BellemorteBellemortes Parfumkommentare

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01.02.2018 00:23 Uhr
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Ich kenne Koriander, benutze frische Korianderblätter zum Kochen und habe ihn im Garten. Das erfordert schon etwas Fingerspitzengefühl, denn ein Tick zu viel und das Essen schmeckt seifig. Richtig dosiert jedoch ist Koriander echt lecker. Auch Tee mit Koriandersamen mag ich gern, besonders im Winter und mit einem Schlückchen Sojamilch. Und natürlich auch im Parfum mag ich, ähnlich wie beim Kochen, die gut austarierte Menge Koriander - Blatt oder Samen ist mir beides Recht. Gibt dem Duft eine kühle, glatte, grüne Frische oder eine würzige Tiefe. Aber auch hier gilt es Fingerspitzengefühl zu zeigen, denn im Duft kann der auch stechend-seifig oder regelrecht scharf werden.

Und bisher hätte ich geschworen Koriander in Düften ziemlich sicher ausmachen zu können. Bisher!

Coriander dagegen hätte ich wohl kaum als Korianderduft erkannt - ja, er ist grün, auch würzig ist er. Aber weder die typische hellgrüne, frische Note von Korianderblatt, noch die zimtig-scharfe Note des Samens finde ich hier repräsentiert. Statt dessen zeigt sich Coriander als dunkelgrüner, weicher, direkt cremiger Duft, dem ich Muskatblüte und Wacholder durchaus abnehme aber eben nicht das, wonach er benannt ist. Das iritiert mich etwas - aber vielleicht riecht russischer Koriander so? Ich weiß es nicht.

Nichtsdestotrotz ist Coriander ein angeneher Duft mit passabler Haltbarkeit und Sillage - kein Ausgehduft aber ein präsenter Begleiter für den Arbeitstag oder Abend, der nicht stört und von beiden Geschlechtern getragen werden kann.


27.01.2018 02:26 Uhr
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oder
Ich wünschte, ich wäre eine Fee...

Foxglove wollte ich so gern testen, habe ich doch im Moment ein kleines Faible für cremige Iris-lastige Düfte mit weichem Leder. Also wartete ich ungeduldig auf das DS Durga Wanderpaket.
Mein erster Testkandidat? Natürlich Foxglove! :-)

Ich bin ein wenig enttäuscht, denn der Duft entspricht nicht meinen Vorstellungen/Wünschen. Auf meiner Haut keine dezidierte Irisnote, weder Blüte noch Wurzel. Auch die Karottennote, die ich witzig und spannend in Düften finde, fehlt hier. Das Leder könnte die weiche, cremige, helle Note im Hintergrund des Duftes sein, die ich allerdings nur mit viel Konzentration überhaupt rausfiltern (oder mir einbilden) kann.
Vordergründig entwickelt sich auf meiner Haut eine helle, spritzige, fast fruchtige, jugendliche Rose. Kein Rosenholz, eine Rose. Zu Beginn zitrisch aufgefrischt, doch diese Frischekick verfliegt in Sekundenschnelle.

Ein leichter, hautnaher, anschmiegsamer Duft - durchaus schön und wenn ich mir je ein zartrosa Sommerkleid kaufe und blond werde, würde ich ihn in freier Wildbahn tragen. So passt er nicht zu mir, auch wenn ich ihn zauberhaft finde.


18.12.2017 23:44 Uhr
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Im Grunde geht Lavendel für mich immer - abends zur Entspannung, tags zum ruhig bleiben, im Stress, im Urlaub, Sommer, Winter... einfach immer. Gern auch in Kombination mit Vanille oder Holz oder Harz oder... egal, Lavendel geht. Und dann gibt es diese Tage, Tage an denen nur Lavendel geht und dann ist Lavande de Haute-Provence genau richtig:

Einfach nur ruhiger, frischer, zartvioletter Lavendel... ein Hauch Zitrus, mehr Ahnung denn da, frischt den Anfang auf. Nehme ich allerdings eher als Hintergrundambiente war. Ähnliches gilt für den zarten, trockenen Holzfond. Auch der ist nicht wirklich prominent. Ein Duft zum Augen schließen, durchatmen und kurz Ruhe tanken.

Die Haltbarkeit ist nicht doll (2 Stunden etwa) und die Sillage sehr hautnah... aber dafür gibts Lavande de Haute-Provence ja auch als 300ml Splashbuddel. Zum öfter mal großzügig nachlegen.


17.12.2017 23:15 Uhr
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Nein, jetzt kommt keine Indianergeschichte, obwohl der Duft einiges an Ambiente dafür zu bieten hätte.

Euphorium Brooklyn ist mir bereits zweimal mehr als positiv aufgefallen, Wald und Cilice sind tolle Walddüfte, die mit ihren Harz und Holzkomponenten neben Güntönen voll in mein Beuteschema fallen, und die, wenn ich nicht so ein Schisser in Sachen Auslandsbestellungen wäre, wohl beide schon in meiner Sammlung wären. *seufz* Die Marke hat somit quasi schonmal einen Sympathiepunkt als Vertrauensvorschuss.

Suédois ist in der Komplexität und Direktheit deutlich mit den anderen beiden Düften verwandt, auch wenn er in eine andere Richtung geht. Suédois startet schmutzig, voll auf die Fresse schmutzig (um mal einen bekannten TV-Koch zu zitieren), Leder, Stall (aber kein Misthaufen) und balsamisch-dunkles Labdanum wehen mir um die Nase. Kurz empfinde ich den Duft als stechend, fast unangenehm aber die Phase ist recht kurz und der Duft legt sich schon nach wenigen Minuten etwas.
Nun rieche ich weniger Stall, als warmen Tierkörper - vielleicht Pferd, denn die Ledernote ist weiterhin sehr präsent, also gesatteltes Pferd nach einem Ausritt, denn es riecht warm, irgendwie frisch schweißig. Darunter liegt Patchouli, erdig, unsüß aber nicht kellermuffig. Diese Phase dauert etwa eine Stunde, bevor ich wieder eine Veränderung bemerke.
Langsam hellt der Duft nun auf, wird weicher und gewinnt eine helle Harznote hinzu, auch eine Kombination von Holz und etwas Rauch bringt sich ein. Das gesattelte Pferd ist auch noch da, Patchouli hingegen nehme ich nun kaum wahr. So bleibts dann die nächsten drei Stunden, bis die Schlussphase kommt.
Das Spiel zwischen Dunkel und hell pegelt sich nun irgendwo in der Mitte ein, das Patchouli ist wieder da, auch alle anderen bereits bekannten Noten stehen nun gleichrangig nebeneinander, Suédois wirkt nun voll, (möglicherweise Vanille-)cremig aber wird nun, nach etwa 4 Stunden, recht hautnah.

Was ich nicht herausschnuppern kann sind die Fruchtnoten Himbeer und Traube oder die Wildblumen, auch Anis und Kardamom glänzen durch Abwesenheit. Ich vermisse sie aber auch nicht. Die zartgrünen Töne von Elemi und Cumarin hingegen hätten gern mal vorbeiduften können. Wirklich fehlen tun sie aber auch nicht, Suédois ist so komplex und die im Mittelpunkt stehenden Harze und vor allem Leder lassen wenig Raum für zarte Töne.


17.12.2017 01:12 Uhr
15 Auszeichnungen
Wehe, ihr lacht mich aus - ich merke das! Und werde ganz furchtbar... traurig *schnüff*
Ich muss nämlich was beichten - bei all meinen Düften in der Sammlung mit ihren oft poetischen Namen, den teuren (oder angeblich teuren) Inhaltsstoffen, den schnieken Flakons... die teilweise gar nicht so preisgünstig sind (und die ich alle sehr gern mag), habe ich eine geheime Leidenschaft für Wick Vaporup (und eigentlich auch für das alte dunkelgrüne, die Badewanne einfärbende Latschenkiefer Erkältungsbad von Aldi). Allerdings kommt das als Tagesduft so erstmal nicht so gut - es nervt nämlich auf Dauer, wenn jeder fragt, ob man erkältet sei.

Hier kam mir der Zufall oder auch meine ewige Neugier zu Hilfe:
Blind ersoukte ich einen Restflakon Humus, ganz kleine Restmenge, super zum Neugiereln. Denn große Erwartungen hatte ich an den Duft überhaupt nicht. Wie wohlriechend können schon Pilze und Gestein sein? Und dann heißt der Duft auch noch Humus... Wer bitte will so riechen??

Und dann kam die Überraschung:
Humus riecht wie Wick Vaporup und Latschenkieferbad, dazu eine feucht-heiße Birkenaufgußanmutung aus der finnischen Sauna, komplett mit Holzbänken. Darunter liegt eine tiefe, dunkle Erdnote, mit mineralischen Sprengseln, die im Vergleich fast kühl riechen. Im Verlauf wird der Duft etwas weicher, tendiert mehr zu Wald, als Erkältungsmitteln. Zum Glück nehme ich keine Pilze wahr - die mag ich zwar durchaus essen aber danach duften, muss nicht sein.
Die Haltbarkeit und Sillage sind erfreulich gut, selbst bei sparsamer Dosierung duftets 8 Stunden auf guter Armlänge. Nach etwa 4 Stunden allerdings wirds eher hautnah.

Da mein Restflakon nun leer ist, steht der Duft ganz weit oben auf meiner Wunschliste. Der muss wieder her, damit ich weiterhin alltagstauglich, heimlich-unheimlich nach Wick Vaporup duften kann :-D


16.12.2017 19:09 Uhr
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Manchmal setzen sich bei mir so fixe Ideen fest, was ich unbedingt an Duft haben muss. Dann werden Pyramiden studiert, Kommentare gelesen, ein Such-Thread erstellt, Proben geordert, getestet, getestet und getestet. Vor ein paar Jahren war meine fixe Idee 'Schokolade', nicht irgendeine, sondern DIE musste es sein. Warm, weich, süß aber nicht zu süß, nicht bitter aber schon deutlich mit Kakaotouch und auf keinen Fall sollte Frucht oder Blumen oder so ein Quatsch drin sein.
Ums kurz zu machen, es sind einige schöne Düfte in meiner Sammlung gelandet. Alle schön, alle trage ich gern aber DER gesuchte, sinds alle nicht: Chocolate Greedy - zu viel gebrannte Mandel, Chocolovers - zu viele Blumen, Maya - ... - auch zu blumig-cremig, usw.

Irgendwann dann erstmal ernüchterte Pause, DER Duft blieb unauffindbar. Wochen später fiel mir beim Räumen im Schrank ein Duft in die Hände, den ich schon länger besaß, auch wußte, dass er da war, der aber ein halb vergessenes Schattendasein frisstete: Amorito.

Hm, wie war der denn nochmal?! *pfftpfft*

Und vielleicht vermutet ihrs schon, da war er:
Deutlich Vollmilchschokolade mit cremiger Süße, weich, voll und rund. Von der Jasminnote , die in der Pyramide angegeben ist, rieche ich nichts - zum Glück. Eine Duftentwicklung gibt es im Grunde auch nicht. Haltbarkeit und Sillage sind eher im unteren mittleren Bereich aber mit ein paar mehr Sprühern, als ich sonst nehme, kann man ihn auf Armlänge riechbar machen und das reicht mir.

Schade nur, dass der Duft eingestellt ist.


15.12.2017 22:27 Uhr
10 Auszeichnungen
Ich mag Oud - wirklich. Auch als Stinker. Auch mit Rose. Ich besitze auch mehrere Ouddüfte bzw. Düfte, in denen Oud mit verbaut ist. Trotzdem ist da kein Vorfreudegefühl mehr, wenn ein neuer Oudduft auf den Markt kommt. Der Gaul wird ganz schön totgeritten.

Von House of Matriarch hatte ich inzwischen zwei Wanderpakete unter der Nase, fand einige gut/tragbar, andere nicht aber es war keiner dabei, der mich zu einer Bestellung verleiten konnte - denn obwohl Orca schon echt nett war, hat der letzte Funke einfach gefehlt.

Insgesamt war ich milde neugierig (ich teste einfach gern) hatte aber keine allzugroßen Erwartungen an den Duft.

Heute kam dann das Pröbchen von Bittersweet Symphonie und ich bin begeistert - Haben-will-begeistert.
BS ist ein Oudduft der gemäßigt animalischen Art, da ist schon ein wenig Stall/Tier neben dem harzigen Holz aber subtil, nicht vordergründig. Auch eine satte aber nicht stechende Rauch- oder Röstnote schwingt mit, die sich sehr gut an den herben Kakao schmiegt, zusammen ergibt das geröstete Kakaobohne. Ich muss an diese Creola Pralinen von Lindt denken *yummie*
Das Faszinierendste an BS ist aber eine helle, klare, fast frische Note, die direkt nach dem Aufsprühen da ist und dann immer mal wieder kurz hervorblitzt.

Insgesamt eine schön ausbalancierte, alltagstaugliche Komposition, die auch durch eine schöne Sillage (etwas mehr als Armlänge aber nicht erschlagend) und eine gute Haltbarkeit (5 Stunden und noch gut wahrnehmbar) auffällt.


26.10.2017 11:06 Uhr
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Für lateinischen Nonsense entschuldige ich mich... ich hatte nie Latein :-D

Ich mag ja keine explizit blumigen Düfte (als Parfum tragen), von Lavendel mal abgesehen und inzwischen werde ich scheinbar auch etwas altersmilde und kann florale Noten als Nebendarsteller akzeptieren. Aber die Rosengeranie nimmt eine sehr emotionale Sonderstellung bei mir ein. Und das hat zwei Gründe:
Meine Urgroßmutter bzw. ihre Wohnung hat immer nach den Weihrauchgeranien gerochen, die sie überall stehen hatte. Als sie Anfang der 90er recht plötzlich starb, vererbte sie mir neben ihren beiden Parfums (Opium und Shalimar) auch diverse ihrer Pflanzen. Diese silbrig-grünblättrigen, mit kleinen zartrosa Blüten übersähten Pflanzen (die übrigens tatsächlich etwas gegen Mücken helfen), wachsen heute bei uns nun quasi überall - auf dem Balkon (duften himmlisch, wenn die Sonne drauf steht oder man die Blätter berührt), im Garten, vor dem Haus, an der Garagenwand... Fast, als wäre Oma Mariechen noch hier.
Mein zweiter intensiver Kontakt mit der Rosengeranie war einige Jahre später, als ich nach einem schweren Unfall längere Zeit in KH und Reha war. Ich bekam von einer inzwischen verstorbenen Freundin (Verkehrsunfall) ein Duftöl geschenkt, in dem Rosengeranie ein Hauptbestandteil war. Der Duft dieses Öls begleitete mich durch die sehr schwierige Phase, vom nichts bewegen können übers Laufen lernen bis zum Abitur.

In der Folge berühren mich Düfte, die eine bestimmte Geraniennote enthalten immer sehr stark - auch wenn ich sie nur selten für mich im Alltag tragbar finde, fühle ich mich immer hingezogen.

Delicacy hat genau diese Geraniennote - blumig und trotzdem grün, fast zitrisch unterlegt, trotz der typischen Süße, ein Hauch von Weihrauch. Für mich treten alle anderen Noten daneben in den Hintergrund. Nachdem ich die Pyramide gelesen hatte, konnte ich mit etwas Konzentration Patchouli sowie holzige und moosige Noten erschnuppern, die den Duft insgesamt ein wenig erden und binden. Auch das Sandelholz ist da - ein weicher, süßlich-cremiger Unterbau, fast wie eine Bodylotion, der die manchmal etwas stechend werdende Rosengeranie weicher, geschmeidiger macht. Aber in meiner Wahrnehmung ist das ein Geranienduft...

Realistisch betrachtet ist der Duft recht eindimensional und tatsächlich dicht am Duftlampenöl eines Esotherikvertriebs. Das ist per se nichts Schlechtes aber eben auch nichts, was ich als Parfum auf der Arbeit oder als Ausgehduft tragen wollen würde. Auch Haltbarkeit und Sillage dieses ölbasierten Dufts sind eher mau. Er ist also eigentlich nichts besonderes... und trotzdem mag ich ihn.


10.02.2017 10:26 Uhr
7 Auszeichnungen
... in meiner Testreihe der Louboutin-Düfte. An dieser Stelle möchte ich Don ganz herzlich danken, für die Möglichkeit diese Düfte zu testen. Der erste Eindruck beim Öffnen des Testpakets war toll, edle Verpackung in weißen Schächtelchen, die Minis sind wirklich schick und alles wirkt wertig. Aber letztlich kommt es ja auf den Inhalt an und da hat mich keiner der drei Düfte wirklich überzeugen können. Mein "Favorit" aus den dreien ist Trouble in Heaven aber auch den müsste ich nicht besitzen.

Tornade Blonde ist, reißerischer Name hin oder her, ein recht eindimensionaler, heller, freundlicher, sauberer Rosenduft. Blumig, süß, rosig und wenig drumherum. Im Hintergrund schwingt eine leichte Holznote mit, eine helle, pudrige, freundliche Holznote. Ein sehr glatter, unkomplizierter Jasmin stützt die Rose, tritt aber nicht in den Vordergrund. Nach dem Studium der Pyramide kann ich mir eine ganz leichte Johannisbeernote einbilden, rote nicht schwarze, denn das bittere von schwarzen Johannisbeeren fehlt komplett. Aber Patchouli oder den erhofften Rhabarber sucht meine Nase, zumindest auf meiner Haut, absolut vergebens. Schade, denn die Noten klingen wirklich vielversprechend und nciht nach 0-8/15 Rosenduft. *schmoll*

Haltbarkeit und Sillage sind nicht überragend aber vorhanden, nach etwa 5 Stunden ist der Duft sehr dünn und die Sillage schwächt bereits nach etwa einer Stunde ab. Als Träger nehme ich Tornade Blonde bei Bewegung noch ab und an wahr, andere Personen dürften wenig davon mitbekommen.

Im Grunde war keiner der drei Düfte passend zu den Highheels mit den signifikanten roten Sohlen... die mein Mann gern als "Fi...-mich Trittchen" bezeichnet.


10.02.2017 09:37 Uhr
5 Auszeichnungen
... oder auch nix besonderes.

Trouble in Heaven ist kein schlechter Duft, er ist tragbar... für Frauen, tageslichttauglich, passt aber auch abends (wenn auch nicht gerade als Partyduft), stört nicht, Haltbarkeit und Sillage sind ordentlich - 6 Stunden, bis er sehr hautnah ist und auf Armlänge gut wahrnehmbar für die ersten 2 Stunden.Aber der Funke springt einfach nicht über, das Alleinstellungsmerkmal fehlt.

Auf einer trocken-pudrigen, fluffigen Leinwand aus Amber und Iris malt der Duft ein Bild aus kühlen Tönen, durchsetzt von warmen Schlieren, wie feine Rauchschwaden. Trotzt seiner durchaus vorhandenen Süße, nehme ich ihn als frisch und eben kühl und glatt wahr. KingLuis Eindruck von Zimt kann ich nachvollziehen, wobei ich eher zimtbestäubte, kandierte Rosenknospen vor Augen hatte, als Kaugummi. Es gibt also durchaus warme, fast schon würzige Noten.

Insgesamt ist Trouble in Heaven ein gleichmäßiger, ruhiger Duft, der ohne große Entwicklung dahinfließt und irgendwann sachte und fast unbemerkt ausklingt. Trouble war gestern, heute ist alles friedlich...


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