
TonyTonka
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Spaziergang
Ich höre nur das Knacken der Äste unter meinen Füßen. Atme die feuchte, kalte Luft. Die Blätter der Bäume streifen meine Arme und befeuchten meine Jacke.
Es hat etwas beruhigendes Morgens, wenn der Tau sich auf die Pflanzen und Blätter der Bäume legt, alleine durch den Wald zu spazieren.
Hin und wieder liegen am Wegrand umgestürtze, morsche Bäume. Die lockere feuchte Erde unter den herabgefallenen Blättern am Wegrand duftet nach Natur. Die kalte Luft weht zwischen den Ästen hindurch.
Umso näher ich meinem Zuhause komme, desto mehr rieche ich den Geruch des Feuers im Kamin. Noch ein letztes Mal bevor ich den Wald verlasse, nehme ich einen tiefen Atemzug der frischen Luft. Es riecht nach morschem Holz und lockerer feuchter Erde.
Dann betrete ich das Haus. Das Feuer Knackt und die winterliche Deko, der Zimtstangen und Nelken wehen mir in die Nase. ich ziehe meine Schuhe und Jacke aus und setze mich vor den Kamin. der Geruch der frischen Winterluft hängt noch an meinen klamotten und ich beginne mich aufzuwärmen.
Es hat etwas beruhigendes Morgens, wenn der Tau sich auf die Pflanzen und Blätter der Bäume legt, alleine durch den Wald zu spazieren.
Hin und wieder liegen am Wegrand umgestürtze, morsche Bäume. Die lockere feuchte Erde unter den herabgefallenen Blättern am Wegrand duftet nach Natur. Die kalte Luft weht zwischen den Ästen hindurch.
Umso näher ich meinem Zuhause komme, desto mehr rieche ich den Geruch des Feuers im Kamin. Noch ein letztes Mal bevor ich den Wald verlasse, nehme ich einen tiefen Atemzug der frischen Luft. Es riecht nach morschem Holz und lockerer feuchter Erde.
Dann betrete ich das Haus. Das Feuer Knackt und die winterliche Deko, der Zimtstangen und Nelken wehen mir in die Nase. ich ziehe meine Schuhe und Jacke aus und setze mich vor den Kamin. der Geruch der frischen Winterluft hängt noch an meinen klamotten und ich beginne mich aufzuwärmen.
6 Antworten
Meine Nummer 1!
Weit über die Berge Yunnans, verläuft nun schon die Spur. Immer weiter angetrieben von dem süßlich-Animalischen Duft verfolge ich die Fährte. Zwischen Teefeldern, vorbei an tiefblauen Seen, welche gespickt sind mit Lotusblüten, lockt mich die Neugier.
Der Geruch zieht mich in einen tiefen Uralten Wald, welcher Anfangs noch von kleinen Bäumen an denen Reife Zitrusfrüchte hingen, gesäumt war. Immer tiefer geht es in den Wald. Knorrige Bäume mit riesiegen Ästen und Stämmen wachsen hier seit Urzeiten ungehiendert Dicht aneinander. Nurnoch teilweise erreicht das Orangefarbene Sonnelicht die wenigen Stellen des Bodens, an denen noch Platz zum gehen ist.
Dann vom weiten sehe ich Ihn. Der süßlich-Animalische Geruch ist nun gemischt mit den Bäumen des Waldes, kaum steigerbar. Stolz trägt er das Geweih, der Hirsch der mich nun bis hoch an die Gipfel der Chinesischen Berge gelockt hat.
Nur um dann mit einem kurzen Blick, wieder im Schatten des Waldes zu verschwinden. Doch sein Duft bleibt...
Der Geruch zieht mich in einen tiefen Uralten Wald, welcher Anfangs noch von kleinen Bäumen an denen Reife Zitrusfrüchte hingen, gesäumt war. Immer tiefer geht es in den Wald. Knorrige Bäume mit riesiegen Ästen und Stämmen wachsen hier seit Urzeiten ungehiendert Dicht aneinander. Nurnoch teilweise erreicht das Orangefarbene Sonnelicht die wenigen Stellen des Bodens, an denen noch Platz zum gehen ist.
Dann vom weiten sehe ich Ihn. Der süßlich-Animalische Geruch ist nun gemischt mit den Bäumen des Waldes, kaum steigerbar. Stolz trägt er das Geweih, der Hirsch der mich nun bis hoch an die Gipfel der Chinesischen Berge gelockt hat.
Nur um dann mit einem kurzen Blick, wieder im Schatten des Waldes zu verschwinden. Doch sein Duft bleibt...
5 Antworten
Unsere Grüne Lunge
Borneo und Neuguinea, zwei der größten Inseln unserer Erde. Von Regenwäldern überzogen und somit ein großer und wichtiger Teil unserer grünen Lunge. Zudem ein Lebensraum von verschiedensten Tier- und Insektenarten. Faszienierende Natur, teils unberührt und abgeschottet von unserer turbulenten und lauten Welt.
Genau hierher, ins Herz dieser Grünen Wälder, werden wir versetzt.
Der grüne und feuchte Geruch der nassen Blätter und des Bodens,Morsches Holz und Moosüberzogene Rinde. Stille, keine Geräusche von Autos und Menschen, nur die vereinzelten Geräusche der Pflanzen und Tiere. Hier und da wachsen ein paar helle Blumen, kaum Sichtbar. Um einen herum nur dichtes Grün und Baum an Baum gereiht. Ein paar der Bäume tragen auch Früchte. Süß, reif und schmackhaft. Alles vom Tau der feuchten Luft überzogen.
Egal ob 1984 oder 2024, hier ist die Welt in Ordnung.
Genau hierher, ins Herz dieser Grünen Wälder, werden wir versetzt.
Der grüne und feuchte Geruch der nassen Blätter und des Bodens,Morsches Holz und Moosüberzogene Rinde. Stille, keine Geräusche von Autos und Menschen, nur die vereinzelten Geräusche der Pflanzen und Tiere. Hier und da wachsen ein paar helle Blumen, kaum Sichtbar. Um einen herum nur dichtes Grün und Baum an Baum gereiht. Ein paar der Bäume tragen auch Früchte. Süß, reif und schmackhaft. Alles vom Tau der feuchten Luft überzogen.
Egal ob 1984 oder 2024, hier ist die Welt in Ordnung.
3 Antworten
Ein Spaziergang...
… durch Vientiane, die Laotische Hauptstadt.
Sie liegt direkt am Mekong, welcher quasi die Grenze zwischen Thailand und Laos bildet.
Laut Dmitry Bortnikoff soll Lao Oud einen genau dorthin versetzen und wie ein Spaziergang durch diese spannende Stadt sein, aus welcher das Oud-Öl stammt, welches das Grundgerüst des Duftes ist.
Das Oud was hier verwendet worden ist, ist für Laotisches Oud ein sehr Characterstarkes und begleitet einen von Anfang bis Ende. Ich nehme auch eine leichte Animalik war, welche aber keinesfalls störend oder abschreckend ist. Sie ist sehr gut eingebunden und gibt dem Duft etwas leicht Kantiges (wirklich nur sehr leicht). Zu dem Oud gesellen sich ein paar Florale Noten durch Magnolie und Kamille. Aber Bortnikoff versteht es meiner Meinung nach sehr gut Florale Noten zu benutzen und sie nicht schwülstig oder opulent wirken zu lassen. Sie unterstreichen vielmehr den Character des Ouds und schwingen ganz leicht mit. Im weiteren Verlauf kommt ein trockener, unsüßer Kakao hinzu welcher sich nahtlos in eine Kaffeenote wandelt. Diese Kaffeenote ist für mich die authentischste, welche ich bisher gerochen habe. Alle diese Noten stechen einzeln kaum hervor, sondern schwingen eher um das Oud herum und heben den tollen Character immer wieder hervor und wirken mal etwas Floraler, mal etwas „Gourmandiger“ durch Kaffee und Kakao (auch wenn dies für mich keinesfalls ein Gorumand ist). Alles in Allem ist auch dieser Bortnikoff wieder mal sehr natürlich, ich rieche keine Synthetik oder störenden Noten heraus.
Da ich oft von Laotischem Oud sehr angetan bin, war es kaum verwunderlich das dieser Duft mich so verzaubert und nun einen sehr besonderen Platz in meiner Sammlung einnimmt.
An alle die sich für Oud begeistern können und nicht vor Animalik zurückschrecken:
Testen lohnt sich!
Sie liegt direkt am Mekong, welcher quasi die Grenze zwischen Thailand und Laos bildet.
Laut Dmitry Bortnikoff soll Lao Oud einen genau dorthin versetzen und wie ein Spaziergang durch diese spannende Stadt sein, aus welcher das Oud-Öl stammt, welches das Grundgerüst des Duftes ist.
Das Oud was hier verwendet worden ist, ist für Laotisches Oud ein sehr Characterstarkes und begleitet einen von Anfang bis Ende. Ich nehme auch eine leichte Animalik war, welche aber keinesfalls störend oder abschreckend ist. Sie ist sehr gut eingebunden und gibt dem Duft etwas leicht Kantiges (wirklich nur sehr leicht). Zu dem Oud gesellen sich ein paar Florale Noten durch Magnolie und Kamille. Aber Bortnikoff versteht es meiner Meinung nach sehr gut Florale Noten zu benutzen und sie nicht schwülstig oder opulent wirken zu lassen. Sie unterstreichen vielmehr den Character des Ouds und schwingen ganz leicht mit. Im weiteren Verlauf kommt ein trockener, unsüßer Kakao hinzu welcher sich nahtlos in eine Kaffeenote wandelt. Diese Kaffeenote ist für mich die authentischste, welche ich bisher gerochen habe. Alle diese Noten stechen einzeln kaum hervor, sondern schwingen eher um das Oud herum und heben den tollen Character immer wieder hervor und wirken mal etwas Floraler, mal etwas „Gourmandiger“ durch Kaffee und Kakao (auch wenn dies für mich keinesfalls ein Gorumand ist). Alles in Allem ist auch dieser Bortnikoff wieder mal sehr natürlich, ich rieche keine Synthetik oder störenden Noten heraus.
Da ich oft von Laotischem Oud sehr angetan bin, war es kaum verwunderlich das dieser Duft mich so verzaubert und nun einen sehr besonderen Platz in meiner Sammlung einnimmt.
An alle die sich für Oud begeistern können und nicht vor Animalik zurückschrecken:
Testen lohnt sich!
6 Antworten
Zufluchtsort
Der Wind peitschte durch die leblosen Gassen der kleinen Hafenstadt, an der schottischen Küste.
Regen und Nebel ließen den Ort noch trostloser wirken, als es ohnehin durch die Stille und die scheinbare Einsamkeit schon der Fall war.
Ich stellte den Kragen meines Mantels hoch und zog ihn noch fester zu, um es der kriechenden Kälte etwas schwerer zu machen mich zu durchdringen.
Zielstrebig steuerte ich den Pub an, der als einziges Haus des ganzen Ortes zumindest den Hauch von Leben ausstrahlte durch ein kleines warmes Licht, welches durch die Fenster schien.
Ich Öffnete die Tür und huschte schnell hinein. Sofort vernahm ich den Geruch von Cognac und Whisky. Die wärme die vom Kamin ausging, welcher mir sofort ins Auge fiel, war genau das was ich jetzt brauchte. So setzte ich mich in die Nähe auf eine alte Bank, welche mit Wildleder bezogen war an einen alten Holztisch.
Die Schale mit Haselnüssen die auf dem Tisch stand, mischte sich zu dem Geruch des Wildleders der Bank, des alten Holztisches und des Cognacs den ich mir soeben bestellt hatte. Ich holte meinen Tabakbeutel aus der Manteltasche und legte Sie vor mich auf den Tisch.
Hier im Pub schienen mehrere Leute aus dem Ort Zuflucht vor der Kälte und Trostlosigkeit des kalten Regenwetters zu suchen. Ein Ort zum Aufwärmen, zur Geselligkeit oder einfach nur um anzukommen..
Regen und Nebel ließen den Ort noch trostloser wirken, als es ohnehin durch die Stille und die scheinbare Einsamkeit schon der Fall war.
Ich stellte den Kragen meines Mantels hoch und zog ihn noch fester zu, um es der kriechenden Kälte etwas schwerer zu machen mich zu durchdringen.
Zielstrebig steuerte ich den Pub an, der als einziges Haus des ganzen Ortes zumindest den Hauch von Leben ausstrahlte durch ein kleines warmes Licht, welches durch die Fenster schien.
Ich Öffnete die Tür und huschte schnell hinein. Sofort vernahm ich den Geruch von Cognac und Whisky. Die wärme die vom Kamin ausging, welcher mir sofort ins Auge fiel, war genau das was ich jetzt brauchte. So setzte ich mich in die Nähe auf eine alte Bank, welche mit Wildleder bezogen war an einen alten Holztisch.
Die Schale mit Haselnüssen die auf dem Tisch stand, mischte sich zu dem Geruch des Wildleders der Bank, des alten Holztisches und des Cognacs den ich mir soeben bestellt hatte. Ich holte meinen Tabakbeutel aus der Manteltasche und legte Sie vor mich auf den Tisch.
Hier im Pub schienen mehrere Leute aus dem Ort Zuflucht vor der Kälte und Trostlosigkeit des kalten Regenwetters zu suchen. Ein Ort zum Aufwärmen, zur Geselligkeit oder einfach nur um anzukommen..
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