
Barbarella27
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Barbarella27
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Plötzlich Prinzessin*Prinz
Kurz nach dem Auftragen kommt mir der saftig-grüne, leicht säuerlich-bittere Duft von Neroli, Limette und frischen, weißen Blüten entgegen. Sofort habe ich die vielen Magnolienbäume vor Augen, die überall in meiner Heimatstadt stehen- in Gärten, Parks, Vorhöfen etc.. Der kurze Zeitraum in dem diese wunderschönen Baume blühen, insbesondere kurz vor und nach Sonnenaufhang, wenn die strahlend weiß-rosa Blüten nach einer kühlen, klaren Frühlingsnacht, mit ihrem zitrischen und taufrischen Duft einem den Morgen versüßen. Genau wie das sanfte Glitzern dieser taubenetzten Blütenpracht ist auch die feuchte Frische von Wild Bride nur verübergehend. Nach einigen Minuten verwandelt sich der Duft in eine leicht pilzig-erdige Tuberosencreme. Ein berauschend, sinnliches Weißblüten-Orchester, als würde man sein Gesicht in einem üppigen Strauß aus Tuberose, Jasmin und Gardenia vergraben, und eine raue, unberührte Landschaft voller wild wachsener, exotischer Pflanzen heraufbeschwören, was die Basis aus gereiftem Patchouli, balsamischen Hölzern, und rauchigem Vetiver, die an den Duft organischer Bodensubstanz erinnert, noch einmal zusätzlich bestärkt.
Der Duft war ursprünglich ein Hochzeitsgeschenk für eine Freundin, und soll sowohl ihren wilden, „burschikosen“ Charakter, als auch ihre zarte, elegant-„feminine“ Seite, die zum passenden Anlass, oder einfach wenn sie sich danach fühlt, zum Vorschein kommt - widerspiegeln.
Auch wenn ich besagte Freundin nicht kenne, kann ich mich jedoch SEHR gut mit dieser Beschreibung identifizieren. Ich trage lieber weite T-Shirts und bequeme Jeans, habe kein Problem damit mit Grasflecken auf der Hose und zauseligen Haaren einkaufen zu gehen. Ich vergesse regelmäßig meine Augenbrauen zu zupfen und mein Mascara ist schon seit Jahren eingetrocknet. Aber! Wenn mir danach ist - dann leg ich mir gern mal Gurkenscheiben auf die Augen oder versuche mich an einer Flechtfrisur anstelle des üblichen Pferdeschwanz für mein meterlanges Hippie-Haar.
Und in „Wild Bride“ erkenne ich tatsächlich Beides- Mein Tomboy-Ich in Jogginghose und Hoddie mit Kaffeeflecken. UND das temporäre Verlangen sich aufzupretzel. Jedoch ohne sich kostümiert zu fühlen, und sich dabei treu zu bleiben.
Der Duft war ursprünglich ein Hochzeitsgeschenk für eine Freundin, und soll sowohl ihren wilden, „burschikosen“ Charakter, als auch ihre zarte, elegant-„feminine“ Seite, die zum passenden Anlass, oder einfach wenn sie sich danach fühlt, zum Vorschein kommt - widerspiegeln.
Auch wenn ich besagte Freundin nicht kenne, kann ich mich jedoch SEHR gut mit dieser Beschreibung identifizieren. Ich trage lieber weite T-Shirts und bequeme Jeans, habe kein Problem damit mit Grasflecken auf der Hose und zauseligen Haaren einkaufen zu gehen. Ich vergesse regelmäßig meine Augenbrauen zu zupfen und mein Mascara ist schon seit Jahren eingetrocknet. Aber! Wenn mir danach ist - dann leg ich mir gern mal Gurkenscheiben auf die Augen oder versuche mich an einer Flechtfrisur anstelle des üblichen Pferdeschwanz für mein meterlanges Hippie-Haar.
Und in „Wild Bride“ erkenne ich tatsächlich Beides- Mein Tomboy-Ich in Jogginghose und Hoddie mit Kaffeeflecken. UND das temporäre Verlangen sich aufzupretzel. Jedoch ohne sich kostümiert zu fühlen, und sich dabei treu zu bleiben.
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Balsam
Grapefruit
Jasmin
Oud
Patchouli
Tuberose
Vetiver
Zeder























