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Top Rezension
Ich finde mich wieder
Nahema fühlt sich für mich an wie an einem bisher fremden Ort nach Hause zu kommen. Je öfter ich den Duft trage, um so mehr Facetten ich entdecke, umso vertrauter wird er mir.
Als ich neun Jahre alt war ,zogen wir in ein neues Haus um. Im Garten standen vereinzelt Rosen in verschiedenen Farben. Ich verbrachte einige Zeit damit, alle genauestens zu beschnuppern und auf mich wirken zu lassen. Keine roch wie die andere. Eine dunkelrote roch süßlich, fruchtig und irgendwie traurig. Eine rosarote roch leicht und würzig, frisch und kühl. Und dann gab es da noch diese eine ,die schönste von allen.Leuchtend pastell-gelb-orange, rosa schimmerte sie durch das Grün und ihre oberen Blattränder waren etwas dunkler rötlich-orange. Sie blühte in den Farben eines wunderschönen Sonnenunterganges- oder besser Sonnenaufgangs. Ihr Duft war warm, freundlich und tröstlich und sanft und wunderschön. Meine Nahema-Rose. In dem damaligen kindlichen, unaufgeregten und hellwachen Lebensgefühl, unendlich viel Zeit zu haben, und die Welt und die Natur, die mich umgibt ,mit allen Sinnen wahrzunehmen, finde ich mich bei Nahema wieder. Ich rieche die Rosenblätter meiner Sonnenaufgangsrose, dazu ein Tröpfchen Blütennektar, und ganz leise das helle Grün der Blätter.
In dem Gefühl, nach Hause zu kommen und willkommen und beschützt zu sein, finde ich mich bei Nahema wieder.
Der Duft von Pfirsich mischt sich wahrnehmbar zur Rose. Doch es ist ein dezenter, distinguierter, ich möchte sagen guerlainscher Pfirsich ,mit zart fruchtig duftender Haut. Nur leicht süßlich.
Ylang Ylang lässt im Hintergrund zurückhaltend die Sonne scheinen, zusammen mit einer Ahnung unsüßer Vanille, und erzählt von Südseefeeling und sommerlicher Gelassenheit.
Die gelisteten Frühlingsblüten nehme ich nicht im einzelnen wahr, doch sicherlich verleihen sie der Rose frische, blumige Facetten und nehmen ihr etwas ihrer Dominanz. Man liest es schon, Nahema ist ein entspannter Duft, in dem sich die Hauptakteurin nicht wie eine Operndiva, die mit ihrer Stimme den Saal füllt, unter die Naseflügel drängelt. Sondern eine, die sich voll Zufriedenheit in ihrer Schönheit selbst genügt. Es ist ein reifer, aber kein altmodischer Duft.
In dem Gefühl, erwachsen zu sein, keiner Mode nachjagen zu müssen, nicht schreiend auf mich aufmerksam machen zu müssen, mir zu genügen, ja, mit Beinen bis zum Boden schön genug zu sein, finde ich mich bei Nahema wieder. Seit ich den Duft kenne, und eigentlich ja schon vorher, gehört er selbstverständlich zu mir. Jetzt habe ich ihn gefunden. Er ist wunderbar. Großes Duftkino, feiert das Leben und die Schönheit auf seine Weise. Und als Abfüllung ist Nahema einer der ganz wenigen Düfte in einer blödsinnig großen Sammlung, auf den ich nicht mehr verzichten möchte.
(PS:Bitte auch noch das schöne Statement zum Duft von Flacon11e lesen !)
Als ich neun Jahre alt war ,zogen wir in ein neues Haus um. Im Garten standen vereinzelt Rosen in verschiedenen Farben. Ich verbrachte einige Zeit damit, alle genauestens zu beschnuppern und auf mich wirken zu lassen. Keine roch wie die andere. Eine dunkelrote roch süßlich, fruchtig und irgendwie traurig. Eine rosarote roch leicht und würzig, frisch und kühl. Und dann gab es da noch diese eine ,die schönste von allen.Leuchtend pastell-gelb-orange, rosa schimmerte sie durch das Grün und ihre oberen Blattränder waren etwas dunkler rötlich-orange. Sie blühte in den Farben eines wunderschönen Sonnenunterganges- oder besser Sonnenaufgangs. Ihr Duft war warm, freundlich und tröstlich und sanft und wunderschön. Meine Nahema-Rose. In dem damaligen kindlichen, unaufgeregten und hellwachen Lebensgefühl, unendlich viel Zeit zu haben, und die Welt und die Natur, die mich umgibt ,mit allen Sinnen wahrzunehmen, finde ich mich bei Nahema wieder. Ich rieche die Rosenblätter meiner Sonnenaufgangsrose, dazu ein Tröpfchen Blütennektar, und ganz leise das helle Grün der Blätter.
In dem Gefühl, nach Hause zu kommen und willkommen und beschützt zu sein, finde ich mich bei Nahema wieder.
Der Duft von Pfirsich mischt sich wahrnehmbar zur Rose. Doch es ist ein dezenter, distinguierter, ich möchte sagen guerlainscher Pfirsich ,mit zart fruchtig duftender Haut. Nur leicht süßlich.
Ylang Ylang lässt im Hintergrund zurückhaltend die Sonne scheinen, zusammen mit einer Ahnung unsüßer Vanille, und erzählt von Südseefeeling und sommerlicher Gelassenheit.
Die gelisteten Frühlingsblüten nehme ich nicht im einzelnen wahr, doch sicherlich verleihen sie der Rose frische, blumige Facetten und nehmen ihr etwas ihrer Dominanz. Man liest es schon, Nahema ist ein entspannter Duft, in dem sich die Hauptakteurin nicht wie eine Operndiva, die mit ihrer Stimme den Saal füllt, unter die Naseflügel drängelt. Sondern eine, die sich voll Zufriedenheit in ihrer Schönheit selbst genügt. Es ist ein reifer, aber kein altmodischer Duft.
In dem Gefühl, erwachsen zu sein, keiner Mode nachjagen zu müssen, nicht schreiend auf mich aufmerksam machen zu müssen, mir zu genügen, ja, mit Beinen bis zum Boden schön genug zu sein, finde ich mich bei Nahema wieder. Seit ich den Duft kenne, und eigentlich ja schon vorher, gehört er selbstverständlich zu mir. Jetzt habe ich ihn gefunden. Er ist wunderbar. Großes Duftkino, feiert das Leben und die Schönheit auf seine Weise. Und als Abfüllung ist Nahema einer der ganz wenigen Düfte in einer blödsinnig großen Sammlung, auf den ich nicht mehr verzichten möchte.
(PS:Bitte auch noch das schöne Statement zum Duft von Flacon11e lesen !)
26 Antworten


Und Deine Schilderung der schönen Rose passt perfekt!