Nadelwald in a bottle
Ein sehr besonderer Nischenduft der seinem Namen absolut gerecht wird. Pine riecht nicht einfach nur nach Tannennadeln, sondern fängt das ganze Umfeld eines Nadelwaldes ein das Harz und sogar den leicht feuchten Waldboden. Anfangs recht grün und lebendig, später wird er wärmer. Wer authentische Wald- und Harzdüfte mag, sollte ihn unbedingt testen. Haltbarkeit ist sehr gut, die Sillage auch net schlecht was ihn alltagstauglich macht. Für mich eine gelungene Umsetzung eines schwierigen Themas
Der freshe guy von nebenan
Bois Impérial überzeugt mit einer modernen, markanten Frische, die sofort im Gedächtnis bleibt. Hat eine gewisse ähnlichkeit mit Ganymede ist jedoch „frischer im Nachgang“.
Pfeffer, Vetiver und holzige Noten sorgen für eine elegante, selbstbewusste Ausstrahlung. Die Performance ist ausergewöhnlich gut und das Preis-Leistungsverhältnis ist kaum zu schlagen.
Der große Bruder vom Black Afgano
Ein wirklich edler Duft mit tiefem orientalischem Charakter, der sofort ins Auge sticht. Die Kombination aus warmen Hölzern und würzigen Noten wirkt gleichzeitig kraftvoll und elegant. Besonders auffällig ist die langanhaltende Wirkung, die den ganzen Tag über präsent bleibt, ohne aufdringlich zu sein auser vllt am Anfang da es nach purem Oud riecht. Er erinnert in seiner dunklen, harzigen Tiefe stark an Black Afgano, bleibt dabei aber eigenständig und raffiniert. Wer klassische arabische Kompositionen schätzt wird hier definitiv fündig.
Safran, Rauch, Stil
Am Anfang knallt dir ein richtig geiler Safran Duft entgegen leicht metallisch, ziemlich synthetisch aber das passt ja voll zum Stil von Quentin Bisch.
Mit der Zeit wird er deutlich rauchiger, was wahrscheinlich nicht jedem gefallen wird. Trotzdem bleibt er durchgehend elegant und irgendwie futuristisch.
Ganymede ist definitiv kein Mainstream Duft. Wer was besonderes sucht
abseits vom standard gebabbel, sollte ihn mal testen.