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Primal Forest

7.8 / 10 12 Bewertungen
Ein beliebtes Parfum von Organic Perfume Girl für Herren. Das Erscheinungsjahr ist unbekannt. Der Duft ist grün-harzig. Es wird noch produziert.
Vergleich
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Duftrichtung

Grün
Harzig
Holzig
Frisch
Würzig

Duftnoten

KieferKiefer EicheEiche OudOud AmberAmber AmbretteAmbrette MoosMoos TannenbalsamTannenbalsam
Bewertungen
Duft
7.812 Bewertungen
Haltbarkeit
7.210 Bewertungen
Sillage
6.210 Bewertungen
Flakon
6.67 Bewertungen
Eingetragen von Dorabella · letzte Aktualisierung am 05.07.2025.
Quellenbasiert & geprüft

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Womit der Duft vergleichbar ist

Rezensionen

2 ausführliche Duftbeschreibungen
8.5Duft
Mairuwa

72 Rezensionen
Mairuwa
Mairuwa
Sehr hilfreiche Rezension 7  
Die Urwälder des Nordens
Primal Forest - Urwald. Fast unweigerlich denkt man da an tropischen Dschungel, schwere, schwül-feuchte Hitze, nasse Erde. Oud. Vielleicht Patchouli. Ganz anders „Primal Forest“ von Organic Perfume Girl. Man muss schon zweimal hinriechen, stutzt zuerst, so ein hell-harziger, nadelig kühler Duft wallt einem da entgegen. Das hätte man nicht unbedingt erwartet, aber dann denkt man nach und muss zugeben, dass man einem Klischee aufgesessen ist. Warum eigentlich? Weil es echte Urwälder bei uns schon lange nicht mehr gibt. Aber natürlich gibt es sie auch nicht nur in den Tropen, sondern durchaus auch noch in gemäßigten Breiten. Vom kalifornischen Huntington Beach, dem Sitz von Organic Perfume Girl, ist das sogar viel näherliegend. Man muss nur der Küstenlinie nach Norden folgen bis zu den nördlich angrenzenden Bundesstaaten Oregon oder Washington, da findet man solche Wälder. Gemäßigte Regenwälder mit Douglasien, Küsten-Tannen und den berühmten Sequoias. Und noch weiter nördlich die borealen Wälder.

Es ist schön, wie hier mit Erwartungshaltungen und Stereotypen gespielt wird, ohne letztendlich Erwartungen zu enttäuschen. Denn einen urtümlichen Wald hat man hier allemal. Nur eben einen nördlich kühlen. Nach den ätherischen, herb-nadelig harzigen Kiefern- und frisch-holzigen Eichennoten des Auftakts wird es etwas dunkler, balsamischer, würziger. Moos, tatsächlich auch Oud lassen einen gleichsam von den Wipfeln langsam zum Waldboden sinken, bis zu einer leicht ambrierten Basis, in der die Moschusanwandlungen der Ambrettesamen auch die Fauna dieses Waldes mehr andeuten, als wirklich vernehmen lassen. Der herb-kühle Gesamteindruck bleibt dominant. Das ist vermutlich der Grund, warum „Primal Forest“ als Herrenduft verkauft wird. Etwas stutzig macht das dennoch beinahe, werden doch die Mehrzahl der vergleichbaren Artisan-Düfte in diesem Segment heute zurecht als unisex deklariert. Was dahinter steckt ist vielleicht, dass „Primal Forest“, obwohl zweifellos auch Konzeptduft, zugleich ein durchaus tragbares Parfum ist – oder besser: ein „botanical cologne“ wie die selbstgewählte Genredeklaration es ausdrückt. Und da spielen Geschlechterzuweisungen vielleicht doch noch eine größere Rolle. Wie dem auch sei, aus meiner Sicht spricht überhaupt nichts dagegen, dass „Primal Forest“ Frauen ebenso gefallen sollte, und nicht nur an einem Mann.

Der Begriff des „botanical cologne“ weist auf zweierlei hin: Einerseits auf die leider eher begrenzte Ausdauer des Duftes, was schade ist, denn man könnte sich schon an ihn gewöhnen. Andererseits auf die organische Herkunft der Rohstoffe. Dawn Stewart, die Begründerin und Parfümeurin des Hauses Organic Perfume Girl, schreibt, dass jeder ihrer Düfte auf einer selbsthergestellten Tinktur aus Kräutern, Blumen oder Wildpflanzen aufbaut, die mit weiteren ätherischen Ölen, Auszügen und Harzen versetzt wird.

Stewart schreibt weiter, eine ihrer wichtigsten Inspirationen neben der Natur selbst sei die Musik. Natürlich ist es vermessen, Mutmaßungen darüber anzustellen, welche Melodien ihr im Zusammenhang mit „Primal Forest“ durch den Kopf gegangen sein könnten. Dennoch ist diese Hintergrundinformation willkommen, denn sie inspiriert dazu, sich selbst eine Musik zu dem Duft zu denken. Weil mich die Bilder von nordamerikanischen Wäldern schnell an Jim Jarmuschs „Dead Man“ denken lassen, wo die Birken einen aus schwarzen Augen beobachten und die Stämme der Mammutbäume zum Teil den ganzen Breitwandbildschirm ausfüllen, kommt mir hier Neil Youngs Gitarre in den Sinn. Aber das ist natürlich schon sehr idiosynkratisch und das soll ja hier kein Tagebuch sein…
12 Antworten
9Duft 7Haltbarkeit 6Sillage
Floyd

557 Rezensionen
Floyd
Floyd
Top Rezension 54  
Der Klang der Kiefern von Oregon
Das Flussbett schweigt am Cummins Creek, lauscht dem Knistern der Kiefern am Klickitat, wo der Wind ätherische Nadeln singt und der Wald Eukalyptus trägt. Er pulsiert kühle Spuren aus herben Harzen durch Borkenfurchen aus mulchigen Adern, sägt Späne und Tau aus den Ästen der Eichen in den Reif auf den grünen Flechten. Dort fangen Vortriebe bald an zu sprießen. Die Nacht beginnt dunklen Balsam zu fließen und der Wald zeigt sein uraltes Wesen.
**
Dawn Stewart aus Huntington Beach in Kalifornien kreiert die Düfte für ihr Label 'Organic Perfume Girl' aus handgemachten Tinkturen von Pflanzen, Blumen und Kräutern, welche sie mit hochwertigen ätherischen Ölen, Harzen und/oder Concrètes verbindet, alles wild geerntet oder organisch angebaut. Alle Verpackungen, in welchen sie ihre Düfte verschickt, sind handbeklebte Recyclingmaterialien, etwa alte Streichholzschachteln für die Tester.
"Primal Forest" führt uns in die ursprünglichen Wälder Nordamerikas mit ihren herb-ätherischen Eukalyptusnoten der Kiefern samt Nadeln, Hölzern und Harzen. Der helle und kühle Eindruck wird von frischem Eichenholz unterstrichen. Feuchte Moose mischen sich in grünen Tönen dazu, mulchige Rinden (Oud) machen das Bild bald schon plastischer, bevor holziger Amber, pflanzlicher Moschus und vor allem das dunkle Tannenbalsam den ätherisch herben Aromen aus dem Herzen in der Basis mehr Tiefe geben. Der Klang der Kiefern von Oregon präsentiert sich moderat über einige Stunden. Man kann darin in Gedanken versinken.
49 Antworten

Statements

7 kurze Meinungen zum Parfum
37
39
Der grüne Urwald mit seinem eukalyptisch-kühlen Mentholatem, ätherischen, bemoosten Kiefernbäumen & balsamischen Holzästen, er ist mystisch.
39 Antworten
27
34
Zunächst hell ätherisches, zitrisch erscheinendes Kiefern- und Tannenharz, dann holzig Akzente auf würzig balsamischer Basis: schön!
34 Antworten
vor 2 Jahren
19
18
Ein sehr grüner, ätherischer Wald; Kiefer, krautiges Moos und balsamische Waldnoten dominieren; frischer Nadelsaft.
18 Antworten
16
19
Meine Füße tragen mich in den dunklen, kühlen Nadelwald.
Harz tropft wie Balsam entlang der Rinde, versickert im Moos .
19 Antworten
7
7
Morgentau durchtränkt die langsam ergrühnenden Wälder. Goldgelber Harz erblickt das Licht des Frühlings, fließt langsam die Stämme hinab*
7 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

So ordnet die Community den Duft ein.
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