wie Champagner, edle Blumen, hochwertiges Holz und evtl. auch Leder in den Sinn.

Mit der Blumigkeit lag ich zumindest schonmal gar nicht so verkehrt. Der 400 öffnet mit einer sehr Blumigen Note – Rosen, Ylang-Ylang -, vermischt mit Honig. Diese Honignote erinnert mich sehr an den Naxos (den ich eben so wenig mag). Im Verlauf kommt dann eine leichte Würzigkeit durch, sowie auch heller Tabak. Xerjoff-like bekommt man im DD dann Vanille, jedoch hier scheinbar ohne den Moschus, der doch sonst sehr Häufig bei Xerjoff zu finden ist. Trotz der Ähnlichkeit zum Naxos, ist es ein eigener Duft, der seinen eigenen Weg einschlägt.

Ich würde sagen das sich meine Gefühle gegenüber der Schickimicki-Kultur und der des Duftes gegenüber decken. Ob der 400 hier das Thema gut aufgegriffen und umgesetzt hat, kann ich wahrscheinlich nicht genau beurteilen, da mir da die Erfahrung so eines Ortes fehlt. Trotzdem würde ich sagen, dass ich mir gut vorstellen könnte das der Duft gut dorthin passt. Süß und Blumig, mit etwas Holzigem trifft es schon.

Meinen Geschmack trifft also weder das Thema, noch der Duft, dennoch finde ich ihn passend zu der JTC-Kollektion. Dieser Klub darf gerne von anderen gejoyned werden, die mehr mit dem 400 anfangen können. Generell muss ich aber sagen, dass die JTC-Reihe schon den ein oder anderen kreativen und schönen Duft bereit hält und Geschmäcker sind nunmal unterschiedlich :)
6 Antworten
TonyTonka vor 2 Monaten 9 10
10
Flakon
8
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
Erinnerung durch Meersalz-Creme
Vielleicht bin ich hier etwas voreingenommen, da ich eine schöne Erinnerung mit dem Duft verbinde, die mir alleine beim Gedanken an Duft sofort wieder in den Kopf kommt.
Aber ich versuche mal ganz neutral den 40 Knots zu beschreiben.

Die Zuordnung „Aquatisch“ kann ich ehrlich gesagt überhaupt nicht nachvollziehen. Ich bekomme hier eher etwas würzig-süßlich-cremiges, eher ein Spiel zwischen Salzig und Süß. Auch bei der Einordnung „Sommer“ gehe ich nicht 100% mit. Er kann schon was für Temperaturen bis 22-23° sein, aber mMn ist er nix für den Hochsommer. Da wäre er mir zu anstrengend. Ich finde er passt super in den Frühling, wenn noch etwas kühle Luft weht und die Temperaturen noch im Rahmen sind.

Da die Duftnoten – wie bei der JTC-Reihe üblich – nicht angegeben sind, kann ich nur mutmaßen was ich hier rieche. Ich bekomme zu Beginn etwas Grapefruit mit Weihrauch, evtl. auch etwas Rose. Im späteren Verlauf kommt dann eine Cremigkeit dazu durch Sandelholz und Vanille. Das salzige Thema eines Schiffes, welches auf dem Meer reist, finde ich sehr gut getroffen. Man bekommt tatsächlich so eine gewisse salzige Meeresbrise. Im Drydown bekomme ich dann auch etwas in Richtung Nivea-Creme und eine leichte Süße. Ich hätte nicht gedacht das dieser Duft so beliebt ist, da er schon etwas spezieller ist und für meinen Geschmack nicht so eine Massentauglichkeit hat, wie bspw. Torino 21 oder Accento.

Alles in allem ein sehr solider Duft und für mich auch ganz besonders, da er immer wenn ich an ihn denke, eine sehr schöne und besondere Erinnerung in mir hervorruft. Einen Test ist er auf jeden Fall wert da er – wie ich finde – zu den kreativeren Düfte von Xerjoff gehört und das Thema „40 Knots“ wirklich gut aufgreift.
10 Antworten
TonyTonka vor 2 Monaten 8 14
10
Flakon
6
Sillage
7
Haltbarkeit
7
Duft
'Ilm …
… ist ein Duft – so viel kann man vorwegnehmen – der nichts für jeden ist. Klar, Oud ist immer so eine Sache, jedoch stellen viele Oud immer gleich mit Fäkal, Bauernhof, o.ä.
Dabei kann Oud so vieles sein, süßlich, ledrig, der Geruch nach trocken Früchten, Grün, uvm.
Beim 'Ilm allerdings kann ich diese Assoziation verstehen, auch wenn ich den Bauernhof hier nicht so stark bekomme, wie manch anderer. Für mich ist er eher Herb, torfig, holzig und ein wenig sauer/süßlich, fast wie Wildbeeren. Wenn ich den Duft rieche, kommen mir Bilder von der Schottischen Küste, rauer Wind, nasses Holz, torfiger Single Malt. Einen Verlauf macht der 'Ilm gar nicht, bis sehr dezent durch. Er bleibt holzig von Anfang bis Ende und legt höchstens etwas von der Torfigkeit ab und wird leicht Beeriger. Ich würde auf jeden Fall sagen das er was für Oud interessierte ist, da man hier keinen süßen oder cremigen Alltags- oder gar Mainstreamduft bekommt. Vielleicht ist er etwas für Leute die die unterschiedlichen Facetten von Oud interessieren und die schon eine etwas geschultere Nase in diesem Bereich haben. Ein Test ist er auf alle Fälle Wert, auch wenn er für meinen Geschmack einfach zu herb und Linear ist. Es ist immer wieder Interessant zu sehen was dieser Duftstoff alles für Möglichkeiten bietet, je nach Bearbeitung, Herkunft und Alter.

Noch ein kleiner Nachtrag.
Ich habe sowohl den alten 'Ilm von Kemi, als auch die Xerjoff´sche Neuauflage ausgiebig Testen können und muss sagen das hier (höchstens auf Grund der Reifung) so gut wie keine Unterschiede zu erkennen sind.


14 Antworten
TonyTonka vor 9 Monaten 8 10
7
Flakon
8
Sillage
8
Haltbarkeit
8.5
Duft
Ensar Tours – enjoy it!
Wir laden Sie ein, auf eine Olfaktorische Reise.
Entfliehen Sie dem Alltag und kommen Sie mit uns auf den Ausflug Ihres Lebens!

Beginnend mit einer Erkundung unserer Bananenplantagen und natürlich der Verkostung eines unserer haugemachten Shakes, ziehen wir weiter zu den wundervollsten Stränden der Insel. Hier erwarten Sie frische Kokosnüsse der dort wildwachsenden Palmen.
Von hier aus geht es dann weiter zu den Macadamia-Bäumen, für einen kleinen Snack. Aber nicht ohne vorher noch einen kleinen Abstecher zu unserem Gewürz-Basar zu machen. Decken Sie sich ein mit den wundervollsten Gewürzen aus aller Welt.
Mit Gefüllten Taschen und frisch gestärkt, treten wir nun das Herzstück einer jeden Ensar-Tour an:

Die Oud-Wälder!

Schauen Sie sich die schönsten Agar-Bäume an und,… riechen Sie es? Richtig, hier wird unser Weltbekanntes Oud-Öl produziert. Nur zu, nehmen sie sich eine kleine Probe mit.
Nach einem Tag voller schöner Erlebnisse, lädt unser Koch Sie noch zu einem leckeren Nachtisch ein, Grießbrei a la Tropica. Zum Abschluss wartet dann ein Espresso auf Sie, welcher aus unseren Spezialbohnen hergestellt wird.

Warten Sie also nicht, Besuchen Sie uns auf Ensar-Island!
10 Antworten
11 - 15 von 25