
Serenissima
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Serenissima
Top Rezension
14
wie ein rosa Macaron
Dieser fast ein bisschen romantische Duft „Paris-St. Honoré“ von Stéphanie de Bruijn erinnert mich sofort an ein rosa Macaron mit würziger Vanillefüllung; nur lebt dieser Duft auf meiner Haut erheblich länger als das Macaron in meiner Hand: Bekanntlich kann ich bei diesen kleinen bunten Dingern nicht widerstehen!
Ja, dieser Duft ist süß und süß ist bei mir rosa: Hier rosa wie die immer etwas zerknittert wirkenden Blüten der würzigen Zistrose, die diese widerstandsfähigen, harzhaltigen Büsche schmücken.
Erstaunlicherweise wird in dieser Duftkomposition als harzig-rauchiger Partner Benzoe verwandt, statt des Zistrosen-eigenen Labdanums, das zwischen deren Zweigen und Blättchen klebt und mit Hilfe von Ziegen "geerntet" wird.
Diese Ziegen werden durch die Büsche getrieben und später wird dieses aromatische Harz mit einem breitzinkigem Kamm aus deren Fell herausgekämmt.
Ihre warme und sämige Süße erhält diese duftende Leckerei aber durch die weiße, aromatische und exotische Vanille, die sehr geschmackvoll mit der feinen Animalik von Amber und Moschus sowie gekonnt eingesetzten Akzenten von angenehm cremigem Sandelholz verfeinert wurde.
Diese reichhaltige, scheinbar zu Schaum aufgeschlagene Hülle legt sich über eine herrlich goldbraune Patschoulischicht, die sich hier nicht feucht und schmuddelig, sondern erdig-würzig entwickelt.
Diese Süßigkeit klingt vielleicht ein wenig klebrig, entwickelt sich aber während des Tragens zu einer Art anschmiegsamen Bodylotion, die liebevoll umhüllt und einige Stunden begleitet, wobei zum Schluss nur ein feiner würziger Hauch zurückbleibt.
„Paris St. Honoré“ ist ein Liebhaberstück, eine dieser Leckereien, die man nicht täglich mag, die aber ab und zu doch viel Freude bereiten können.
Mit „Ach, wie hübsch!“ eröffnete ich mein Statement zu diesem Duft; jetzt schließe ich mit diesen Worten und werde mich wohl später einem rosa Macaron mit verführerischer Vanillefüllung widmen.
Ja, dieser Duft ist süß und süß ist bei mir rosa: Hier rosa wie die immer etwas zerknittert wirkenden Blüten der würzigen Zistrose, die diese widerstandsfähigen, harzhaltigen Büsche schmücken.
Erstaunlicherweise wird in dieser Duftkomposition als harzig-rauchiger Partner Benzoe verwandt, statt des Zistrosen-eigenen Labdanums, das zwischen deren Zweigen und Blättchen klebt und mit Hilfe von Ziegen "geerntet" wird.
Diese Ziegen werden durch die Büsche getrieben und später wird dieses aromatische Harz mit einem breitzinkigem Kamm aus deren Fell herausgekämmt.
Ihre warme und sämige Süße erhält diese duftende Leckerei aber durch die weiße, aromatische und exotische Vanille, die sehr geschmackvoll mit der feinen Animalik von Amber und Moschus sowie gekonnt eingesetzten Akzenten von angenehm cremigem Sandelholz verfeinert wurde.
Diese reichhaltige, scheinbar zu Schaum aufgeschlagene Hülle legt sich über eine herrlich goldbraune Patschoulischicht, die sich hier nicht feucht und schmuddelig, sondern erdig-würzig entwickelt.
Diese Süßigkeit klingt vielleicht ein wenig klebrig, entwickelt sich aber während des Tragens zu einer Art anschmiegsamen Bodylotion, die liebevoll umhüllt und einige Stunden begleitet, wobei zum Schluss nur ein feiner würziger Hauch zurückbleibt.
„Paris St. Honoré“ ist ein Liebhaberstück, eine dieser Leckereien, die man nicht täglich mag, die aber ab und zu doch viel Freude bereiten können.
Mit „Ach, wie hübsch!“ eröffnete ich mein Statement zu diesem Duft; jetzt schließe ich mit diesen Worten und werde mich wohl später einem rosa Macaron mit verführerischer Vanillefüllung widmen.
Aktualisiert am 04.04.2024 - 09:30 Uhr
9 Antworten



Kopfnote
Benzoe
Zistrose
Herznote
indonesisches Patchouli
Basisnote
Moschus
Sandelholz
Vanille

Rieke2021
Serenissima
Gandix
ParfumAholic
Gelis































