DufterMannDufterManns Parfumkommentare

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10.02.2019 21:36 Uhr
8 Auszeichnungen
Vorwort
Ich muss gestehen, dass ich an die Marke Yves Saint Laurent keine großen Erwartungen mehr hatte. In den letzten Jahren hat man sich meiner Ansicht nach nur noch auf Flanker und bis ins letzte Detail geplante massenkompatible langweile Parfums konzentriert, denen ich nichts mehr abgewinnen konnte. Bis dato kannte ich aber die Private Collection noch nicht, was sich dann vor Kurzem allerdings ändern sollte. Durch eine liebe Parfuma kam ich an ein Pröbchen von Velours und gestern hatte ich dann auch die Möglichkeit Cuir und letztendlich auch Tuxedo zu testen. Letzterer wanderte dann auch zu einem stolzen Preis in die Einkaufstasche.

Der Duft, Haltbarkeit & Sillage
Zuallererst: Le Vestiare(die Garderobe) Tuxedo wird seinem Namen wie in der Überschrift schon zu lesen ist gerecht. Meiner Meinung nach wird sein volles Potenzial erst mit dem richtigen Outfit ausgeschöpft, was sicherlich an der prominenten Veilchen-Note zu Beginn liegt, die mich ähnlich wie im Arsen Lupin Dandy an ein frisch gebügeltes Hemd erinnert. Diese ist ordentlich mit einer britzelnden Pfeffernote unterlegt. Eine gewisse leicht frische Blütennote schwingt auch mit. Bergamotte und Koriander nehme ich allerdings nicht wahr. Genauso wenig wie die aufgeführte Rose, die mir mit ihrer häufigen seifigen Art meist auch nicht zusagt. Mit der Zeit funkelt auch die Vanillenote durch, die dem Ganzen Konstrukt auch eine gewisse Süße verleiht, ohne dass der Duft darin abdriftet. In der Herznote ist es für mich dann ein Dreiklang aus Veilchen, Vanille und Pfeffer, die das Parfum dann auch hauptsächlich begleitet. Die Basis leutet dann ebenfalls die Vanille ein, Patchouli & Ambra sind dort eher dezent und geben dem Ganzen keine erdigen sondern allenfalls einen leicht schokoladigen, balsamischen Touch.
Die Sillage ist in den ersten 2-3 Stunden präsent, aber nicht überladen, so wie es sich zu einer passenden Gelegenheit im Restaurant, oder gehobeneren Feierlichkeit auch gehört. Danach wird er ziemlich hautnah, was in den Gegebenheiten aber auch nicht schlecht sein muss.
Nach 6-7 Stunden ist der Zauber dann bei mir verflogen.

Die Präsentation
Der Flakon sowie die OVP sind relativ schlicht gehalten. Ein leicht geprägter Karton, wobei das Logo nur aufgeklebt zu sein scheint. Der Deckel ist durch die Riffelung schön griffig und schließt durch den Magneten auch wieder sehr leicht. Der Zerstäuber erledigt seinen Job ebenfalls tadellos und verteilt die Menge schön gleichmäßig aus 30 cm Abstand. Insgesamt ist die Aufmachung für mich sehr solide, aber auch nicht überragend.

Schlusswort
Warum es der Tuxedo in meine Sammlung geschafft hat?
Für mich strahlt er Stil und Eleganz aus, ist nie zu laut aber doch präsent und Veilchen scheint in Männerdüften sehr rar geworden zu sein. Zudem schließt er mit der Kombination auch genau die Lücke in meiner Sammlung, die ich gerne mit dem Arsen Lupin Dandy geschlossen hätte. Meiner Meinung nach ist er definitiv einen Test wert.


30.11.2018 22:15 Uhr
12 Auszeichnungen
Vorwort:
Meine Faszination zu Stéphane Humbert Lucas seinen Kreationen weckte bei mir der "Harrods", mit dem ich zur Schnitzler-Filiale stiefelte und nach einem ähnlichen Duft fragte. Es dauerte nicht lange und die Verkäuferin stand mit einem goldenen Flakon vor mir, sprühte ihn auf den Teststreifen und nach einer kurzen Testphase auf der Haut wanderte der "Une Nuit a Doha" direkt in die Einkaufstasche und ich spazierte mit einem Lächeln im Gesicht wieder nach Hause. Mein Interesse war geweckt, da es schon der zweite Duft vom Herrn Lucas war, der mir so gut gefällt. Also habe ich mich auf die Suche nach weiteren Proben gemacht und bin bei einer großen Parfümerie fündig geworden. 5 Samples durfte ich mir aussuchen, wovon die Nr 1 gleich Black Gemstone war.

Geschichte:
Angeblich hat der Parfümeur den Duft nach dem schwarzen Stein in Mekka benannt. Diesen so begehrten Stein, für den so einige Pilger nach Kabaa kommen um ihn bzw dessen Fragmente berühren oder küssen zu dürfen, hat er mit diesem Duft zumindest in meiner Vorstellung sehr gut getroffen.

Der Duft:
Aufgesprüht und welch eine finstere, rauchige, harztriefende Wolke, die es sich in meiner Nase gemütlich machte. Die Sillage zu Beginn ist atemberaubend. Ist sowas im Alltag tragbar, fragte ich mich?
Die Minuten vergingen und so langsam machte sich eine im Rauch gefangene Marzipan-artige Note bemerkbar, die dem ganzen noch einen süßlichen Touch verleiht. Wer hier mit einem Gourmand rechnet, der ist allerdings an der falschen Adresse. Die vom Rauch umschlungene harzige Süße umgibt den Träger erstmal für ein paar Stunden, bevor er sich immer mehr der Süße und den Harzen hingibt und so langsam Platz macht für eine cremige holzige Note.
Je weiter er im Verlauf voranschreitet, um so lieblicher, heller und anschmiegsamer wird er. Der Duft präsentiert sich nicht auf einem Teststreifen und zeigt sein ganzes Potenzial auch nicht in den ersten Minuten, sondern offenbart nur denjenigen sein Herz, die bereit sind sich der Finsternis und der starken Ausstrahlung hinzugeben. Dafür wird man mit einer holzig süßlichen, nur noch minimal rauchigen Basis entlohnt, die so tiefgreifend und zauberhaft ist, dass ich darin baden könnte.
Trotzdem habe ich mehrere Anläufe gebraucht, 5 Mal habe ich ihn getestet und ich war mir sicher, dass eine Abfüllung reicht, da ich ihn doch eher als schwierig zu tragen eingestuft hätte.
Doch dann passierte es - Ich teilte meine letzten paar Tropfen mit 2 anderen Parfumverrückten und ein Spritzer verirrte sich auf meine Hand und der Duft stieg mir direkt wieder in die Nase. Ich hatte mich verliebt und ich musste ihn haben. Nicht als Abfüllung, sondern direkt als Flakon.
Getestet habe ich ihn mittlerweile auch im Alltag und das nicht wie befürchtet mit schrägen Blicken, sondern als Reaktion kam: Oh, der ist gut, der gefällt mir!

Trotzdem würde ich ihn aufgrund seiner opulenten Ausstrahlung wohl nicht jeden Tag tragen. Auch sehe ich ihn als durchaus Unisextauglich, selbst wenn er mit seiner größtenteils rauchigen düsteren Art wohl eher die Männer ansprechen dürfte. In einem Review sagte ein Tester, dass er ihn als "4-Seasons"-Parfum einstufen würde, was ich so nicht im Raum stehen lassen kann. Er ist schwer, trocken und ziemlich stark, da kämen mir nur kältere Herbsttage, Winter und ebenso kühlere Frühlingstage in den Sinn. Ein gewisses Outfit braucht man für ihn nicht. Der Duft spricht für sich. ;-)


23.09.2018 14:48 Uhr
13 Auszeichnungen
Einleitung:
Es ist jetzt glaube ich rund 2 Monate her, wo mir der liebe Parfumo TalkingHead ein paar Tropfen seines Chypre Palatin schenkte. Das Interesse geweckt hatte für mich wieder Bertrand Duchaufour und die zahlreichen guten Bewertungen hier. Warum ich mich jetzt erst überwinden konnte, dem Duft einem aus meiner Sicht würdigen Kommentar zu verfassen, erläutert wahrscheinlich schon die Überschrift. Wir haben es hier definitiv mit einem Duft zu tun, der komplexer nicht sein könnte.

Flakon und Verpackung:
Die äußere Verpackung vom Chypre Palatin lässt zuerst keinen hochpreisigen Duft vermuten. Ein etwas liebloser Karton, auf der Front ein Aufkleber in einer gestanzten Umrahmung, wo nur die wichtigsten Dinge zu sehen sind. Öffnet man die OVP begrüßt einen noch mehr Kartonage mit MDCI-Schriftzügen und einem Klappmechanismus aus Pappe um den Flakon zu sichern. Ganz ehrlich: Lieblos umgesetzt, erfüllt halt seinen Zweck, geht aber definitiv besser, wenn ich mir andere hochpreisige Düfte anschaue. Befreit man den Flakon dann aus seinem düsteren Zuhause hält man doch einen sehr schweren Glasflakon mit einem schönen gelb-roten Bommel in der Hand, MDCI in goldener Schrift auf der Front, ein ebenso goldener Deckel, der fest auf seinem gleichfarbigen Sprühkopf sitzt, auf der Rückseite in selbiger Schriftart ist dann noch Paris aufgedruckt und auf der Unterseite befinden sich dann die wichtigsten Information, die auch auf der Verpackung stehen und zudem die Adresse von CM Création & Diffusion. Wer jetzt glaubt, dass ich dem Parfum trotz seiner miesen Verpackung, 9 Punkte in der Kategorie nur aufgrund des schönen Duftes gebe, der irrt. Der Flakon ist sehr schön und vor allen Dingen hochwertig verarbeitet, zudem erfüllt der Zerstäuber seinen Job tadellos.

Duftbeschreibung:
Kurz nach dem Aufsprühen wird man von einer grünen, frischen Wolke empfangen, die Clementine verleiht dem Duft ein wenig Spritzigkeit, der Geruch von Salbei-bonbons macht sich in meiner Nase breit, leichte Anklänge der Kopfnote des Chanel No 5 wirken auf mich ein, was ich dem Aldehyde zuschreibe.
Die Kopfnote hält sich noch einige Zeit, die Clementine sagt Lebewohl und der Duft wird schärfer und im Hintergrund macht sich auch sehr leise die Süße bemerkbar. Das Leder kommt unter der scharf würzigen Note so langsam zum Vorschein und kämpft um die Vorherrschaft. Aus der Entfernung rieche ich aber immer noch den Salbei, der sich scheinbar immer noch nicht geschlagen geben möchte. Nach und nach nimmt die Süße dann immer mehr zu, die Salbeinote ist nun überhaupt nicht mehr präsent und die Vanille übernimmt nun, leicht animalisch unterlegt, der grüne Charakter wird durchs Eichenmoos aber noch stets aufrecht gehalten. Eichenmoos und Vanille spazieren nun Hand in Hand durch den Gewürzgarten und zaubern einen wahrlich schönen Geruch in die Nase, wo ich mich selbst nach 2 Monaten immer noch nicht satt dran gerochen habe. Es gibt einige wenige Düfte, die es schafften mir dieses Gefühl zu geben, aber Chypre Palatin schafft es, diese Glücksseeligkeit auch über einige Zeit zu halten.
Die Sillage ist gerade zu Beginn durchaus stark und schafft es bei 3-4 Sprühstößen auch durchaus auf 1-1,5 Metern noch auszustrahlen. Die Haltbarkeit kann sich mit mehr als 8 Stunden ebenfalls sehen lassen. Er passt auch sowohl zum Casual-, als auch zum gehobenen Outfit, wobei ich letzteres bevorzugen würde. Für mich ist es ebenfalls ein Ganzjahresduft, auch wenn er im Frühlung, Herbst und Winter sicher noch besser zur Geltung kommt.
Zu dem Zeitpunkt wo ich ihn kennenlernte, war leider kein Flakon im Souk, der günstigste Händlerpreis mit 195 Euro plus Versand leider auch kein Schnäppchen, aber ich musste ihn einfach haben und schrieb TalkingHead wieder an. "Solltest Du Dich von deinem Chypre Palatin trennen können, dann bitte mach mir ein Angebot. Ich muss den unbedingt haben." Er würfelte einen Preis aus, die Sterne standen gut für mich und ein paar Tage später trudelte der nahezu volle Flakon samt schöner weiterer Proben bei mir ein. Ich kann es nicht oft genug sagen, aber Du weißt wie dankbar ich Dir dafür bin.

Bisher schaffte es auch kein einziger Duft, die ich getestet habe, so viele Komplimente einzubringen und das trotz seiner Komplexität. Von "Was ist das für ein schönes Rasierwasser?", über "Du riechst ja immer gut, aber was ist das, was Du da trägst", bis zu "Das Parfum solltest Du Dir auch kaufen." war alles dabei. Chypre Palatin war ebenfalls der Auslöser dafür, dass ich in letzter Zeit häufiger Chypres ausprobiert habe, aber wirklich umgehauen hat mich davon keiner. Durch eure Kommentare werde ich aber definitv noch Mitsouko eine Chance geben und auch der Beitrag von Apicius war trotz des Verrisses sehr informativ für mich, weshalb ich mich jetzt bei den Oriental-Chypres mal umschauen werde.

Over and Out.
Euer DufterMann


12.09.2018 15:31 Uhr
22 Auszeichnungen
Und wieder einmal konnte ich es nicht lassen, einen Duft von Herrn Duchaufour blind zu kaufen. Da aber auch dieser hier ein Love-it or Hate-it Duft zu sein scheint, war das Risiko ziemlich groß nicht doch den Boden mit der Nase zu küssen. Dank einer ganz lieben Parfuma hier, konnte ich dem Angebot nicht wiederstehen und habe zugeschlagen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank. :-)
Da ich Vert d'Encens aber ebenfalls so klasse finde, war meine Furcht vorm Blindkauf aber schon wieder ein bisschen gedämmt.

Also das Päckchen schnell mit der Schere bearbeitet und es begrüßte mich ein schöner viereckiger blauer Karton mit einem opulent goldenen Blütenaufdruck, der an die Malerei des letzten Jahrhunderts erinnert. Geöffnet strahlt einen dann der goldig spiegelnde Deckel an, der auf einem schwarzen ründlichem Flakon trohnt, wo auch hier wieder mit der Detailverliebtheit nicht gespart wurde. Ein lachender Mond und ein in sich gekehrter Schwan zeigen schon, dass die Marke auch auf die Präsentation viel Wert legt. Der samtig weiche Stoff in welchem der Flakon eingebettet wurde, ist dann noch das Tüpfelchen auf dem i.
Aber bekanntlich geht es ja trotzdem um den Inhalt, also Hand raus, goldenen Sprühkopf betätigt und rauf damit.

In den ersten Augenblicken war ich doch etwas baff. Kein Wald weit und breit in Sicht, allerdings eine sehr starke fruchtig süße Cassis-note macht es sich in meiner Nase breit. Sollte sich der Duft so weiter entwickeln, wäre es in Zukunft vielleicht wieder besser, wenn ich auf Blindkäufe komplett verzichte. Zuerst war ich wieder der Meinung hier einen Frauenduft unter der Nase zu haben. Gibt man dem Duft aber ein wenig Zeit, öffnen sich die Tore zu dem berauschenden Wald von dem hier alle sprechen. Teilweise dunkel, düster, harzig, dann scheinen wieder einige Sonnenstrahlen durch die Baumwipfel, ein Johannisbeerstrauch folgt dem nächsten und man hat nie den Eindruck durch einen gewöhnlichen Wald zu schlendern, auch wenn die Tannen hier definitiv auf sich aufmerksam machen und zusammen mit der Cassis-note einen sehr einzigartigen Duft in unsere Rüssel zaubern. Zum Ende hin wird er dann etwas cremiger, ohne jedoch sein Haupt-Thema zu verfehlen. Um das Ganze etwas zu vereinfachen würde ich sagen, dass der Vert d'Encens in ein Frucht-sorbet aus Johannisbeeren geplumst ist.
Die Haltbarkeit liegt bei mit mit etwas über 6 Stunden im guten Mittelfeld. Die Projektion ist in den ersten 1-2 Stunden sehr stark, bevor er sich Stück für Stück zurück zieht. Genau richtig und dezent dosiert sicher auch im Büro tragbar. In meinen Augen ist er sowohl im Casual-outfit, als auch im Anzug tragbar.

Von daher würde ich sagen: Mission erfolgreich und ich kann meiner Spürnase für Blindkäufe weiterhin vertrauen. ;-)


15.08.2018 14:22 Uhr
8 Auszeichnungen
Angetrieben durch die negativen Rezensionen hier auf Parfumo und ebenfalls eines Reviews auf Youtube möchte ich meine Erfahrungen zu Al Oudh mit euch teilen.
Ich hatte mir das Oriental Set bestellt um die Marke näher kennen zu lernen, da Bertrand Duchafour ja einige Düfte für L`Artisan Parfumeur kreiert hat und er in der Parfumwelt einen hohen Bekanntheitsgrad genießt. Bei insgesamt 6 Düften(4 Miniaturen und 2 kostenlose Proben) war kein Einziger dabei, der mir nicht gefallen hat. Das ist schon mal eine respektable Leistung. Heraus kristallisiert haben sich für mich und meine bessere Hälfte aber zwei Düfte: Al Oudh, um den es heute geht und Timbuktu, welchem ich eventuell auch noch ein Review widmen werde.
Bei Al Oudh war ich sowieso sehr gespannt, da er häufig mit Schweiß in Verbindung gebracht wird und so mancher auch schon negative Rückmeldungen bekommen hat.
Mich erinnert der Duft zu Beginn an einen Fruchtcocktail. Etwas herb, eine leicht alkoholische Fahne und ebenso fruchtig. Diese ebenso helle Note verzieht sich aber sehr schnell und er wird würziger und insgesamt auch trockener. Seine orientalischen Adern versucht er hierbei nicht mal zu verstecken. Gerade in den ersten 1 bis 2 Stunden ist die Projektion auch sehr ordentlich und man sollte vorsichtig dosieren. So wie ich Oud bisher kennen gelernt, oder er in den Düften dargstellt wurde, die ich bisher unter der Nase hatte, ist er hier nicht vertreten. Weder medizinisch, noch süßlich. Auch animalische Noten kann ich mit meiner Nase zu keiner Zeit ausmachen. Mit der Zeit gesellt sich noch eine rauchige Note hinzu, welche die Würze noch ein wenig unterstreicht. Gegen Ende vernehme auch ich dann noch eine leichte holzige Note. Ankreiden kann ich ihm lediglich seine geringe Haltbarkeit. Nach 4-5 Stunden nehme ich ihn nur noch minimal auf der Haut wahr.
Al Oudh ist für mich definitiv kein Crowdpleaser mit dem man ein Kompliment nach dem Anderen bekommt. Allerdings ist er perfekt für einen Stilbruch im Casual Outfit, oder auch im Anzug geeignet. Mit so einem Orientalen rechnet man in unseren Kreisen nämlich sicher nicht.

Um zur Überschrift zurück zu kommen - Ist Al Oudh ein Stinker? Für mich auf keinen Fall, da ich mir nach 2 vorangegangen Tests einen Flakon bestellt habe(30 Euro für 50ml) und mich auch sehr wohl mit ihm fühle. Der Flakon ist gerade im Angesicht des Preises auch sehr hochwertig verarbeitet.
Vielleicht bin ich von der Massenware aber auch einfach gelangweilt und bin froh mit ihm einen Duft gefunden zu haben, der wieder mal anders als die Anderen ist. Mit L`Artisan Parfumeur habe ich auf jeden Fall eine sehr interessante Marke entdeckt, von denen ich noch weitere Düfte ausprobieren werde.


03.07.2018 14:20 Uhr
18 Auszeichnungen
Zugegeben, es war keine Liebe auf den ersten Blick zwischen Terre d`Hermes und mir. Es dürfte zwischen Dezember und Januar gewesen sein, als ich meine Probe vom Eau de Toilette bekommen habe. Das erste Mal aufgetragen dachte ich mir noch: Und das soll es jetzt gewesen sein? Ein bisschen Zitrusfrische mit holzigem Untergrund, der Pfeffer nur leicht zu erahnen, etwas Vetiver und das wars. Aber trotzdem leerte ich die Probe, denn irgendetwas hatte der Duft dann doch, weshalb er mir auch nicht aus dem Kopf ging. Ein paar Monate weiter und ich stand da mit hauptsächlich schweren Düften, wovon so einige im Sommer einfach zu stark waren, weshalb ich mich nach Alternativen umschaute. Als ein Foren-mitglied dann nach schönen Sommerdüften fragte, fiel mir doch gleich der Terre d`Hermes wieder ein. Der hatte doch so eine schöne Orangen-Note, die mich nicht gleich an Reinigungsmittel denken lies. Eben schnell die Vergleiche zwischen dem EdT und dem EdP durchgelesen und mir dann das Set bestellt, welches 12,5ml des EdT, 75ml des EdP und 40ml vom After-Shave enthält. Scheint mittlerweile sehr rar geworden zu sein, lässt sich aber mit 74 Euro immer noch zu einem sehr guten Preis bestellen.
Sofort den Vergleichstest gemacht und das EdT startet gleich etwas spritziger und frischer, mit einer leicht dreckigen Note, die mich auch an eine frisch geteerte Straße erinnert, welche sich aber dezent im Hintergrund verbirgt und den Orangen-Vetiver-duft etwas interessanter macht. Das Parfum erscheint mir vom Start weg schon etwas runder, sanfter aber immer noch mit genügend Ausstrahlungskraft. Generell ähneln sich die beiden Düfte sehr, auch was die Haltbarkeit angeht. Hier einen Sieger zu küren, ist wirklich gar nicht mal so einfach. Beim EdP hatte ich am nächsten Morgen noch eine leicht süßlich-holzige Note auf dem Unterarm vernommen, die Orange war komplett verschwunden. Die Haltbarkeit würde ich aber generell auch mit sehr gut einstufen. Nicht bestialisch, sodass einem der Duft die Nerven raubt, aber man braucht keine Gedanken an einen Taschenzerstäuber verschwenden.
Beim Flakon bin ich etwas zwiegespalten. Die Metallplatte oben auf dem Flakon scheint mir etwas lieblos aufgesetzt. Sie ist nicht verklebt, sondern lässt sich ohne großen Aufwand drehen. Der Verschluss selbst ist allerdings clever gelöst. Die schwarze Plastikkappe wird runter gedreht, um über den silbernen Zerstäuber sprühen zu können und wieder hochgedreht, um Selbigen wieder zu verschließen.

Um zum Fazit zu kommen: Wer es etwas runder mit einer saftigen Orange mag, greift zum Parfum und für die spritzigeren Geschmäcker unter uns ist das Eau de Toilette sicher die richtige Wahl. Das so ein schöner Alltags- und auch Sommerduft auch im Designer-regal zwischen den ganzen Crowd-pleasern steht, stimmt mich froh. Es muss doch nicht immer die teure Nische sein, die das Herz glücklich stimmt.


28.05.2018 17:15 Uhr
13 Auszeichnungen
Lange habe ich mit mir gehadert, ob ich dem Beloved Man jetzt einen Kommentar widme, oder ob ich es sein lasse, da hier viele Duftnoten verbastelt wurden, an welche ich mich in der Ursprungsform vom Geruch her nicht erinnern kann. Aber gerade diejenigen, die einen schönen Sommerduft mit langer Haltbarkeit suchen, denen ein Sunshine Man vielleicht zu schwer und nicht erfrischend genug ist, könnten hier fündig werden.
Denn was die Haltbarkeit angeht, haben wir hier einen typischen Amouage vor uns. Morgens auftragen, arbeiten gehen, danach duschen, Einkaufen und Abends dann nochmals mit der Nase an die aufgesprühte Stelle und er hat sich immer noch nicht verzogen. Die Sillage spielt nicht in einer Liga eines Interlude, oder eines Sunshines, aber hier handelt es sich auch nicht um einen Duft, der so leise ist, dass ihr nur bei direktem Körperkontakt wahrgenommen werdet.

Bereits im Dezember habe ich mir eine Abfüllung des Duftes besorgt und wenn ich mich blind durch meine Sammlung gerochen habe, gehörte er immer zu den Besten, der Besten. Letzten Monat war es dann soweit und die Abfüllung neigte sich dem Ende zu. Noch ein letzter Spritzer auf die linke Hand und noch einmal diesen herrlichen grellen Ton am Anfang genießen. Ich komme mir vor, als betrete ich gerade ein Schwimmbad, es ist heiß und es kitzelt ein wenig in der Nase. Durch die geöffneten Dachfenster bekommt man zwischendurch eine frische Brise, welche die Haut wieder ein wenig abkühlt. Aus ein wenig Entfernung nehme ich den Geruch feiner Orangen wahr, die sich mit dieser hellen Note zu einem sehr leckeren, erfrischenden, sommerlichen Duft entwickeln. Ich kann aber durchaus nachvollziehen, dass einem der grelle, in der Nase leicht kribbelnde Ton nicht gefällt. Aber circa eine Stunde später wird er ruhiger, süßlicher, würziger und erinnert stellenweise an den Reflection Man. Dies könnte der Zeitpunkt sein, an dem manche Parallelen in dem Designerduft von Paco Rabanne sehen, allerdings erscheint mir der Beloved nicht so eintönig und etwas frischer. Generell habe ich das Gefühl das der Parfumeur der für Amouage tätig war, mit diesem Parfum eine Gradwanderung zwischen Nische und Mainstream vollbringen wollte, was ihm in meinen Augen sehr gut gelungen ist. Über die Stunden verteilt schwächt der Duft dann immer weiter ab, bis man am nächsten Morgen nur noch einen Hauch dieses süß-würzigen Duftes erschnuppern kann. Mich hat das Parfum auf jeden Fall nicht mehr los gelassen, sodass ich ihn mir diesen Monat dann endlich gekauft habe.

Das Beloved Man nicht unter die Top 10 Best Pantydropper Fragrances gehört, wird entweder an der eigenen Kopfnote oder an dem Preis liegen, der mit 171 Euro aufwärts sicher nicht in jedes Budget passt. Mir persönlich war er jeden Cent wert und ich bin froh ihn ganz still und heimlich für mich entdeckt zu haben. Er hat sich in meiner Sammlung einen festen Platz verdient.


06.05.2018 14:48 Uhr
7 Auszeichnungen
... wenn Du deinen Glanz nach dem ersten Test doch nur behalten hättest. Ich war so überwältigt von deiner Schönheit, Du warst so abwechslungsreich und ich habe mich schwer getan, nicht am selben Abend noch die Bestellung los zu schicken, um Dich in meiner Sammlung begrüßen zu dürfen.
Die Parallelen zu Epic Man hatte ich gar nicht verstanden, von der so mancher User hier schreibt. Ich hatte eher ein süßen zitrischen Duft in der Nase, umspielt von einer leichten Würze im Hintergrund. Klar, wirklich laut warst Du bei mir nicht, aber wenn ich an der aufgesprühten Stelle gerochen habe, fand ich Dich einfach nur schön. Am gleichen Abend habe ich dann noch ein Statement verfasst, wie gut mir der Duft doch gefällt und das er hier viel zu schlecht weg kommt. Natürlich ist eine 7,1 kein schlechter Wert. In Anbetracht, dass es sich hier um einen Duft handelt, der von Amouage ist und die 100 Euro Marke sprengt, macht es einen aber schon stutzig. Zu Recht, wie ich ab dem zweiten Tag erfahren durfte.
Morgens um 6 Uhr aufgesprüht und auf dem Weg mit dem Rad zur Arbeit habe ich Dich diesmal würziger wahr genommen. Zusammen mit der frischen Brise bei 15 Grad Außentemperatur war das echt angenehm, aber diese zitrische Süße vernahm ich diesmal nicht. Sowieso kamst Du mir diesmal noch leiser vor, als am Vortag, trotz das ich mit 4 Sprühern aus der Abfüllung nicht gegeizt habe. Abgeschwächter Epic Man trifft es hier schon sehr gut. Was dann aber kam, machte mich doch ein wenig stutzig. Dazu muss ich sagen, dass ich bis ca halb 10 im geschlossenen Raum arbeite und es danach an der frischen Luft weiter geht. Ich denke, dass es sich in meinem Job auch schon rum gesprochen hat, dass mich Parfums faszinieren und ich nicht ohne aus dem Haus kann. Gegen kurz nach 8 lief ein Arbeitskollege an mir, vielleicht eine halbe Armlänge entfernt, vorbei. Er schnüffelte kurz und meinte daraufhin: Oh, heute rieche ich gar nichts. Hast Du Dich heute gar nicht eingeduftet? Ich ging auf den Balkon und tatsächlich, nur noch die Basis war minimal auf dem Handgelenk zu vernehmen. Sehr schade. Aber ich ging davon aus, dass es vielleicht nicht warm genug war und ich dem Duft noch eine Chance bei wärmeren Temperaturen gebe, gerade da meine Nase den Duft so unterschiedlich wahrgenommen hat.
Wir schreiben Samstag, den 05.05, 6 Uhr morgens und diesmal leere ich die Abfüllung komplett. Nacken, Hals, die beiden Handrücken und die Haare werden eingesprüht. Beim Start kannst Du deine "Verwandschaft" zum Epic Man nicht leugnen. Dieses typische Amouage-feeling kommt auf, voll auf die 12. Aber Du beruhigst Dich auch schnell wieder, nachdem ich das Haus verlassen habe. Bis ich die Arbeitsstelle erreicht habe begleitet mich eine leichte muffige Würzigkeit. Diesmal zeigst Du auch, dass dein Atem doch nicht so kurz ist und bevor ich meine Arbeit draußen an der frischen Luft fortsetze, zeigst Du mir auch nochmal, dass der Ersteindruck doch gar nicht so falsch war. Es blitzt wieder kurz diese zitrische Frische, ummalt von leichter Süße und der Würzigkeit auf. Dann verabschiedest Du Dich so langsam und nach knapp über 6 Stunden ist der Zauber auch komplett vorbei.
Sorry, aber so wird aus und nichts. Vielleicht habe ich Dich auch selbst nach dem dritten Tag noch nicht so ganz verstanden, aber ich hatte schon deutlich Besseres und vor allen Dingen konsistentere Düfte unter der Nase, die auch noch länger halten. Aber an dieser Stelle möchte ich mich bei Kovex nochmals herzlich für die Abfüllung bedanken! Und jetzt gehe ich raus und genieße das schöne Wetter. Ich wünsche euch einen schönen Sonntag ;-)


19.04.2018 12:48 Uhr
9 Auszeichnungen
Normalerweise tue ich mich sehr schwer, mit frischen Düften. Gerade bei der zitrischen Art habe ich doch häufig eine Assoziation mit Mr. Proper Citrus-frische. Was mich geritten hat, den Creed Green Irish Tweed dann blind für 160 Euro zu bestellen, weiß ich auch nicht. Normalerweise teste ich Düfte nämlich vorher gut aus, bevor ich den Bestell-button klicke. Aber dieser schicke schwarze Flakon, die Lobeshymnen bei den englischen Kanälen auf Youtube und vor allen Dingen die schönen Kommentare und Statements, haben mich dann dazu verleitet direkt die große Version zu bestellen, damit ich auch ja den schwarzen Flakon in den Händen halten kann. Achja das schicke Foto von TomDuft hat sicher dann auch noch seinen Beitrag dazu geleistet.
Gestern erreichte mich dann die Bestellung per Express-Versand, da ich es kaum abwarten konnte, das Parfum in den Händen zu halten. Und dann begrüßte mich eine weiße hochwertig verarbeitete Papp-schachtel, auf der Millesime zu lesen war. Da packte mich die Angst, jetzt trotz der 120ml Version den durchsichtigen Flakon in den Händen zu halten. Die Packung dann auf der Oberseite geöffnet und es begrüßte mich schon der schwarze Deckel. Allerdings nicht so, wie oben auf dem Bild mit der Kork-einkerbung, sondern komplett schwarz. Sieht sehr schick und edel aus und sobald ich eine geeignete Location gefunden habe, wird der auch abgelichtet.

Aufgesprüht und direkt erreichte mich diese grüne frische Note, von der auch die anderen Kommentare schreiben. Die Inspiration mit den Wiesen und der rauen See machen sich auch in meinem Kopf breit. Sehr schön und rund, angenehm zu tragen, aber auch eher dezent, wie ich finde. Der Duft schreit nicht, sondern legt sich in gewissen Intervallen ruhig unter die Nase und man bekommt ein leichtes Grinsen ins Gesicht und denkt sich: Ja, der Duft ist sein Geld definitiv wert. Von der Haltbarkeit bin ich im Angesicht des Preises aber nicht ganz so überzeugt. Ungefähr 6 Stunden hält er während des heißen Tages durch. Beim GIT habe ich das Gefühl auf einer Wiese mit Bäumen in naher Umgebung zu stehen. Zwischendurch eine leichte Brise des salzigen rauen Meeres. Ohne jemals in Irland gewesen zu sein, stelle ich es mir dort auf der Insel genau so vor. Green Irish Tweed sehe ich aber eher an einem gut gekleideten Mann, auch wenn er sicher auch im Otto-Normalo-Outfit zu tragen ist. Der Drydown ist einfach göttlich. Auf einmal wirkt er eher pfeffrig und scharf, wobei ich bei den hier gelisteten Düften nicht weiß, von welcher Komponente das kommen könnte. Gefällt mir!

Mit dem Duft holt ihr euch einen Kurz-Urlaub nach Hause. Definitiv einen Test wert, wenn man während der heißen Temperaturen angenehm frisch riechen möchte.


19.04.2018 10:10 Uhr
12 Auszeichnungen
Vorwort:
Ich hatte vor einiger Zeit ja bereits in einem Statement erwähnt, dass mir Sunshine Man sehr gut gefällt, nachdem ich von unserem User Greenie07 eine kleine Probe bei einer anderen Bestellung erhielt. Vielen Dank nochmal dafür! Nun wollte meine bessere Hälfte eine Liste von mir haben, welche Düfte ich mir denn am Meisten wünsche, worauf Sunshine Man so kurz vor dem Sommer auf Platz 1 stand. Letzten Sonntag war es dann soweit und ich hielt einen schweren Karton, ummantelt von Geschenkpapier in der Hand. Nachdem ich ihn von seiner Umhüllung befreite, strahlte mich diese hellblaue Umverpackung mit einer großen aufgedruckten Sonne an. Sehr hochwertig verarbeitet und die Verpackung hat schon die gewohnte opulente Amouage-Qualität mit ihrem Druck, der dieses Küstenfeeling aufkommen lässt. Für mich leider sehr schwer zu beschreiben. Entgegen der anderen Amouage`s ist diese Schachtel aber anders konzipiert und wird liegend von oben geöffnet, was ich etwas schade fand, da ich Sie doch gerne auf ihrem Podest im Glasschrank stehen sehe, was mir bei dieser Art nicht möglich ist. Aber genug des Geschwafels und kommen wir zum Duft.

Duftbeschreibung:
Dieses Parfum ist sehr untypisch für Amouage. Beginnt er doch sehr süß-alkoholisch, an Cocktails erinnernd, was wohl durch die Orangenbrandy-note kommen dürfte. Kein Weihrauch, kein Oud, keine starken Gewürze, die man normalerweise aus der Parfumschmiede aus dem Oman erwarten würde. Aber dafür ist er wieder gewohnt stark und verstrahlt eine Aura, die bei einem leichten Windstoß auch noch auf 2-3 Meter Entfernung zu riechen ist. Eis(Ed v. Schleck?) und Sonnencreme habe ich vor den Augen, sobald ich den Duft in der Nase habe. Eine große Duftentwicklung kann ich bei Sunshine Man nicht ausmachen, sondern er verstrahlt diese cremige Cocktail/Eis-note über 6-8 Stunden, bis ich mich gewundert habe, dass er gegen Ende seine Herkunft dann doch nicht verschweigen konnte und noch leicht würzig wird. Aber das ist dann auch nur eine kurze Moment-aufnahme, bevor er sich verzieht. Sunshine Man trägt man auch eher in einem lässigen Casual-Outfit, statt in einem Anzug. Wem Herod gefällt, oder generell eher süßen Parfums nicht abgeneigt ist, der wird den SM sicher auch mögen.
Gestern habe ich dann das Experiment gewagt und meine Freundin den Duft an ihr testen lassen, bevor wir in die Stadt fuhren, da ich nicht einen Moment hatte, wo ich dachte, dass er an einer Frau deplaziert wäre. Mit den Statements von so einigen Damen, hatte ich dann auch noch genügend Argumente, dass Sie keine Zweifel mehr hat ;-) Und wir wurden nicht enttäuscht. Ich merkte erstmal, wie brachial der Duft ist. Die Ausstrahlungskraft ist wirklich enorm. Scheinbar mag Sie ihn nicht nur an mir richtig gerne, sondern hat ihn jetzt auch für sich entdeckt, wo Sie normalerweise doch keine Herrendüfte anrührt. Da muss ich meinen Flakon erstmal in Sicherheit bringen. :-)

Abschließend möchte ich Greenie07 und ihr danken, dass der Flakon in meine Sammlung eingezogen ist. Er ist aufgrund seiner Süße (und seinem Preis...) sicher nicht für jeden Tag etwas, aber er verdient seinen Platz zurecht.
Ich werde mir dann jetzt nochmal einen Cocktail auf meiner Haut genehmigen. Prost und genießt den Sommer!


1 - 10 von 12