
JeanMarc
7 Rezensionen

JeanMarc
Sehr hilfreiche Rezension
5
Parallele Entwicklungen am Fuße der 6 Berge
Minimalismus, Reduktionismus und doch hohe Komplexität. Das Augenmerk liegt auf nur wenigen Inhaltsstoffen, die jedoch sind so vielschichtig, so tief und so komplex sind, dass sie wie eine deutlich größere Komposition wirken….das sind Releases wie ich sie liebe.
Im Zentrum stehen hier Hainan Oud und Pu-Erh-Tee. Beide Zutaten verbindet eine gemeinsame Herkunft aus dem Prozess der Fermentation. Pu-Erh-Tee reift durch Fermentation während seiner Lagerung und entwickelt dabei zunehmend tiefere, erdigere und holzigere Nuancen. Je älter der Tee, umso erdiger und holziger wird er, umso dunkler wird er.
Im Duft ist der Tee ist der noch relativ jung, die Bitterkeit ist zurückhaltend, die Holzigkeit noch nicht dominant…er ist vielmehr weich, rund und fein fermentiert, der ersten Jahre des Pu Erh in denen das Aroma noch stark ist.
Zu Beginn bekomme ich den Eindruck von feuchter Erde und frischem Ton… hell und klar. Sandelholz und süßlich-erdiger Lehm bilden im Fundament… ruhig und geerdet, zugleich transparent.
Darüber kommen buttrige Noten, die dem Duft eine cremige Textur verleihen. Sie verbinden sich mit einer Süße aus nussiger Milch und Tonkabohne und erzeugen eine warme Umhüllung. Ich werde an helle Hölzer und Matten erinnert, auf denen der Tee ruht.
Grüne, leicht würzige Noten durchziehen die Komposition, begleitet von einer medizinischen Würze …ätherisch, leicht herb, mit einer feinen nasalen Astringenz.
Im Hintergrund schwebt immerzu ein leichter modriger Unterton… pilzig, moosig, etas flechtenartig. Er erinnert an die Rinde eines alten Baumes, die sich langsam ablöst, bereits Käfer in sich trägt ist und auch den Duft von leichten Fermentationsnoten aufweist. Nie dominant, aber immerzu präsent.
Im Verlauf bleibt er hell und offen, süßlich-erdig und doch luftig, getragen von transparenten Holznoten und einer sanften, medizinisch-würzigen Aura….warm, ruhig, meditativ.
Er muss jedoch anmerken, dass als ich den Duft zunächst blind gerochen habe keine Idee hatte was ich da eigentlich rieche, da alles schon sehr in sich verwoben ist und mir erst durch Kenntnis der Noten eine Separation der Dufteindrücke gelang, Meine Pu Erh Teekuchen waren auch eine große Hilfe.
Im Zentrum stehen hier Hainan Oud und Pu-Erh-Tee. Beide Zutaten verbindet eine gemeinsame Herkunft aus dem Prozess der Fermentation. Pu-Erh-Tee reift durch Fermentation während seiner Lagerung und entwickelt dabei zunehmend tiefere, erdigere und holzigere Nuancen. Je älter der Tee, umso erdiger und holziger wird er, umso dunkler wird er.
Im Duft ist der Tee ist der noch relativ jung, die Bitterkeit ist zurückhaltend, die Holzigkeit noch nicht dominant…er ist vielmehr weich, rund und fein fermentiert, der ersten Jahre des Pu Erh in denen das Aroma noch stark ist.
Zu Beginn bekomme ich den Eindruck von feuchter Erde und frischem Ton… hell und klar. Sandelholz und süßlich-erdiger Lehm bilden im Fundament… ruhig und geerdet, zugleich transparent.
Darüber kommen buttrige Noten, die dem Duft eine cremige Textur verleihen. Sie verbinden sich mit einer Süße aus nussiger Milch und Tonkabohne und erzeugen eine warme Umhüllung. Ich werde an helle Hölzer und Matten erinnert, auf denen der Tee ruht.
Grüne, leicht würzige Noten durchziehen die Komposition, begleitet von einer medizinischen Würze …ätherisch, leicht herb, mit einer feinen nasalen Astringenz.
Im Hintergrund schwebt immerzu ein leichter modriger Unterton… pilzig, moosig, etas flechtenartig. Er erinnert an die Rinde eines alten Baumes, die sich langsam ablöst, bereits Käfer in sich trägt ist und auch den Duft von leichten Fermentationsnoten aufweist. Nie dominant, aber immerzu präsent.
Im Verlauf bleibt er hell und offen, süßlich-erdig und doch luftig, getragen von transparenten Holznoten und einer sanften, medizinisch-würzigen Aura….warm, ruhig, meditativ.
Er muss jedoch anmerken, dass als ich den Duft zunächst blind gerochen habe keine Idee hatte was ich da eigentlich rieche, da alles schon sehr in sich verwoben ist und mir erst durch Kenntnis der Noten eine Separation der Dufteindrücke gelang, Meine Pu Erh Teekuchen waren auch eine große Hilfe.
5 Antworten



chinesisches Oud
Pu-Erh-Tee
Weihrauch
Adlerholzharz

Seejungfrau
ElAttarine
Smellspezial
Bergamoto
TheBasti






































