Wie Parfums d´Elmar meine Sammlung zerstörte und die Suche nach der Taschenlampe in der kunstblinden Gesellschaft
In den letzten Monaten habe ich mich intensiv mit meiner Leidenschaft für Parfüms auseinandergesetzt, die nicht nur meinen olfaktorischen Geschmack, sondern auch meine Ansichten über Konsum, Qualität und Individualität prägt. Diese Reflexion führte mich zu einer Erkenntnis: Meine Begeisterung für Düfte wurde oft von äußeren Einflüssen überschattet – von vorgefertigten Meinungen, Hypes und einer Flut an Informationen, die meine eigene Wahrnehmung in den Hintergrund drängten. Diese Erkenntnis brachte mich dazu, eine Marke näher zu betrachten, die ich lange Zeit übersehen hatte: Parfums d’Elmar. Meine Erfahrungen mit ihren Düften haben nicht nur meine Sammlung bereichert, sondern auch meine Sicht auf die Parfümwelt und die Art, wie wir „Kunst“ in einer von Konsum geprägten Zeit wahrnehmen, nachhaltig verändert.
Die Negativspirale äußerer Einflüsse
In einer Zeit, in der wir täglich mit Informationen, Rezensionen und Trends überflutet werden, scheint es immer schwieriger, eigene Erfahrungen zu machen. Besonders in der Parfümwelt zeigt sich dies deutlich: Statt einen Duft selbst zu testen und zu erleben, lassen wir uns von Aussagen wie „Das ist der neue Bestseller“, „Ein Hypeduft für 2024/2025“ oder „Riecht wie XYZ“ leiten. Solche Etiketten haben mich lange davon abgehalten, Parfums d’Elmar auszuprobieren. Frühzeitig mit dem Stempel „Luxus-Dupe“ versehen, verlor ich die Lust, diese Marke zu testen – nicht aufgrund eigener Eindrücke, sondern durch das, was ich las, hörte oder sah. Diese Fremdmeinungen führten mich in eine Negativspirale: Ich sammelte Düfte, die weder meinen Ansprüchen an Eleganz, Ausgewogenheit und Perfektion entsprachen noch mich langfristig zufriedenstellten. Sie waren oft zu laut, zu übertrieben oder schlichtweg nicht „mein“ Duft.
Diese Dynamik ist nicht nur auf Parfüms beschränkt, sondern spiegelt ein größeres gesellschaftliches Phänomen wider. In einer Welt der Dauerbeschallung verlernen wir, selbst zu denken und zu fühlen. Die „richtigen“ Ansichten anderer – sei es in Foren, sozialen Medien oder Rezensionen – scheinen oft wichtiger als unsere eigenen Erfahrungen. Wir übernehmen Worthülsen wie „Alleskönner für jede Situation“ oder „Sein Geld nicht wert“, ohne sie kritisch zu hinterfragen. Dies führt zu einer Art Entfremdung von unserer eigenen Wahrnehmung, die in der Parfümwelt besonders deutlich wird, wo subjektives Empfinden zentral sein sollte.
Parfums d’Elmar: Eine Rückbesinnung auf die eigene Intuition
Nach über drei Jahren der Zurückhaltung entschied ich mich, Parfums d’Elmar aus eigenem Antrieb zu testen. Diese Entscheidung war ein bewusster Schritt, mich von äußeren Urteilen zu lösen und meiner Neugier zu vertrauen. Die Ergebnisse waren beeindruckend. Düfte wie Zaya faszinierten mich mit ihrer süß-säuerlichen Fruchtigkeit, gepaart mit Würze und einer cremigen Note, die nie aufdringlich wirkt. Anders als viele Gourmands, die irgendwann durch überkandidelte oder plastische Komponenten ermüden, bleibt Zaya vielschichtig und harmonisch. Ebenso entwickelte sich Kaya innerhalb weniger Wochen zu meinem Signature-Duft. Seine ausgewogene Mischung aus Tonka, Vanille und einer zarten Fruchtigkeit schafft eine Eleganz, die mich täglich begleitet. Besonders Mahina stach heraus: Die Blutorangen-Note hebt diesen Duft aus den ausgetretenen Pfaden der Parfümwelt heraus und zeigt, wie wichtig eine präzise Duftölauswahl und Dosierung sind.
Diese Erfahrungen waren eine Offenbarung. Sie erinnerten mich daran, dass der Wert eines Duftes nicht in Vergleichen oder vermeintlichen „Inspirationen“ liegt, sondern in dem, was er für mich persönlich bedeutet. Die oft gehörte Kritik, dass Parfums d’Elmar wie bekannte Düfte riechen (#Zaya wie Angels’ Share, #Mahina wie Basso), verliert für mich an Relevanz. Was zählt, ist die Qualität der Komposition: Parfums d’Elmar bietet komplexere Duftverläufe, vielfältigere Noten und eine bessere Abstimmung als viele der sogenannten „Originale“. Diese Erkenntnis führte mich zu einer Frage: Warum lassen wir uns von solchen Vergleichen leiten, statt unsere eigenen Empfindungen in den Vordergrund zu stellen?
Gesellschaftliche Dynamiken und die Kunst des Parfüms
Die Parfümwelt ist ein Mikrokosmos unserer Konsumgesellschaft. Mit Hunderten neuer Düfte jährlich scheint Originalität ein rares Gut zu sein. Doch ist Originalität wirklich das entscheidende Kriterium? Ich glaube, dass in einer Zeit der Überproduktion wahre Qualität in der perfekten Balance liegt – in der Symbiose von Noten, die Emotionen wecken, ohne zu überfordern. Die reflexartige Kritik an „Kopien“ oder „Inspirationen“ ignoriert, dass kreative Prozesse immer auf bestehenden Werken aufbauen. Ob in der bildenden Kunst, der Mode oder der Musik: Alles wiederholt sich irgendwann. Der Unterschied liegt in der Ausführung, in der Fähigkeit, etwas Bestehendes zu verfeinern und mit einer eigenen Handschrift zu versehen.
Diese Dynamik zeigt sich auch in der Art, wie wir Parfüms bewerten. Viele Rezensionen und Diskussionen in der Parfüm-Community scheinen sich in wiederholten Worthülsen und Referenzpunkten zu verlieren. Statt eigene Emotionen und subjektive Eindrücke zu kommunizieren, werden vorgefertigte Meinungen übernommen. Diese Tendenz wirft die Frage auf, ob wir „Kunst“ – und Parfüm ist zweifellos eine Form der Kunst – überhaupt noch unvoreingenommen wahrnehmen können. Müssen wir immer an Referenzpunkten entlanghangeln, um etwas zu verstehen, oder können wir lernen, unsere eigenen Erfahrungen zu machen?
Qualität und Individualität: Ein persönlicher Wandel
Meine Reise mit Parfums d’Elmar spiegelt einen größeren Wandel in meiner Herangehensweise an Konsum wider. Meine Vorliebe für ausbalancierte, elegante Düfte wie #Black Tie oder #Sycomore steht im Einklang mit meiner Lebensweise, die zunehmend von Qualität und Langlebigkeit geprägt ist. Dies zeigt sich auch in meiner Kleidung: Ich trage gerne Anzüge, obwohl es weder beruflich noch privat notwendig ist, und achte auf Materialien und Verarbeitung. Diese Präferenz für Subtilität und Raffinesse steht im Kontrast zu Trends wie „Performance-Monstern“ oder Düften, die durch übertriebene Sillage auffallen. Videos und Texte, die „Old Money“-Ästhetik mit solchen Düften verbinden, entlocken mir ein Schmunzeln – sie verfehlen für mich den Kern von Eleganz.
Auch die Gestaltung der Flakons von Parfums d’Elmar, die an die Kuppeln des Taj Mahal erinnern, ist ein Beispiel für diese Ambivalenz. Während ich die opulente, orientalische Ästhetik subjektiv als etwas zu kitschig empfinde, beeindruckt mich die handwerkliche Qualität – die Politur, der Farbverlauf, die Verarbeitung. Interessant ist zudem die Verbindung zu Roja Dove, dessen Einfluss in der Machart spürbar ist, jedoch mit einer westlicheren, stimmigeren Ästhetik. Solche Details zeigen, wie Inspirationen in kreativen Prozessen eine Rolle spielen, ohne dass sie den Wert eines Werkes mindern.
Ein Plädoyer für die eigene Erfahrung
Meine Erfahrungen mit Parfums d’Elmar haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, sich von äußeren Stimmen zu lösen und auf die eigene Intuition zu vertrauen. Der Wert eines Duftes liegt nicht in seinem Preis, seiner vermeintlichen Originalität oder den Meinungen anderer, sondern in dem, was er für den Einzelnen bedeutet. In einer Welt, in der wir ständig mit Informationen und Trends bombardiert werden, ist es umso wertvoller, unsere eigenen Erfahrungen zu machen. Dies gilt nicht nur für Parfüms, sondern für alle Bereiche des Lebens, in denen Subjektivität und Individualität zählen.
Ich möchte klarstellen, dass ich keine 1:1-Kopien oder Dupes befürworte. Geistiges Eigentum ist ein schützenswertes Gut. Doch Inspirationen sind ein natürlicher Teil kreativer Prozesse, solange sie mit einer eigenen Handschrift versehen sind – und Parfums d’Elmar zeigt, wie das gelingen kann. Die Düfte dieser Marke haben mich gelehrt, dass Qualität in der Balance liegt und dass wir uns trauen sollten, unsere eigenen Wege zu gehen, ohne uns von der „Dauerbeschallung“ der Außenwelt ablenken zu lassen.
Aber was fasziniert mich jetzt an den einzelnen Düften, die in kürzester Zeit überzeugten, meine Sammlung auf links drehten und zu meinen täglichen wurden?
Kaya - der Cremige
Der Duft, der mich nicht nur in die Welt der Marke zog, sondern sich in mein Duftherz brannte. „Freundschaft-Plus“-Duft von Elmar benannt stellt sich recht schnell heraus, mit welcher Freude das Ganze auf der Haut liegt. Weich durch eine cremige Vanille, die nicht das typische Backaroma hat, eine Tonkabohne, die sich wundervoll einbettet und in dieser Form eher selten als Beiwerk wahrgenommen wird. Zusätzlich gesellt sich ein keineswegs übertriebene Alkoholnote dazu, die weniger prominent wirkt als in anderen Düften dieser Art. Klar mag man sagen, dass der Duft im weiteren Verlauf keine enormen Entwicklungen durchläuft, doch gerade diese Charakteristik gefällt mir bei dieser Kreation ungemein.

Zaya - der Winterliche
Älter als der Kaya, welcher aus der zweiten Generation stammt. Zaya ist wahrscheinlich der „Breakthrough“-Duft von Elmar. Sicherlich hat dieser auch noch die meisten Ähnlichkeiten einer bestimmten Duftrichtung, jedoch in deutlich feiner, besser. Ich nehme vor allem die säuerliche Spritzigkeit des Apfels wahr, die zusammen mit einer Zimtlikör-Komponente das Herzstück bilden. Ich liebe Zimt, allerdings kann dieses Gewürz auch schnell Überhand nehmen und einen Duft für sich einnehmen. Zum Glück ist es hier nicht der Fall, wodurch die Kreation nie zu kratzig, nervig oder intensiv wird. Ein wirklich guter Einstieg in die Marke und generell in das Thema Nische.

Mahina - der Spritzige
Holz und Zitrusfrüchte, welch Weltneuheit! Nein, natürlich nicht. Aber wie die anderen Düfte der Marke, ist auch dieser erst durch seine Symphonie der Duftnoten der „Banger“. Statt wie viele andere Kreationen für den Frühling und Sommer setzt Mahina nicht auf Bergamotte oder Grapefruit, sondern auf eine saftige Blutorange. Ehrlicherweise der erste Duft unter meiner Nase mit dieser Note - zumindest in wahrnehmbarer Form. Man merkt direkt die Differenzen gegenüber anderen Ölen. Viel tiefer, saftiger und nicht übermäßig bitter in der Anmutung. Für das Gesamtkonzept darf die Mischung aus Jasmin und Pfingstrose nicht unterschlagen werden. Weder indolisch, noch zu blumig. Hier soll nur eine zarte Blumigkeit unterstützend wirken und die Kanten abschleifen. Einer, wenn nicht sogar der Beste frische Duft den ich je hatte und riechen durfte.

Yara - der Ledrige
Hier knallt der Lederfimmel. Wildleder in kuschliger und doch rigoroser Form. Dazu tänzelnde Safranfäden, welche durch den Wind getragen werden. Man muss sich an den maskulinen und präsenten Touch gewöhnen, der anders ist, als alle anderen Düfte der Marke. Hier sollte eindeutig etwas wuchtig-markantes gezeigt werden, ohne die Eleganz der Marke zu verlieren. Ich empfinde ihn auch deutlich differenzierter als andere Kreationen dieser Richtung.

Fazit
Die Parfümwelt ist ein Spiegel unserer Konsumgesellschaft, in der wir oft Gefahr laufen, unsere eigene Wahrnehmung zugunsten vorgefertigter Meinungen aufzugeben. Meine Reise mit Parfums d’Elmar war eine Rückbesinnung auf das, was mir wirklich wichtig ist: Eleganz, Balance und die Freude an einer Komposition, die mich persönlich anspricht. Ob alle Düfte durch meine Ambivalenz länger in meiner Sammlung überleben? Schwer zusagen, dennoch ein persönlicher Meilenstein, dass ich eine Marke gefunden habe, bei der mir die meisten Düfte zusagen.
Ich lade euch ein, eure eigenen Erfahrungen mit dieser Marke oder dem Thema zu teilen – wie geht ihr mit äußeren Einflüssen um, und wie findet ihr euren eigenen Duft? Dieser Text ist das Ergebnis eines langen Prozesses der Reflexion, und ich freue mich auf den Austausch.


DarkWinterCS
In meinem Umfeld bin ich die einzige, die sich so sehr für Düfte interessiert. Dadurch bin ich weniger beeinflusst, aber wahrscheinlich auch weniger informiert. Hat natürlich immer alles 2 Seiten.
Ich treibe also relativ frei in der Duftwelt umher und strande mal hier und mal dort. Wobei ich selbstverständlich auch merke, dass eine gute oder schlechte Rezension zumindest mein Kaufverhalten schonmal beeinflusst hat.
Allerdings nicht, ob der Duft hinterher für mich gut war oder nicht.
Wovon ich mich im Moment loslösen möchte, ist die Vorstellung davon, dass teurere Parfums automatisch die besseren sind. Das sitzt irgendwo hinten in meinem Unterbewusstsein und flüstert mir bei meiner eigenen Bewertung eines Duftes ins Ohr.
Und da rede ich gar nicht über die eventuell hochwertigeren Inhaltsstoffe, sondern darüber, wie gut er mir gefällt.
Ich kann mich nicht davon freimachen, etwas voreingenommen zu sein, sobald ich den Namen auf einer Abfüllung lese. Deswegen teste ich so gerne „blind“
Ich lasse die Proben zB nur mit zahlen beschriften und erfahre erst nach dem testen, welche was war. Das macht es super spannend
Ich denke (steinigt mich, falls ich komplett daneben liege 😉) dass das "Problem" Hypes und Influenzern mehr Beachtung zu schenken, wie dem eigenen Geschmack, vorallem die jüngeren Altersgruppen (U30?) betrifft.
Von den meisten "älteren" Mitgliedern hier hört man selten etwas über "neue Hypes" oder ähnliches.
Ich selber zähle mich zu denen, die NULL von "Hypes" oder vorgefertigten Meinungen beeinflusst werden, ich teste völlig "schmerzfrei" alles, was mir unter die Nase kommt. Das kommt vielleicht auch daher, dass ich lange mit Parfum garnichts anfangen konnte... da mein Geschmack eben nicht unbedingt der Masse entspricht.
Und mit Influenzern konnte und kann ich garnichts anfangen 🤷🏼♀️
Das ist vielleicht der Vorteil, den wir "Alten" haben: wir MUSSTEN unseren eigenen Geschmack entwickeln und austesten... es gab einfach nirgends groß vorgefertigte Meinungen oder Hypes... 🤷🏼♀️😉
Sind relativ große Youtuber/Streamer, mit Gebauer haben die auch schon ein Duft Cocain oder wie der sich nennt.
Tim Gabel hat auf YouTube ein Interview mit Elmar.
Habe die vor paar Wochen mal in einem Einkaufszentrum gesehen und daraufhin mal den Kaya auf den Arm bekommen. Das war für mich dann auch wirklich der, der mich direkt überzeugte.
Ich kann nur empfehlen, die Ursprungsdüfte zu testen, auf deren DNA viele Parfums dieser Marke beruhen. Mein Herbstliebling Tonka Bodykon von Pierre Guillaume zum Beispiel hat nicht nur verblüffende Ähnlichkeit mit Kaya - ich wage zu behaupten, er war die „Inspiration“ und würde genauso viel Liebe verdienen.
Aber genau hier zeigt sich eben, wie sehr uns Hypes beeinflussen, ob positiv oder negativ. Was genannt wird, bleibt im Kopf. Und Parfums d’Elmar schafft das besser als so manche andere Marke.
Und damit ist wohl mal wieder bewiesen: „There’s no such thing as bad publicity.“
War doch ein wichtiger Punkt deiner Geschichte. Dass dich die negativen Berichte abgehalten haben. Oder verstehe ich das falsch?
Ich habe bewusst paar Jahre vergehen lassen.
Des Weiteren schließe ich mich dir an, was du ganz grundlegend zu Funktionsweisen und Auswirkungen äußerer Einflüsse beschreibst. Manche sind da aber sicherlich empfänglicher als andere.
Dahingehend musste ich allerdings gerade interessiert und leicht amüsiert feststellen, dass zehn der vierzehn Düfte der von dir beschriebenen Marke hier mit einer Wertung von mindestens 8.0 davonkommen - ganz unter den sprichwörtlichen Karren geworfen werden sie hier also dann doch nicht ;-) Klar, die Dupe-Thematik bleibt dennoch - aber das habe ich hier auch schon ungnädiger erlebt ;-)
Sorry, da muss ich Dir heftigst widersprechen. Diese Verallgemeinerung halte ich für schwierig und sie trifft zumindest auf mich nicht zu. Mir sind Influencer vollkommen wumpe, ich schaue/höre mir diesen Käse nicht an. Nur meine Nase entscheidet.
Ansonsten wirkt Dein Blog auf mich eher nur wie ein Werbeblog für diese Firma. Abgesehen davon kann ich auch nicht nachvollziehen, warum man sich auf eine Marke festlegen soll/kann. Jede Marke hat olfaktorische Ausreißer.
Verallgemeinert habe ich ja auch gar nichts. Ich sehe und lese hier nur das, was ich auch beschreibe. Das liegt einfach an den allgemeinen Zulauf zum Hobby Parfüm.
Ich bin auch kein Fan von nur einer Marke, weil ich weiß, dass mir oft nur eine geringe Auswahl einer Marke gefällt und auch die Grund-DNA eine Diversifikation bedarf. Deswegen finde ich auch Klassiker wie Sycomore unabkömmlich in meiner Sammlung.
Oftmals scheitert es aber schon an der DNA vieler Marken, gerade auch die, die vielen als non-plus-Ultra versprochen werden. An sowas wie Initio (außer Musk Therapy) komm ich durch diesen ekelhaften Moschus nicht dran.
Und ja, den eigenen Erfahrungen zu trauen, ist nicht immer einfach, wenn die Mehrheit laut rumschreit. Bleibt aber wichtig!
Kaya war mir auf Dauer dann doch unterschwellig zu anstrengend.
Zaya kommt persönlich nicht an Angels Share vorbei.
Aber Qualität haben alle „dupes“ von Elmar aufjedenfall
Mit Kaya hatte ich echt meinen Volltreffer. Aber ich merke auch, dass ich Düften aus meiner Sammlung nachtrauere.