
Serenissima
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Serenissima
Hilfreiche Rezension
7
verwehter Sommer
Die luftleichten Sommerbilder von prachtvollen Blüten, reifem Obst und sich im sanften Wind wiegenden Gräsern auf Wiesen und Schatten spendenden Bäumen gehören schon fast der Vergangenheit an: Auf sanften Sohlen nähert sich der Herbst.
Er schaut erst vorsichtig um die Ecke, aber seine Duftpersönlichkeit ist doch schon eher Erde, statt Licht.
Erde, in die sich so langsam das Blühen, Grünen und Sein zurückzieht, wobei noch ein leichter Hauch von krautiger Zistrose in ihrer so ganz speziellen Art und ganz später Magnolienblüten zu spüren ist. Haben diese sich wohl in der Jahreszeit geirrt?
Sei's drum! Denn nun dominieren würzige Duftkomponenten, Kräuter, Nadel- und warm-seidige Zedernhölzer und satte dunkle, leicht feuchte Patschouli- und Vetiver-Akzente, schwer und etwas animalisch-schmutzig, leise an die bald einsetzende Verwesung erinnernd: Alles ist vergänglich!
Wohl auch deshalb liegt bei meiner Haut zeitweise fast zärtlicher, harziger Rauch über allem, hüllt mich ein und behütet die schönen Erinnerungen.
Hier entsteht ein Flüstern, ein Versprechen: „Alles wird wieder! Wart’s nur ab!“
„Terram“ von D:SOL MMXVI (eine sehr interessante Marke!) ist ein ganz besonderer Duft:
Er entwickelt sich warm und leise und beinhaltet doch so viel von der Magie der Natur und des Jahreskreises!
Es ist schon faszinierend, was sich im Laufe der recht langen Haltbarkeit entfaltet, welche Duftharmonie sich offenbart: Die Erde atmet auf der Haut!
Unbedarft ging ich ans Testen: Neugierig wie immer.
Nun lausche ich leise und immer wieder von Neuem überrascht den Dufttönen, den Erinnerungen und Geschichten, die diese mir erzählen.
So schnell werde ich wohl „Terram“ nicht vergessen.
Er schaut erst vorsichtig um die Ecke, aber seine Duftpersönlichkeit ist doch schon eher Erde, statt Licht.
Erde, in die sich so langsam das Blühen, Grünen und Sein zurückzieht, wobei noch ein leichter Hauch von krautiger Zistrose in ihrer so ganz speziellen Art und ganz später Magnolienblüten zu spüren ist. Haben diese sich wohl in der Jahreszeit geirrt?
Sei's drum! Denn nun dominieren würzige Duftkomponenten, Kräuter, Nadel- und warm-seidige Zedernhölzer und satte dunkle, leicht feuchte Patschouli- und Vetiver-Akzente, schwer und etwas animalisch-schmutzig, leise an die bald einsetzende Verwesung erinnernd: Alles ist vergänglich!
Wohl auch deshalb liegt bei meiner Haut zeitweise fast zärtlicher, harziger Rauch über allem, hüllt mich ein und behütet die schönen Erinnerungen.
Hier entsteht ein Flüstern, ein Versprechen: „Alles wird wieder! Wart’s nur ab!“
„Terram“ von D:SOL MMXVI (eine sehr interessante Marke!) ist ein ganz besonderer Duft:
Er entwickelt sich warm und leise und beinhaltet doch so viel von der Magie der Natur und des Jahreskreises!
Es ist schon faszinierend, was sich im Laufe der recht langen Haltbarkeit entfaltet, welche Duftharmonie sich offenbart: Die Erde atmet auf der Haut!
Unbedarft ging ich ans Testen: Neugierig wie immer.
Nun lausche ich leise und immer wieder von Neuem überrascht den Dufttönen, den Erinnerungen und Geschichten, die diese mir erzählen.
So schnell werde ich wohl „Terram“ nicht vergessen.
Aktualisiert am 06.01.2025 - 14:44 Uhr
3 Antworten



Kopfnote
Galbanum
Koriander
rosa Pfeffer
Herznote
Zistrose
Benzoe
Tannenbalsam Absolue
Weihrauch
Magnolie
Basisnote
Patchouli
Moschus
Zedernholz
Vetiver




JonasP1
Stella73
Floyd
Schalkerin
NuiWhakakore













