
SchnüFFleRR
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SchnüFFleRR
Hilfreiche Rezension
10
Terra>Outlands?
Ich denke, die zentrale Frage weswegen wir alle hier sind, lautet: Ist es überhaupt möglich, einen Duft wie Outlands ansatzweise zu reproduzieren?
Schließlich stammt das Original aus dem Hause Amouage, einem der hochwertigsten Nischenparfumhäuser der Welt. Outlands wurde mit einer außergewöhnlich hohen Konzentration von 30 % Parfümölen komponiert und durchlief einen sechsmonatigen Reifeprozess. Dieser umfasste unter anderem eine doppelte Infusion mit Sandelholzspänen sowie die Lagerung in handgefertigten Eichenholzfässern. Ein enorm aufwendiges Verfahren, das dem Duft seine Tiefe, Dichte und Komplexität verleiht.
Lässt sich ein solcher Anspruch wirklich für einen Bruchteil des Preises reproduzieren?
Um es nicht unnötig spannend zu machen:
Meine Antwort lautet ganz klar nein.
Outlands ist ein Duft, dem man seine Qualität sofort anmerkt, oder besser gesagt: seine Dichte. Schwer, tief, süß-würzig. Bereits beim Aufsprühen nimmt er einem fast den Atem und hüllt einen für Stunden in eine intensive, opulente Duftwolke.
An genau diese Qualität kann Terra nicht anknüpfen. Doch macht ihn das automatisch zu einem schlechten Duft oder zu einem misslungenen Dupe?
Ganz klar: nein.
Zwar erreicht Terra nicht die Tiefe und Intensität seines Vorbilds, doch er versucht auch nicht, diese mit übermäßiger Synthetik oder auf Biegen und Brechen zu imitieren. Gerade das rechne ich ihm hoch an. Ich bin überzeugt, kennt man Outlands nicht, kann man mit Terra durchaus viel Freude haben. Unbestreitbar ist jedoch, dass beide Düfte klar in dieselbe olfaktorische Richtung gehen.
Was mir besonders gut gefällt, ist seine transparentere Zusammenstellung. Dadurch wirkt Terra alltagstauglicher und deutlich leichter zu tragen. Der Duft startet mit würzigen Noten, begleitet von einer subtilen Kaffee-Kardamom-Anmutung. Anschließend gleitet er in eine süßere Basis über, getragen von Gewürzen und Hölzern.
Im weiteren Verlauf wird jedoch deutlich, dass Terra insgesamt leichter und spürbar synthetischer wirkt als sein großes Vorbild. Süßer Amber und eine eher trockene Vanille runden das Ganze dennoch angenehm ab. Würde ein solches Duftprofil von einem großen Designerhaus – etwa JPG – auf den Markt gebracht, wären die Regale vermutlich schnell leer. Der Duft orientiert sich an einer modernen, gefälligen DNA, ohne zwanghaft ein Dupe sein zu wollen, und schafft es dabei, eigenständig zu bleiben.
Fazit:
Wer einen schönen, modernen Duft für kleines Geld sucht, wird hier definitiv fündig.
Wer jedoch einen echten Ersatz für Outlands erwartet, dürfte leider enttäuscht werden.
Schließlich stammt das Original aus dem Hause Amouage, einem der hochwertigsten Nischenparfumhäuser der Welt. Outlands wurde mit einer außergewöhnlich hohen Konzentration von 30 % Parfümölen komponiert und durchlief einen sechsmonatigen Reifeprozess. Dieser umfasste unter anderem eine doppelte Infusion mit Sandelholzspänen sowie die Lagerung in handgefertigten Eichenholzfässern. Ein enorm aufwendiges Verfahren, das dem Duft seine Tiefe, Dichte und Komplexität verleiht.
Lässt sich ein solcher Anspruch wirklich für einen Bruchteil des Preises reproduzieren?
Um es nicht unnötig spannend zu machen:
Meine Antwort lautet ganz klar nein.
Outlands ist ein Duft, dem man seine Qualität sofort anmerkt, oder besser gesagt: seine Dichte. Schwer, tief, süß-würzig. Bereits beim Aufsprühen nimmt er einem fast den Atem und hüllt einen für Stunden in eine intensive, opulente Duftwolke.
An genau diese Qualität kann Terra nicht anknüpfen. Doch macht ihn das automatisch zu einem schlechten Duft oder zu einem misslungenen Dupe?
Ganz klar: nein.
Zwar erreicht Terra nicht die Tiefe und Intensität seines Vorbilds, doch er versucht auch nicht, diese mit übermäßiger Synthetik oder auf Biegen und Brechen zu imitieren. Gerade das rechne ich ihm hoch an. Ich bin überzeugt, kennt man Outlands nicht, kann man mit Terra durchaus viel Freude haben. Unbestreitbar ist jedoch, dass beide Düfte klar in dieselbe olfaktorische Richtung gehen.
Was mir besonders gut gefällt, ist seine transparentere Zusammenstellung. Dadurch wirkt Terra alltagstauglicher und deutlich leichter zu tragen. Der Duft startet mit würzigen Noten, begleitet von einer subtilen Kaffee-Kardamom-Anmutung. Anschließend gleitet er in eine süßere Basis über, getragen von Gewürzen und Hölzern.
Im weiteren Verlauf wird jedoch deutlich, dass Terra insgesamt leichter und spürbar synthetischer wirkt als sein großes Vorbild. Süßer Amber und eine eher trockene Vanille runden das Ganze dennoch angenehm ab. Würde ein solches Duftprofil von einem großen Designerhaus – etwa JPG – auf den Markt gebracht, wären die Regale vermutlich schnell leer. Der Duft orientiert sich an einer modernen, gefälligen DNA, ohne zwanghaft ein Dupe sein zu wollen, und schafft es dabei, eigenständig zu bleiben.
Fazit:
Wer einen schönen, modernen Duft für kleines Geld sucht, wird hier definitiv fündig.
Wer jedoch einen echten Ersatz für Outlands erwartet, dürfte leider enttäuscht werden.
6 Antworten



Kopfnote
Bergamotte
Kardamom
Zitrone
Weihrauch
Szechuanpfeffer
Elemiharz
Herznote
Koriander
Orangenblüte
Safran
Anis
Kreuzkümmel
Patchouli
Rose
Rosengeranie
Wermut
Basisnote
Amber
Labdanum
Maltol
Vanille
Benzoe
Opoponax
Ambra
Birke
Moschus
Oud








MartialScent
Dfh
CreedLover85
Oiramboa
Eric5228




































