
Barbarella27
21 Rezensionen

Barbarella27
1
Das größte Glück mag kleine Dinge
Seit ich denken kann bin ich fasziniert von Moos. Was gibt es schöneres als auf einem dichten, weichen Moosbett zu liegen und die winzigkleinen, perfekten Blätter aus der Nähe zu betrachten?
Moos ist das Yin und Yang der Natur. Es ist ein Symbol für Verfall und Vergänglichkeit. Moos wächst auf Grabsteinen, altem Gemäuer, und ist Teil des natürlichen Verfalls. Es entsteht auf verrotteten Organismen und kargen Flächen, weshalb wir es ebenso mit Leben, und insbesondere neuem Leben in Verbindung bringen. Kein Wunder also, das Moos eine so besondere Wirkung und Anziehungskraft auf uns ausübt.
Zum Duft:
Im Auftakt umhüllt einen die terpenische Frische, von moosbewachsenen Nadelhölzern. Ich schließe die Augen und stehe in Mitten eines Exotenwaldes, umgeben von tausenden, prächtigen Mammutbäumen. Die Nadeln haben einen fast anis-ähnlichen Geruch, insbesondere nach einem Regenschauer. Die Rinde riecht kaum, ist dafür aber weich, fast schwammähnlich, genau wie das Moos, welches den Boden ringsherum bedeckt. Geschmeidig, „schwammig“ passt auch zum Duft, der sich im weiteren Verlauf zu einem samtigen, wässrig-pilzigen Moosgeruch entwickelt. Hin und wieder weht mir der frisch-würzige Duft von Nadelstreu um die Nase, aber das süßliche Geosmin und der leicht modrig-pilzige Geruch von moosigem Unterholz dominiert. Viel mehr passiert nicht. Soll‘s für mich aber auch nicht. Die samtgrüne Moosdecke umhüllt mich noch für einige, glückliche Stündchen und verdunstet nach und nach.
Moss Collector ist definitiv mehr Duft als Parfüm, was für einige Kandidaten aus Firn’s Sortiment gilt. Aber ich persönlich empfinde genau diese orts- und ding- bezogene Realitätsnähe als ausschlaggebend für Firn‘s Charme.
Moos ist das Yin und Yang der Natur. Es ist ein Symbol für Verfall und Vergänglichkeit. Moos wächst auf Grabsteinen, altem Gemäuer, und ist Teil des natürlichen Verfalls. Es entsteht auf verrotteten Organismen und kargen Flächen, weshalb wir es ebenso mit Leben, und insbesondere neuem Leben in Verbindung bringen. Kein Wunder also, das Moos eine so besondere Wirkung und Anziehungskraft auf uns ausübt.
Zum Duft:
Im Auftakt umhüllt einen die terpenische Frische, von moosbewachsenen Nadelhölzern. Ich schließe die Augen und stehe in Mitten eines Exotenwaldes, umgeben von tausenden, prächtigen Mammutbäumen. Die Nadeln haben einen fast anis-ähnlichen Geruch, insbesondere nach einem Regenschauer. Die Rinde riecht kaum, ist dafür aber weich, fast schwammähnlich, genau wie das Moos, welches den Boden ringsherum bedeckt. Geschmeidig, „schwammig“ passt auch zum Duft, der sich im weiteren Verlauf zu einem samtigen, wässrig-pilzigen Moosgeruch entwickelt. Hin und wieder weht mir der frisch-würzige Duft von Nadelstreu um die Nase, aber das süßliche Geosmin und der leicht modrig-pilzige Geruch von moosigem Unterholz dominiert. Viel mehr passiert nicht. Soll‘s für mich aber auch nicht. Die samtgrüne Moosdecke umhüllt mich noch für einige, glückliche Stündchen und verdunstet nach und nach.
Moss Collector ist definitiv mehr Duft als Parfüm, was für einige Kandidaten aus Firn’s Sortiment gilt. Aber ich persönlich empfinde genau diese orts- und ding- bezogene Realitätsnähe als ausschlaggebend für Firn‘s Charme.
2 Antworten



Eiche
Pilze
Patchouli
schwarzer Pfeffer
Immergrün
Veilchenblatt

Bellemorte
Yatagan























