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Teapot Sonder 2025

8.4 / 10 17 Bewertungen
Ein neues Parfum von Ode Ona für Damen und Herren, erschienen im Jahr 2025. Der Duft ist blumig-pudrig. Es wird noch produziert.
Vergleich
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Duftrichtung

Blumig
Pudrig
Frisch
Cremig
Fruchtig

Duftpyramide

Kopfnote Kopfnote
SalbeiSalbei ZitroneZitrone rosa Pfefferrosa Pfeffer
Herznote Herznote
Hōjicha-TeeHōjicha-Tee MateMate IriswurzelIriswurzel
Basisnote Basisnote
MoschusMoschus GuajakholzGuajakholz IriswurzelIriswurzel

Parfümeur

Bewertungen
Duft
8.417 Bewertungen
Haltbarkeit
6.312 Bewertungen
Sillage
5.910 Bewertungen
Flakon
8.112 Bewertungen
Eingetragen von Enaccord · letzte Aktualisierung am 09.03.2026.
Quellenbasiert & geprüft

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Womit der Duft vergleichbar ist

Rezensionen

2 ausführliche Duftbeschreibungen
9.5Duft 5Haltbarkeit 4Sillage
acquarella

1 Rezension
acquarella
acquarella
6  
Einatmen, ausatmen, Tee trinken
Oh wie wunderschön du bist! Dieser Duft war für mich ein Glücksfund. Noch ganz neu in der Parfümwelt, war Teapot Sonder eine der ersten Proben aus dem Nischenbereich, die meiner Bestellung beilagen und für mich direkt ein Volltreffer. Meine Teesammlung ist deutlich umfangreicher als es meine Parfümsammlung (noch) ist und so war ich sehr gespannt auf die Hojicha- und Mate-Noten und den Abgleich mit meinen Teedosen.

Doch zunächst öffnet Teapot Sonder mit Frische, die trotzdem nicht synthetisch-kühl ist, sondern eher die feuchte, blättrige Frische eines Morgengrauens im Grünen. Eine Zitrone, die durch krautigen Salbei und Pfeffrigkeit genau in richtigem Maße ausgebremst und eingefangen wird und so zu keinem Zeitpunkt unrund, zu fruchtig oder gar stechend wird. Es ist weniger der Saft der Zitrone präsent, vielmehr das Ätherische der Zitronenschale. Dann bald gesellt sich der Tee dazu mit einer ganz prägnanten Röstnote. Auch hier wieder: nichts sticht, nichts drängt sich in den Vordergrund. Geröstete Nüsse oder geröstete Getreide- bzw. Reiskörner, die Wärme ausstrahlen – daran lässt mich die Herznote viel eher denken, als an die Bitterkeit, die beim Überrösten entsteht. Mate rieche ich nicht. Mate assoziiere ich mit viel stärkerer Grasigkeit, als hier in diesem Duft der leise Töne. Genmaicha, ein vielleicht etwas bekannterer japanischer Tee mit gerösteten Reiskörnern ist hier für mich die viel stärkere Verbindung. Dieser Tee ist nicht stark gezogen, sondern ganz authentisch. Als hätte man den Teedampf im Flakon miteingefangen, der aus der frischen Kanne steigt.

Im Drydown scheinen sich alle vorherigen Noten heruntergedämpft zu versammeln. Die Röstnote hält sich sehr lange bei mir und vermischt sich mit einer ganz leicht holzigen Cremigkeit, die Ecken und Kanten nimmt, ohne dabei langweilig zu werden. Selbst das leicht zitrisch-ätherische einer Zitronenschale meine ich noch ganz leicht zu vernehmen.

Überhaupt ist dieser Duft im Ganzen für meine Nase sehr rund, ausgewogen, warm, anschmiegsam und dadurch unendlich gemütlich. Andere würden womöglich eine gewisse Geradlinigkeit bemängeln und die schwache Silage anführen. Es stimmt, der Duft ist wirklich leise, hautnah, dabei aber wie eine wohlige Decke und nimmt einen gleichzeitig auf eine Gedankenreise zu einer meditativen Tee-Zeremonie. Möchte ich mich selbstbewusst, nach außen gewandt und stark fühlen, dann greife ich nicht zu diesem Duft. Dafür ist er nicht der richtige. Sehne ich mich allerdings nach ein wenig innerer Ruhe, Innehalten, meditativem Einklang und Durchatmen – dann kann es für mich nichts besseres geben als Teapot Sonder.
0 Antworten
7.5Duft 6Haltbarkeit 4Sillage
DasCroe

98 Rezensionen
DasCroe
DasCroe
9  
Kleine Teekunde oder "Wer backt hier Nusskuchen?"
Ich liebe Tee, ich trinke viel Tee. Vor allem grüne und schwarze Sorten. Und eigentlich dachte ich, dass ich mich da auch ganz gut auskenne aber nachdem ich jüngst erst grünen Rooibos entdeckte und heute wieder ein "Achso!" Erlebnis hatte, halte ich wohl besser in Zukunft meine Klappe.

Ebenso komme ich an Teedüften noch schlechter vorbei als ein 5jähriges Kind an der Kiosksüßtheke im Freibad und so war ich sehr gespannt auf den hübschen Deoroller äh die Neuerscheinung der jungen Marke aus Frankreich.

Der Duft ist zart! Sehr zart! Laute Teedüfte sind zwar eh in der Unterzahl aber hier geht es frisch vom Start eher dezent und im ~10cm Abstand zur besprühten Haut zur Sache. Also trinkt man diesen Tee mehr für sich selbst als für Andere, welche ihn maximal bei z.B. einer Umarmung wahrnehmen dürften.

Feiner Grüntee mit sehr milder Zitrone, the one and only Valentino Donna Rosa Verde winkt aus der Entfernung. Bis hierhin zieht Teapot Sonder niemandem für den doch nicht gerade günstigen ml-Preis die Socken aus aber dann schleicht sich eine spannende, ja leckere Note von der Seite rein. Essbar aber nicht süß. Von einigen hier als Getreidenote beschrieben riecht es für meine Nase eher nach nach Haselnusslikör bzw gerösteten Haselnüssen... Lecker! und in der Kombination mit dem Grüntee wirklich positiv spannend!

Wo kommt jetzt also diese Note her? Wikipedia zu Rate gezogen (jajajaja aber geht nun mal fix) und das Geheimnis liegt im Hōjicha: das ist nämlich ein gerösteter grüner Tee und genau durch dieses Rösten bekommt er sein einzigartiges, leicht nussiges (ha!) Aroma. Interessantes B-Wissen: durch das Rösten verliert der Grüntee einen großen Teil seines Koffeins und ist somit weniger säurehaltig, magenfreundlich, weniger aufmunternd und bekömmlich! Den können also auch die empfindlichen Seelen am Abend noch trinken...

Ich bin wahrhaftig kein Freund von Gourmandnoten aber solch trockene Nuss ist ausreichend naturnah als dass sie mich nicht nervt. Nach 4-5h kann ich den Duft immer noch hautnah ausmachen, trotz seiner Zartheit ist seine Ausdauer also durchaus gegeben. Die minimal gepuderte Moschus-Holz Basis hilft hier natürlich nicht unwesentlich.

Dem etwas geruchsunsensiblen Gatten habe ich den besprühten Arm natürlich auch testweise unter die Nase gehalten, es folge nur ein "mhh lecker Nusskuchen - können wir auch mal wieder essen!" ...

Und so schließe ich mit Eichhörnchens Worten: "Nüffe? Welche Nüffe?"

Aktualisiert am 24.11.2025 - 15:20 Uhr
2 Antworten

Statements

6 kurze Meinungen zum Parfum
19
15
Fruchtig-frischer Tee trifft auf zarte helle Blümchen und mildgrüne bambusähnliche Noten. Das ist schön, deckt sich für mich aber ...
15 Antworten
vor 7 Monaten
12
6
Schöner Tee im Start, bleibt leicht grünlich bekommt aber im weiteren Verlauf eine creamy fluffy musky Tendenz.
6 Antworten
vor 2 Monaten
7
3
Bekomme zitrischen Grünteestart, die Basis wird bei mir einen Hauch cremiger, dichter mit minimaler Röstnote ohne schwer zu werden. I like!!
3 Antworten
7
Liebe diesen introspektiven Tee-Duft. Nachdenkliche Gemütlichkeit pur. Innehalten und wohlfühlen.
0 Antworten
7
2
Ganz zart-zitrischer Grüntee mit angenehmen Haselnuss-Röstnote. Gourmandig ohne Süße! Quasi teetrinkend auf den Nusskuchen im Ofen warten..
2 Antworten
Weitere Statements

Diagramm

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