
Vea91
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Vea91
3
Die Sehnsucht nach dem Unbekannten
Als ich eine Teenagerin war, kann ich mich noch gut erinnern, war mein trister Alltag bestehend aus Schule, lernen, nebenher Arbeiten - nicht wirklich eine unbeschwerte Zeit. Während meine gleichaltrigen Schulgenossen Partys feierten, mit Familie in Urlaub fuhren oder Shoppen gingen, ging das Leben an mir vorbei und alles was übrig blieb ist für mich zu träumen irgendwann mal auszureissen, endlich erwachsen zu sein und nach Japan abzuhauen.
Doch anstatt zu reisen und Urlaub zu machen ging es direkt nach dem Abi für mich ins Arbeitsleben. Wie im Hamsterrad zuerst Ausbildung, Weiterbildung, Arbeit. Dann wieder Arbeit. Dann studieren und arbeiten. Arbeiten. Dann wieder Master nachholen und arbeiten. Dann wieder Arbeit. Dem Hamsterrad zu entkommen klappte nicht wirklich und die Urlaubsreisen wurden immer wieder verschoben, weil immer etwas dazwischen kam.
Ich glaube genau deswegen war meine Sehnsucht so groß zumindest in meinen Kopf reisen zu können, das erklärt vielleicht warum ich Parfüms liebe, sie helfen mir in meinen Kopf die Welt zu erleben, träumen zu können und aus dem tristen Alltag eine farbenfrohe Kulisse machen zu können.
Der Uluwatu zog mich wahrscheinlich genau deswegen an wie eine Motte das Licht wegen dem schönen Flakon und dem Bild auf der Flasche. Idyllischer Strand, Liegen, weisse Schirme... Oh wie gern wäre ich dort. Und natürlich dauerte es nicht lange bis ich den Duft probierte. Was als reine Schwärmerei für die Flasche anfing entpuppte sich in eine wundervolle Überraschung und brachte mir tatsächlich das Gefühl ein im Urlaub zu sein. Aber nicht dort auf dem Bild sondern in meinen Fantasieurlaub in Japan.
Uluwatu startet mit einer unglaublichen Spritzigkeit und herben grünen Wolke. Wie eine langersehnte Erfrischung an einem heissen Tag kommt die Duftwelle über einen. Die Kopfnote verweilt aber nicht lange und schon kommt Patchouli mit Matcha. Sehr außergewöhnliche Kombi, ich nehme deutlich Minze wahr und es fühlt sich an wie exotischer Cocktail aus Matcha - fremd, interessant und dennoch lecker. Immer wieder huscht auch leichte Fruchtigkeit, wahrscheinlich die Johannisbeere und macht den Duft grünlich fruchtig. Fern erinnert er mich an Coco Mademoiselle Eau de Toilette aber nicht so klassisch und zitrisch, mehr exotisch rauchig grün. In meinen Kopf kommen mehrere Bilder: Strand, Teehaus, Tempel und Onsen Spa. Als wäre ich auf einem Rundtrip in Japan und würde an einem Tag all die Locations besuchen und die Dufteindrücke in eine Flasche einsammeln.
So riecht Uluwatu für mich, nach der Sehnsucht nach Unbekannten und zumindest in meinen Kopf ist heute Urlaub angesagt.
Doch anstatt zu reisen und Urlaub zu machen ging es direkt nach dem Abi für mich ins Arbeitsleben. Wie im Hamsterrad zuerst Ausbildung, Weiterbildung, Arbeit. Dann wieder Arbeit. Dann studieren und arbeiten. Arbeiten. Dann wieder Master nachholen und arbeiten. Dann wieder Arbeit. Dem Hamsterrad zu entkommen klappte nicht wirklich und die Urlaubsreisen wurden immer wieder verschoben, weil immer etwas dazwischen kam.
Ich glaube genau deswegen war meine Sehnsucht so groß zumindest in meinen Kopf reisen zu können, das erklärt vielleicht warum ich Parfüms liebe, sie helfen mir in meinen Kopf die Welt zu erleben, träumen zu können und aus dem tristen Alltag eine farbenfrohe Kulisse machen zu können.
Der Uluwatu zog mich wahrscheinlich genau deswegen an wie eine Motte das Licht wegen dem schönen Flakon und dem Bild auf der Flasche. Idyllischer Strand, Liegen, weisse Schirme... Oh wie gern wäre ich dort. Und natürlich dauerte es nicht lange bis ich den Duft probierte. Was als reine Schwärmerei für die Flasche anfing entpuppte sich in eine wundervolle Überraschung und brachte mir tatsächlich das Gefühl ein im Urlaub zu sein. Aber nicht dort auf dem Bild sondern in meinen Fantasieurlaub in Japan.
Uluwatu startet mit einer unglaublichen Spritzigkeit und herben grünen Wolke. Wie eine langersehnte Erfrischung an einem heissen Tag kommt die Duftwelle über einen. Die Kopfnote verweilt aber nicht lange und schon kommt Patchouli mit Matcha. Sehr außergewöhnliche Kombi, ich nehme deutlich Minze wahr und es fühlt sich an wie exotischer Cocktail aus Matcha - fremd, interessant und dennoch lecker. Immer wieder huscht auch leichte Fruchtigkeit, wahrscheinlich die Johannisbeere und macht den Duft grünlich fruchtig. Fern erinnert er mich an Coco Mademoiselle Eau de Toilette aber nicht so klassisch und zitrisch, mehr exotisch rauchig grün. In meinen Kopf kommen mehrere Bilder: Strand, Teehaus, Tempel und Onsen Spa. Als wäre ich auf einem Rundtrip in Japan und würde an einem Tag all die Locations besuchen und die Dufteindrücke in eine Flasche einsammeln.
So riecht Uluwatu für mich, nach der Sehnsucht nach Unbekannten und zumindest in meinen Kopf ist heute Urlaub angesagt.
Aktualisiert am 21.03.2026 - 03:50 Uhr
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DaveGahan101
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