When you looked that way Oh I knew you wanted to hurt You killed all of my dreams With your black, black heart
Textauszug aus Black Heart, von Marc and the Mambas
Das Lied der Gruppe Marc and the Mambas passt für meine Begriffe perfekt zu diesem ungewöhnlichen Duft. Gut, der Flakon ist Geschmackssache, aber am Ende kommt es ja nur auf den Inhalt an.
Black Heart ist für meine Nase ein Duft mit minimalem Duftverlauf und einer Räuchernote, wie ich sie so noch nicht in einem Duft gerochen habe. Die Rauchnote erinnert mich sehr an das Abbrennen von Wunderkerzen.
Der Auftakt ist zuerst für einen sehr kurzen Moment fruchtig frisch, aber der Eukalyptus spielt für meine Nase keine große Rolle.
Recht schnell kommt dann besagte Rauchnote auf und wird von einer dezenten Gewürzmischung flankiert. Obwohl in der Pyramide keine Blumen gelistet sind, hat der Mittelteil für meine Nase einen floralen Touch.
Mit der Basis wird die Rauchnote etwas leiser und gibt einer weichen, leicht süßlichen Sandelholznote etwas mehr Raum zur Entfaltung.
Auch wenn meine Beschreibung nicht wirklich melancholisch klingt, so ruft der Duft diese Stimmung in mir hervor.
Die Haltbarkeit ist mit mehr 12 Stunden ganz gut, die Sillage ist, denke ich mal, abhängig von der Dosierung. Ein Spritzer erzeugt eine angenehme Duftaura.
Black Heart ist prompt auf meiner Wunschliste gelandet und wird mittelfristig wohl in meiner Sammlung zu finden sein.
Meine Güte, der Flacon ist kaum repräsentativer als der Totenkopf, den Ingo mal angeschleppt hat... Aber wie Du schon schriebst: Auf den Inhalt kommt es an - und auf Deiner Wunschliste landet ein Duft so schnell nicht!